Pizzo Lucendro und Fibbia
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Pizzo di Lucendro
Zuerst geht es ca 1h lang gerade aus bis ans Ende des Lago di Lucendro. Ab dort auf weiss-rot markiertem Wanderweg zum Passo di Lucendro. Danach markierungslos zur Moräne, danach über Schneefelder bis zum Gipfelaufbau des Pizzo di Lucendro.
Scheinbar war hier der Gletscher (Gh di Lucendro) mal so mächtig, dass der Schluss technisch einfach war. Im Buch "Die schönsten Gipfelziele West" aus dem Jahre 2001 geht der Gletscher noch fast bis zum Gipfel. Leider ist der Gletscher in der Zwischenzeit so fest geschmolzen, dass man gar nicht mehr von einem Gletscher sprechen kann und mühsam über den Ostgrat zum Gipfelkreuz gelangt.
Man folgt dem Gletscher bis zum schneegefüllten Minicouloir, wo man den Ostgrat erreicht. Ich muss sagen, ich war froh um meine Stöcke, die ich fast als Pickel brauchen konnte, anderfalls kanns schnell passieren, dass man beim Aufstieg das Schneefeld runtersaust.
Danach geht es dem Ostgrat entlang über Geröll zum Gipfelkreuz. Der Grat ist technisch anspruchsvoll, aber nicht all zu schwierig (T4+).
Danach Abstieg oder eher Abfahrt über über die zahlreichen Schneefelder wieder zum Passo di Lucendro. Das ist gelenkschonend und es macht erst noch Spass:)
über die Fibbia zurück zum Gotthardpass
Danach vom Passo aus über den Westgrat zur Fibbia. Der Weg ist zu Beginn noch ausgetrampelt. Irgendwann kommt sehr grobes Geröll, über das man aufsteigt (T4). Nun erreicht man den Fibbia Westgipfel, der eigentlich gar nicht die Fibbia ist. Danach Abstieg über Geröllgelände den Osthang hinunter direkt zum Gotthard Hospiz. Wenn man die Route geschickt wählt, hat man garantiert seinen Spass. Ich konnte etwa 3/4 des Abstieges auf Schneefelder rutschen.
Mehr Bilder der Tour (48 Bilder) auf meiner Homepage unter Fotoalbum
Fazit: schöne, gerollhafte Tour im reizvollen kristallinen Grundgebirge, mit zahlreichen Schneefelder Abfahrten als Funfaktor
Zuerst geht es ca 1h lang gerade aus bis ans Ende des Lago di Lucendro. Ab dort auf weiss-rot markiertem Wanderweg zum Passo di Lucendro. Danach markierungslos zur Moräne, danach über Schneefelder bis zum Gipfelaufbau des Pizzo di Lucendro.
Scheinbar war hier der Gletscher (Gh di Lucendro) mal so mächtig, dass der Schluss technisch einfach war. Im Buch "Die schönsten Gipfelziele West" aus dem Jahre 2001 geht der Gletscher noch fast bis zum Gipfel. Leider ist der Gletscher in der Zwischenzeit so fest geschmolzen, dass man gar nicht mehr von einem Gletscher sprechen kann und mühsam über den Ostgrat zum Gipfelkreuz gelangt.
Man folgt dem Gletscher bis zum schneegefüllten Minicouloir, wo man den Ostgrat erreicht. Ich muss sagen, ich war froh um meine Stöcke, die ich fast als Pickel brauchen konnte, anderfalls kanns schnell passieren, dass man beim Aufstieg das Schneefeld runtersaust.
Danach geht es dem Ostgrat entlang über Geröll zum Gipfelkreuz. Der Grat ist technisch anspruchsvoll, aber nicht all zu schwierig (T4+).
Danach Abstieg oder eher Abfahrt über über die zahlreichen Schneefelder wieder zum Passo di Lucendro. Das ist gelenkschonend und es macht erst noch Spass:)
über die Fibbia zurück zum Gotthardpass
Danach vom Passo aus über den Westgrat zur Fibbia. Der Weg ist zu Beginn noch ausgetrampelt. Irgendwann kommt sehr grobes Geröll, über das man aufsteigt (T4). Nun erreicht man den Fibbia Westgipfel, der eigentlich gar nicht die Fibbia ist. Danach Abstieg über Geröllgelände den Osthang hinunter direkt zum Gotthard Hospiz. Wenn man die Route geschickt wählt, hat man garantiert seinen Spass. Ich konnte etwa 3/4 des Abstieges auf Schneefelder rutschen.
Mehr Bilder der Tour (48 Bilder) auf meiner Homepage unter Fotoalbum
Fazit: schöne, gerollhafte Tour im reizvollen kristallinen Grundgebirge, mit zahlreichen Schneefelder Abfahrten als Funfaktor
Hike partners:
groeberman

























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