Türstenhäuptli 2'029m
|
||||||||||||||||||||||
Nach meiner Skitour auf das Gross Leckihorn habe ich mich zu Hause schnell frisch gemacht und traf mich am Bahnhof mit meinen Freunden vom SAC Emmental. Wir fuhren nach Sörenberg Hirsegg und starteten um 18:00 Richtung Schlund-Chlus. Nach einer Stunde wurde es dunkel und wir suchten unsere Stirnlampen hervor. Nach einer weiteren Stunde kam uns der Vollmond zur Hilfe und wir konnten das Letzte Stück bei Mondlicht zurücklegen. Es ist ein besonderes Erlebnis nachts bei Mondlicht aufzusteigen.
In der Chlushütte erwartete uns der Rest der Gruppe, sie kamen schon am Nachmittag an und haben ein Iglu gebaut. Nach der Beendigung des Baus fanden aber nur vier Leute darin Platz, so habe ich mich mit dem Massenlager in der Hütte abgefunden. Ich hoffe, dass ich noch irgendwann in den Genuss einer Iglu-Nacht werden komme.
Nun gabs aber in der Hütte erst mal ein gutes Z'Nacht mit Raclette auf Kerzen Öfeli und feinen Kartoffeln. Jeder der Teilnehmer hat irgendwas mitgebracht und es fehlte uns an nichts! Die Glühwein Runde war dann für mich Tüpfli auf dem i und es wurde nach Mitternacht, bis alle ihren Schlafsack aufsuchten. Ein erlebnisreicher Tag ging für mich zu Ende. Ich habe 2'450HM geschafft, was für mich eine Premiere war. So wusste ich auch genau warum ich so müde war.
Am nächsten Morgen nach dem Z'Morge machten wir uns auf den Schibengütsch 2'037m auf. Nach einer Stunde an der bereits sehr warmen Sonne standen wir auf dem Gipfel. Sonne pur, das grüne Emmental zu Füssen und auf der Südseite die weissen Berner Alpen. Wow, wie ist das Leben schön!
Nach einer kurzen Abfahrt machten wir uns wieder auf die Felle und eroberten noch den Nachbargipfel, das Türstenhäuptli. Dieser lustige Gipfel ist einer in der langen Kette der Schrattenflue. Nach einer ausgiebeigen Rast genossen wir eine schöne Abfahrt zurück in die Chlushütte. Auch hier haben wir uns nochmals bräunen lassen. Dann aber schulterten wir unsere grossen Rucksäcke und machten uns auf die letzte Abfahrt Richtung Hirsegg zurück. Aber halt, am Weg liegt der Schlund. Hier gibt's noch den obligaten Kaffee oder das Bier nach der Schrattenbesteigung. Aber nun los, das Postauto wartet.
Müde, glücklich und um viele Erlebnisse reicher komme ich zu Hause an. Schön war's mit euch! Danke dir Ruedi für die tolle Organisation und euch allen SAC Emmentalern für die feine Kameradschaft!!


















Comments