Fanellhorn-Gipfellauf


Publiziert von fuemm63 Pro , 25. Juli 2010 um 11:52.

Region: Welt » Schweiz » Graubünden » Valsertal
Tour Datum:20 Juli 2010
Wandern Schwierigkeit: T3+ - anspruchsvolles Bergwandern
Klettern Schwierigkeit: I (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-GR 
Zeitbedarf: 2:45
Aufstieg: 1150 m
Abstieg: 1150 m
Strecke:11,5 km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Siehe Bericht.
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Siehe Bericht.
Kartennummer:1234 Vals, 1254 Hinterrhein

Berglauf von Zerfreila (Kapelle, 1985 m) auf das Fanellhorn (3124 m). Die Strecke verläuft bis zum Fanellgrätli (2712 m) auf einem rotweiss markierten Bergwanderweg, vom Grätli bis aufs Fanellhorn auf einem blauweiss markierten Alpinwanderweg.

Die Tour beginnt bei der Gedenkkapelle Zerfreila (P. 1985), die man mit dem Auto oder per Anhalter erreichen kann. Per öV ist die Kapelle von der Endstation des Postautos Ilanz–Zerfreila (beim Restaurant Zerfreila) in ca. 20 Minuten zu erreichen (ca. halb so lang im Laufschritt). Der Weg steigt zunächst leicht an bis zur ehemaligen Finsterbachstafel bei P. 2061, ab dann wird er steiler und steigt dem Guraletschtälli entlang zum Guraletschsee (2409 m) und weiter bis zur Fanellgrätlilücke (2712 m) hinauf. Zwischen 2550 m ü. M. bis zum Grätli springt man über grossen Blockschutt – echtes Steinbock-Feeling ;-)

Vom Fanellgrätli führt ein blauweiss markierter Alpinwanderweg aufs Fanellhorn. Zuerst ist eine kurze Geröllpassage zu überwinden, dann quert der Weg etwa 50 Meter nach links und steigt dann auf dem östlichen Rücken des Horns in einfachem Zickzackkurs bis auf den Gipfel. Kurz unterhalb des Gipfels kommt der Weg wieder in die Nähe der Kante zur steilen Nordflanke des Fanellhorns, von wo aus Schwindelfreie einen Blick hinunter auf den Guraletschsee (2409 m) und den etwas höher liegenden Chli Guraletschsee (2428 m) wagen können. Kurze Zeit später begrüssen mich auf dem Gipfel des Fanellhorns (3124 m) eine wunderbare Rundumsicht und der bereits von weitem sichtbare Steinmann, dem drei kleinere Brüder Gesellschaft leisten. Im grossen Steinmann steckt ein schönes Gipfelbuch mit dem SAC-Signet.

360-Grad-Panorama: Hinter dem Zerfreilahorn sind links das Adulamassiv mit dem Rheinwaldhorn (3402 m), rechts der Piz Scharboda (3122 m) und der markante Piz Terri (3149 m) zu erkennen. Nördlich, tief hinter den Bleschattura ist das Valsertal zu erahnen, rechts davon der Guraletschsee (2409 m) sowie Guraletschhorn (2908 m) und Ampervreilhorn (2802 m). Auch ein Stück des Zerfreilastausees, die weiss leuchtende Kapelle Frunt (1990 m) und die Kette vom Frunthorn (3030 m) über Faltschonhorn (3022 m), Piz Aul (3121 m) bis zum Piz Serenastga (2874 m) sind gut erkennbar.
Für den Rückweg würde mich eigentlich die Streckenführung von Shepherd über die Westflanke des Fanellhorns und entlang der Nordflanke des Wissgrätli interessieren. Da aber der Rest der «Truppe» beim Guraletschsee auf mich wartet, nehme ich dieselbe Strecke retour. Der Abstieg bis zum Grätli ist im Laufschritt zu machen, nur knapp unter dem Gipfel und kurz vor dem Grätli sind einige Geröllbrocken zu übersteigen. Insgesamt ist die blauweisse Markierung meiner Meinung nach übertrieben, rotweiss würde genügen.

Für ganz Genaue:
Kapelle Zerfreila – Guraletschsee: 35’ up – 25’ down
Guraletschsee – Fanellgrätli: 30’ up – 22’ down
Fanellgrätli – Fanellhorn: 35’ up – 23’ down

Tourengänger: fuemm63


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