Über Nürnberg und Augsburg erreiche ich den Bahnhof in Füssen. Von hier aus geht’s mit dem Bus Richtung Steingaden weiter. An der Haltestelle „Tegelbergbahn“ steige ich aus. Die Tiefblicke während der Seilbahnfahrt sind sehr eindrucksvoll. An der Bergstation angekommen, mache ich mich in Richtung Branderschrofen auf. Der viele Schnee auf dem Wanderweg schreckte mich allerdings von einer Besteigung ab - also runter bis zum Tegelberghaus. Dort gibt es einige Abstiegsmöglichkeiten, z.B. den „Gelbe-Wand Klettersteig“ (L), den Wanderweg über den Tegelbergkopf und Neuschwanstein oder die Skipiste direkt zur Talstation. Der Zeit und Verhältnisse wegen entscheide ich mich für die letzte Variante. Stets hat man dabei einen genialen Ausblick ins Alpenvorland. Anfangs geht es noch steil, später etwas flacher über die mit großen Schneefeldern versehenen Skipiste hinab. Nach ca. 1 km werden drei Hütten erreicht. Links von ihnen erhebt sich ein schöner Vorsprung mit toller Aussicht. Der Aufstieg dorthin dauert nicht lange, man sollte aber aufpassen, denn auf beiden Seiten geht es weit nach unten. Ich mache dort eine kurze Rast und rutsche weiter zur Rohrkopfhütte, wo die Hälfte des Abstiegs bereits gemeistert ist. Die restlichen 2,5 km zur Talstation sind schnell vorbei. Mangels Bus (fährt nicht immer stündlich) wandere ich noch ein wenig durch flacherer Gebiete entlang der Pöllat. Nach 50-60 Minuten Wanderzeit von der Tegelbergbahn erreiche ich Hohenschwangau mit den beiden bekannten Schlössern. Mit dem Bus fahre ich wieder nach Füssen und anschließend nach Hause.
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