One Trick Pony (Rindalphorn 1822m)


Publiziert von Berglurch , 17. Juli 2009 um 15:31.

Region: Welt » Deutschland » Alpen » Allgäuer Alpen
Tour Datum:16 Juli 2009
Wandern Schwierigkeit: T6- - schwieriges Alpinwandern
Mountainbike Schwierigkeit: L - Leicht fahrbar
Wegpunkte:
Geo-Tags: D 
Zeitbedarf: 3:45
Aufstieg: 1100 m
Abstieg: 1100 m
Strecke:Hochgratbahn Talstation - Rindalpe - Rindalphorn - Brunnenauscharte - Hochgratbahn Talstation
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Velo

Mal auf einem anderen Weg aufs Rindalphorn...

Das Rindalphorn: Dieser wirklich in vorderster Reihe stehende Gigant vermittelt dem erfahrenen Berggänger wahrhaft eindrückliche Bergfahrten. Insbesondere die aus felsdurchsetztem Steilgras aufgebaute Ostflanke bietet dem kundigem Alpinisten eine großartige Tour in eindrucksvoller Umgebung, die selbst gestandenden Bergsteigern Respekt einflößt. Vor allem im oberen Drittel der Route, wo die Felswände jäh und nahezu lotrecht gen Himmel flüchten, trennt sich schnell die alpinistische Spreu vom Weizen....

Äh, Quatsch, das ist natürlich Unfug und das hab ich nur geschrieben, damit überhaupt noch jemand meinen Bericht über einen "neuen" Weg auf den altbekannten Voralpenhügel Rindalphorn liest. Zwar besitzt das Rindalphorn tatsächlich recht grazile Formen für einen Naglefluhberg und nimmt sich gegenüber seinen eher plumpen Nachbarn Hochgrat und Güntlekopf fast schon elegant aus, aber es ist doch von 4 Seiten auf Wegen zu erreichen, die das T2 Niveau kaum übersteigen dürften.
Aber: Es gibt ja noch die Ostflanke...

Route: Von der Hochgratbahn Talstation auf der Asphaltstraße ins Ehrenschwanger Tal und ca 100m nach dem Einstieg zum Steig Richtung Brunnenauscharte rechts auf einem nicht bezeichneten Forstweg. Diesem ca 30 min folgend bis zu einer Abzweigung, dort dem grünen Schild folgend Richtung Rindalphorn und innerhalb von 15min zur Rindalpe  (über die Vorzüge dieser Hütte mehr in einem der nächsten Berichte). Dort dem weiß/blau markierten Weg Richtung Güntlescharte folgen und nach ca 500 Metern an einem Jägerhochstand rechts durch eine recht steile Alpweide. Am Ende der umzäunten Weider in einer Mini - Runse (Stellen II, aber meist einfaches Gehgelände) bis unter die Nagelfluhfelsen, die die Ostflanke kennzeichnen. Auf Gamsspuren immer eher rechts Richtung des markanten, aus dem Weißachtal hochziehenden Nordwestgrates die steilsten Nagelfluhaufschwünge umgehend aufwärts. Auf dem aus dem Tal sichtbaren Vorgipfel auf einem kleinen Pfad an den Gipfelfelsen vorbei auf den Gipfel des Rindalphorns.
Abstieg: Auf dem markierten Bergweg in die Brunnenauscharte und dort dem weiß/blau markierten Steig (T3+) ins Tal folgend.

Die Ostflanke wird - nirgends schwierig, aber doch anhaltend recht ausgesetzt - auf schmalen Grasbändern durchstiegen, die bei Nässe unangenehm werde könnten. Von der Schwierigkeit her bewegt man sich im Bereich moderater T6 Touren, wie z. B. der Gämsweid - Route am Gonzen.

Tour im Alleingang und Human Powered

Tourengänger: Berglurch

Galerie


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