Vom Lohegg über das Homädli zur Waachliflüe
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Homädli (2021m) - Hane (2019m) - Widdersgrind (2104m).
Die Zeiten, in denen noch Höhlenbären in den Höhlen (Ranggiloch, Schnurenloch und Chilchihöhle) zwischen Boltigen und Erlenbach in Ruhe überwintern konnten, sind schon lange vorbei. Auf den südlichen Vorgipfeln der Gantrisch-Stockhorn-Gruppe über dem Simmental ist es aber auch heute immer noch vergleichsweise still. Wem die Stille allein nicht genug ist, findet in der Überschreitung des Homädli über die Domereflüe zur Waachliflüe eine abwechslungsreiche Gratwanderung.
Die Zeiten, in denen noch Höhlenbären in den Höhlen (Ranggiloch, Schnurenloch und Chilchihöhle) zwischen Boltigen und Erlenbach in Ruhe überwintern konnten, sind schon lange vorbei. Auf den südlichen Vorgipfeln der Gantrisch-Stockhorn-Gruppe über dem Simmental ist es aber auch heute immer noch vergleichsweise still. Wem die Stille allein nicht genug ist, findet in der Überschreitung des Homädli über die Domereflüe zur Waachliflüe eine abwechslungsreiche Gratwanderung.
Es ist schon ungewöhnlich, wenn es auf dem Berg wärmer ist als im Tal. Die kleine Mautstrasse von Bawald zur Domere ist dementsprechend gut befahrbar (morgendliche +5°C auf 1680m). In einem Bericht von
Felix bin ich auf diese komfortable Zustiegsvariante für die Überschreitung des Hohmädli gestossen.
Vom Ende des Fahrwegs führt ein markierter Wanderweg hinauf zum Lohegg, dem Ausgangpunkt für die Überschreitung des Homädli. Mit ihrer O-W-Ausrichtung teilt die Domereflüe den Herbst vom Winter. Eine flüchtige Spur folgt der Gratlinie, stellenweise muss man wegen einzelner Baumgruppen in die Flanken ausweichen. Das Homädli selbst ist eine geräumige grasige Kuppe.
Im Abstieg ist das Gelände nordseitig weniger steil und bildet eine Art Rampe. Ich halte mich jedoch lieber entlang der Gratlinie und erreiche nach einem kurzen Gegenanstieg den P.1976 auf der Waachliflüe. Anders als
Felix, der nach Süden zur Waachli absteigt, wende ich mich nach Norden. Erst über steiles Gras, dann über einen schiefrig-schrofigen steilen, jedoch gut gestuften Rücken erreiche ich unweit der Hinderwaach den Fahrweg zur Schattig Riprächte.
Ein markierter Wanderweg leitet von dort hinauf am Schattig Seeli vorbei in den Sattel der Grenchegalm (P.1884). Ich steige zunächst steil zum Hane auf und spaziere dann bequem über den breiten Rücken zur Widdersgrind. Der Abstieg von der Widdersgrind über den schneefreien und trockenen Südgrat zu P.2026 gelingt gut. Ich folge weiter einer Spur zwischen Kiefern und Abbruchkante Richtung Holzmad. Ein Fahrweg bringt mich schliesslich von dort zurück zum Ausgangspunkt.
Bemerkungen: Steigeisen auf den steilen gefrorenen Schneefeldern sehr angenehm, letztlich aber nur im Abstieg von P.1976 genutzt.
Route: (Oberwil i.S.) - Domere - Lohegg - Homädli - P.1976 - Hinderwaach - Schattig Riprächte - P.1884 - Hane - Widdersgrind - Holzmad.
Orientierung: Markierte Wanderwege, lange Passagen auf Wegspuren bzw. weglos.
Karte: SwissTopo-Karte mit importiertem KML-Track.
Schwierigkeit: T3-T4; auf den markierten Wanderwegen T1-T2.
Bedingungen: Flache und absonnige Passagen weitgehend schneebedeckt. Altschnee absonnig gefroren.
Ausrüstung: Bergwanderausrüstung, Steigeisen, (Spazierstock-) Pickel.
Einkehrmöglichkeit: Oberwil i. S.
Parkmöglichkeit: An der Strasse zur Domere (mautpflichtig ¹).
Benachbarte Touren:
Vom Walalpgrat über die Chrummfadeflue
Rund um die Alpiglemäre
Über den N-Grat auf den Ochse
Über den N-Grat auf den Gantrisch
Über Gantrisch und Bürglen
Von Weissenburgberg über das Schwidenegg
Von der Märe zum Schafarnisch
Über den Wannelsgrat auf die Märe
Über die Galiteflue zur Schibe
Am Morgetebach entlang zum Widdersgrind
Alpiglemäre West und Widdersgrind (WT)
Über die Schulter der Alpiglemäre zum Widdersgrind (WT)
Links: Oberwil im Simmental.

Vom Ende des Fahrwegs führt ein markierter Wanderweg hinauf zum Lohegg, dem Ausgangpunkt für die Überschreitung des Homädli. Mit ihrer O-W-Ausrichtung teilt die Domereflüe den Herbst vom Winter. Eine flüchtige Spur folgt der Gratlinie, stellenweise muss man wegen einzelner Baumgruppen in die Flanken ausweichen. Das Homädli selbst ist eine geräumige grasige Kuppe.
Im Abstieg ist das Gelände nordseitig weniger steil und bildet eine Art Rampe. Ich halte mich jedoch lieber entlang der Gratlinie und erreiche nach einem kurzen Gegenanstieg den P.1976 auf der Waachliflüe. Anders als

Ein markierter Wanderweg leitet von dort hinauf am Schattig Seeli vorbei in den Sattel der Grenchegalm (P.1884). Ich steige zunächst steil zum Hane auf und spaziere dann bequem über den breiten Rücken zur Widdersgrind. Der Abstieg von der Widdersgrind über den schneefreien und trockenen Südgrat zu P.2026 gelingt gut. Ich folge weiter einer Spur zwischen Kiefern und Abbruchkante Richtung Holzmad. Ein Fahrweg bringt mich schliesslich von dort zurück zum Ausgangspunkt.
Bemerkungen: Steigeisen auf den steilen gefrorenen Schneefeldern sehr angenehm, letztlich aber nur im Abstieg von P.1976 genutzt.
Route: (Oberwil i.S.) - Domere - Lohegg - Homädli - P.1976 - Hinderwaach - Schattig Riprächte - P.1884 - Hane - Widdersgrind - Holzmad.
Orientierung: Markierte Wanderwege, lange Passagen auf Wegspuren bzw. weglos.
Karte: SwissTopo-Karte mit importiertem KML-Track.
Schwierigkeit: T3-T4; auf den markierten Wanderwegen T1-T2.
Bedingungen: Flache und absonnige Passagen weitgehend schneebedeckt. Altschnee absonnig gefroren.
Ausrüstung: Bergwanderausrüstung, Steigeisen, (Spazierstock-) Pickel.
Einkehrmöglichkeit: Oberwil i. S.
Parkmöglichkeit: An der Strasse zur Domere (mautpflichtig ¹).
Benachbarte Touren:












Links: Oberwil im Simmental.
¹ Die Benützung dieser Strasse ist ganzjährig mautpflichtig, zahlbar bei Familie Heimberg, wohnhaft Bannwald 65A, 3765 Oberwil.
Tourengänger:
poudrieres

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