Pizzo Lucendro (2963m) und Fibbia (2739m) - Viel Staub in der Luft
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Route: Vom Gotthardpass am P.2387 vorbei durch das Valletta di San Gottardo zum Passo della Valletta (P.2643) aufgestiegen. Abfahrt zum namenlosen Seelein und Wiederaufstieg über die ENE-Flanke zum Pizzo Lucendro. Am Schluss kurz steil in Nordexposition zum Grat hinauf. Skidepot und kurzer Fussaufstieg über den Grat zum Gipfel. Abfahrt durch ein kleines Tälchen zum Passo di Lucendro (P.2532) und Wiederaufstieg über den W-Grat und zuletzt ein Stück in der N-Flanke zur Fibbia (eine kurze Tragepassage). Abfahrt in Richtung NE zum Gotthardpass.
Zeiten: Start um 06:30 beim Gotthardpass. 07:40 Passo della Valletta, 09:20 Pizzo Lucendro, 10:55 Fibbia, 12:15 Gotthardpass. Im Vergleich zu den anderen Tourengängern waren wir eher etwas spät unterwegs.
Wetter: Anfangs viel blauer Himmel, später zunehmend hohe Wolkenfelder. Saharastaub sorgte für einen eher fahlen Himmel und trübe Fernsicht. Es gab einige Quellwolken, meist unterhalb von uns, die nicht weiter störten. Insgesamt eine sehr schöne Atmosphäre. Wenig Wind, sehr warme Temperaturen.
Schnee/Verhältnisse: Von Beginn an leicht feuchter Schnee. Abfahrt vom Pizzo Lucendro in schönem Firn/Sulz. Abfahrt von der Fibbia in schwerem aber gut fahrbarem Nassschnee. Meist gut tragende Schneedecke mit recht geringen Einsinktiefen auch für Schneeschuhe. Durchgehend bestens gespurt, wobei die Spur öfters recht rutschig war (seitliches Abrutschen). Für Schneeschuhe ebenfalls oft rutschige Verhältnisse.
Schwierigkeiten: Steiler Einstieg in die Abfahrt beim Passo della Valletta aufgrund einer Schneeverwehung. Silvia und ich sind kurz 3m zu Fuss abgestiegen und mussten uns dafür von Jörg eine Standpauke gefallen lassen :-). Vorsicht vor der Wechte beim Fussaufstieg zum Pizzo Lucendo. Ansonsten Gipfelaufstieg wenig schwierig. Am Grat zur Fibbia einige Stellen leicht ausgesetzt. Bei der Abfahrt von der Fibbia auf Routenwahl/Geländeabbrüche achten.
SLF: Kein Bulletin herausgegeben. Gefahr von Nassschneelawinen im Tagesverlauf.
Besonderes: Sehr abwechslungsreiche Tour mit mehrmaligem An- und Abfellen. Am Schluss wollte das völlig durchnässte Fell nicht mehr richtig kleben. Unglaublich viele Tourengänger auf der Route. Scheinbar haben andere auch davon mitbekommen, dass der Gotthardpass an diesem schönen Samstag neu geöffnet ist :-). Spezielle Atmosphäre wegen dem Saharastaub. Der Wecker hat morgens um 2:45 geklingelt, dennoch erstaunlich gut ausgeschlafen unterwegs. Tour zusammen mit Silvia (auf Ski) und Jörg (mit Schneeschuhen). Vielen Dank für die tolle gemeinsame Tour!!!
Tourengänger:
Chrichen

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