Über den N-Grat auf den Gantrisch


Publiziert von poudrieres , 1. August 2017 um 16:55.

Region: Welt » Schweiz » Bern » Berner Voralpen
Tour Datum: 1 August 2017
Wandern Schwierigkeit: T6- - schwieriges Alpinwandern
Klettern Schwierigkeit: II (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BE 
Zeitbedarf: 4:15
Aufstieg: 852 m
Abstieg: 852 m
Strecke:7.83km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Mit Postauto oder PW.
Kartennummer:map.geo.admin.ch

Gantrisch (2175m) - Bürglen (2165m) - Birehubel (1850m).

Auf Nordseite des Gantrisch mit ihren grossen Parkplätzen und der Nähe zu Bern findet man die Bergeinsamkeit nur abseits der grossen Wege. Angenehm kurz sind dagegen die Zustiege zu den Gipfeln mit ihrer bekannt schönen Aussicht über das Simmental ins Berner Oberland. 
Gantrisch N-Grat mit P.1840.
"Berge sind stille Meister und machen schweigsame Schüler."

Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1832.


Trotz der frühen Stunde sind schon zahlreiche Ausflügler im Gebiet unterwegs und so bin ich dankbar, den Fahrweg zur Obernünene (unter dem Leiterpass) schon bald verlassen zu können.

Zustieg über N-Grat: Über Weiden den Gantrischböde queren und zu P.1840 aufstiegen. Die zunächst deutliche Spur entlang der Zaunlinie verliert sich ein wenig in den krautigen Wiesen, verläuft aber meist auf oder leicht westlich der Gratlinie. Die eigentliche Schlüsselstelle befindet sich oberhalb eines Einschnitts nach einem kleinen Turm: Hier muss eine kurze steile, plattig schuppige Felspassage geklettert werden. Der Ausstieg ist zunächst steil, jedoch gut gestuft und flacht zum Gipfel hin ab.

Auf dem Gipfel des Gantrisch ist (noch) nicht viel los - vielleicht auch, weil warmer Dunst die sonst so schöne Fernsicht verschleiert. Eine kurze steile und felsige Passage im Abstieg über den Normalweg ist drahtseilversichert. Der Wanderweg folgt dem gründen Kamm über den Schibespitz zum Morgetepass. Im Aufstieg zum Bürglen kürze ich die Kehre des Wanderwegs entlang der Zaunlinie ab.

Abstieg über Bürglegrat: Eine deutliche Wegspur führt vom Gipfel aus westlich von verfallenden Bunkern auf der Kammlinie vorbei in den Sattel zwischen Bürglen und Birehubel. Gipfelnah noch etwas geröllig, ist der Weg zwar steil aber meist einfach und durch kurze felsige Passagen aufgelockert.

Der Aufenthalt auf dem Birehubel währt heute nur kurz. Schwärmende Ameisen bewegen mich zum sofortigen Abstieg zum Gantrischseeli. Es ist nun schon Mittag und zahlreiche Ausflügler haben sich dort zum feiertäglichen Picknick und Grillen versammelt - kein guter Ort für einen Tourenausklang einer eher stillen Tour. Oberhalb der Underi Gantrischhütte führt ein Wanderweg zurück zum Ausgangspunkt.

Route: Wasserscheide - Gantrischböde - P.1840 - Gantrisch - Schibespitz - Morgetepass - Bürgle - Birehubel - Gantrischseeli - Wasserscheide.

Karte: SwissTopo.

Varianten: Abstieg über Morgete- oder Leiterepass.

Orientierung: Lange Passagen weglos bzw. auf Spuren, sonst markierte Wanderwege.

Schwierigkeit: Gantrisch N-Grat T5-T6 (II), Bürglengrat T2-T3.

Bedingungen: Absonnig taufeucht, sonst trocken.

Ausrüstung: Bergwanderausrüstung, evtl. Pickel.

Einkehrmöglichkeit: Gasthof Hirschen, Sandernboden.

Parkmöglichkeit: Wasserscheide.

Benachbarte Touren:
*Vom Walalpgrat über die Chrummfadeflue
*Rund um die Alpiglemäre
*Über den N-Grat auf den Ochse
*Über Gantrisch und Bürglen
*Vom Lohegg über das Homädli zur Waachliflüe
*Von Weissenburgberg über das Schwidenegg
*Auf dem Gantrisch-Panoramaweg
*Durch den Gürbegraben auf den Selibüel
*Über Ochse und Bürgle (WT)


Tourengänger: poudrieres

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Geodaten
 36400.gpx Gantrisch
 36401.kml Gantrisch (KML)

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