Arête des Sommêtres
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Die Schneelage lässt leider noch keine alpinen Unternehmungen in höheren Lagen zu. Im Jura gibt es zum Glück einige Grate, an denen man sich austoben kann. Die Arête des Sommêtres ist einer der einfacheren Kraxelgrate, aber recht lang, wenn man mit Seil geht und die Kletterstellen alle mitnimmt. Teilweise kann man diese auf der linken Gratseite umgehen.
Der Zustieg von Le Noirmont zum Grat dauert ca. 30 Minuten. Von der Kirche folgen wir der Rue du Pylóne, die als Forstweg Richtung Les Prés Derrières weiterführt. An der Kreuzung zu dem Weiler geht man geradeaus weiter und trifft auf den Wanderweg. Diesem folgt man bis zu einer engen Kurve (P.815). Dort führt ein deutlicher Trampelpfad zur Felswand. An dieser geht man ein Stück nach links und steigt dann über einen steilen Pfad zu der Scharte zwischen den Pics du Tonnerres auf. Dort seilen wir an und beginnen mit dem Aufstieg auf den Grat. Zunächst über ein Felsband (2c), dann über schöne feste Felsstufen (3b) geht es auf den Pic du Tonnerre (P. 931). Der weitere Verlauf des Grates ist eine Mischung aus teilweise exponierter Gratwanderung und Kletterei, die laut unserem Topoführer mehrheitlich zwischen 3a und 3b wechselt. Psychisch am anspruchsvollsten ist sicher das ausgesetzte Rasiermesser (Le Rasoir).
Der Schlussaufstieg zum Kreuz erfolgt durch einen Kamin (3a). Vom Refuge auf dem Gipfel führt ein Wanderweg über den Weiler Les Combes zum Spital Noirmont zurück.
Absicherung:
Haken sind eher spärlich gesät, Abseilstelle ist nur eine eingerichtet. Der Nachsteiger kann zumindest von oben an den zahlreichen Kiefern gesichert werden, auch Köpflischlingen sind dann und wann möglich. Wir haben insgesamt dreimal abgeseilt, was nicht unbedingt notwendig ist, wenn man risikofreudig ist. Die erste Stelle, ein kurzer Überhang nach einer erdigen Abkraxelstelle auf der Grat-Nordseite, kann auch als Hang- und Sprungstelle gemeistert werden, allerdings kann man sich hier böse den Fuss verstauchen, wenn man nicht auf der Erde, sondern auf der schrägen Felsplatte daneben landet. Die zweite Stelle liesse sich auch umgehen (Abkraxeln II), aber nachdem schon eine Abseilstelle eingerichtet ist, nutzen wir gern die Möglichkeit zum Üben. An der dritten Abseilstelle, absicherbar an einer grossen Kiefer, beobachten wir ein paar Jungspunde, die ganz ungeniert von einem Block aus 2 m Höhe abspringen... mir wäre das Risiko den Sommer mit einem gebrochenem Knöchel zu ruinieren ja zu hoch...
Insgesamt ist die Tour durch den Wechsel zwischen Klettern, Abklettern und Gehen und der damit verbundenen Seilverkürzung recht langwierig, auch weil man durch die Bäume nicht sieht, was als nächstes kommt und somit nicht weiss, ob es sich lohnt, das Seil zu verkürzen oder ob gleich wieder die nächste Kletterstelle kommt. Statt der 3-4 Stunden Kletterzeit laut Kletterführer kamen wir mit Pausen auf ganze 7 Stunden.
Benötigtes Material: 30 m Seil (unsere 50 m waren ziemlich hinderlich), 4 Expressen, 4 Schlingen, Karabiner, Sicherungsgerät
Der Zustieg von Le Noirmont zum Grat dauert ca. 30 Minuten. Von der Kirche folgen wir der Rue du Pylóne, die als Forstweg Richtung Les Prés Derrières weiterführt. An der Kreuzung zu dem Weiler geht man geradeaus weiter und trifft auf den Wanderweg. Diesem folgt man bis zu einer engen Kurve (P.815). Dort führt ein deutlicher Trampelpfad zur Felswand. An dieser geht man ein Stück nach links und steigt dann über einen steilen Pfad zu der Scharte zwischen den Pics du Tonnerres auf. Dort seilen wir an und beginnen mit dem Aufstieg auf den Grat. Zunächst über ein Felsband (2c), dann über schöne feste Felsstufen (3b) geht es auf den Pic du Tonnerre (P. 931). Der weitere Verlauf des Grates ist eine Mischung aus teilweise exponierter Gratwanderung und Kletterei, die laut unserem Topoführer mehrheitlich zwischen 3a und 3b wechselt. Psychisch am anspruchsvollsten ist sicher das ausgesetzte Rasiermesser (Le Rasoir).
Der Schlussaufstieg zum Kreuz erfolgt durch einen Kamin (3a). Vom Refuge auf dem Gipfel führt ein Wanderweg über den Weiler Les Combes zum Spital Noirmont zurück.
Absicherung:
Haken sind eher spärlich gesät, Abseilstelle ist nur eine eingerichtet. Der Nachsteiger kann zumindest von oben an den zahlreichen Kiefern gesichert werden, auch Köpflischlingen sind dann und wann möglich. Wir haben insgesamt dreimal abgeseilt, was nicht unbedingt notwendig ist, wenn man risikofreudig ist. Die erste Stelle, ein kurzer Überhang nach einer erdigen Abkraxelstelle auf der Grat-Nordseite, kann auch als Hang- und Sprungstelle gemeistert werden, allerdings kann man sich hier böse den Fuss verstauchen, wenn man nicht auf der Erde, sondern auf der schrägen Felsplatte daneben landet. Die zweite Stelle liesse sich auch umgehen (Abkraxeln II), aber nachdem schon eine Abseilstelle eingerichtet ist, nutzen wir gern die Möglichkeit zum Üben. An der dritten Abseilstelle, absicherbar an einer grossen Kiefer, beobachten wir ein paar Jungspunde, die ganz ungeniert von einem Block aus 2 m Höhe abspringen... mir wäre das Risiko den Sommer mit einem gebrochenem Knöchel zu ruinieren ja zu hoch...
Insgesamt ist die Tour durch den Wechsel zwischen Klettern, Abklettern und Gehen und der damit verbundenen Seilverkürzung recht langwierig, auch weil man durch die Bäume nicht sieht, was als nächstes kommt und somit nicht weiss, ob es sich lohnt, das Seil zu verkürzen oder ob gleich wieder die nächste Kletterstelle kommt. Statt der 3-4 Stunden Kletterzeit laut Kletterführer kamen wir mit Pausen auf ganze 7 Stunden.
Benötigtes Material: 30 m Seil (unsere 50 m waren ziemlich hinderlich), 4 Expressen, 4 Schlingen, Karabiner, Sicherungsgerät
Tourengänger:
Toni Montaña,
cardamine


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