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Ruchen/Foostock Ostgrat und die Gipfel um die Raminer Matt


Published by ossi , 26 April 2021, 07h46.

Region: World » Switzerland » Glarus
Date of the hike:25 August 2020
Hiking grading: T6 - Difficult High-level Alpine hike
Mountain-bike grading: PD - Moderate
Waypoints:
Geo-Tags: CH-GL   CH-SG   Spitzmeilengruppe 
Height gain: 1800 m 5904 ft.
Height loss: 1800 m 5904 ft.
Route:Elm - Raminermatt - Foopass - Foostock Ostgrat - Foostöckli - Grünspitz - Färispitz - Raminermatt - Raminer Stäfeli - Elm
Access to start point:Bus Elm Station
Maps:map.geo.admin

Nicht ohne mein Bike.

Den Zustieg ab Talstation der Niderenbahn zur Raminer Matt kann man durchaus zu Fuss unternehmen. Ist auch nicht schlecht, wenn auch etwas einschläfernd. Aber mit dem Bike über die in jüngerer Zeit erstellte Strasse zum Ramin Mittelstafel, anschliessend zur Raminer Matt zu fahren, bringt abends vor allem in der Abfahrt so viele Vorteile, dass man vor emotionaler Rührung weinen könnte.

Na gut, das war vielleicht ein klein wenig übertrieben... Auf den Foopass, T2. Nun die Hänge der Rossalp unter Foostöckli und Foostock queren, bis man die Einsattelung im Foostock Ostgrat westlich von Punkt 2373 erreicht. T3, kurz vor dem Sattel mit viel Fantasie und Übertreibung T4.

Über den Ostgrat auf den Foostock, max T6. Ich folge zuerst direkt dem Grat, umgehe ein senkrechtes Bollwerk im Aufstieg gesehen links, um an geeigneter Stelle durch eine gut gestufte, aber sehr steile Grasflanke wieder den Ostgrat zu erreichen. Kurz vor dem Gipfel gilt es ein paar Gratköpfe zu überklettern, man kann sie wahlweise auch umgehen.

Das war's für den Moment. Man folgt nun wieder gemütlicher der Wegspur in Richtung Foostöckli, bis die Nord/Nordostkante erreicht wird. Zuerst direkt der Kante entlang, dann nach rechts in die Flanke ausweichend auf das Foostöckli. Kurz, aber T6.

Hier erschrickt eine die Aussicht geniessende Person, als ich plötzlich aus ungewohnter Richtung hinter ihr auftauche. Ich bitte um Vergebung und gelobe Besserung.

Es folgt die Gratüberschreitung auf sichtbarer, aber nicht markierter Wegspur bis zum Grünspitz und runter zu Punkt 2112 (Sattel zwischen Grünspitz und Färispitz). T4. Ich prüfe das Gelände und überlege mir, wie ich dieses vorzügliche Skitourenrevier -wäre ich Ölscheich und hätte das nötige Kleingeld mit dabei- in eine kantonsübergreifende Skiarena "Elm-Weisstannental" umgestalten könnte. Selbstverständlich ist das eine ungemein bösartige, geradezu ketzerische Vorstellung, aber mit der einen oder anderen klitzekleinen landschaftlichen Anpassung durchaus umsetzbar. Alternativ könnte man andernorts eine neue Wildschutzzone einrichten und die Guerillawanderer bei Nichtbeachtung konsequent büssen.

Auf Wegspuren kurz zum Färispitz (T3), zurück zum Sattel, dann auf einem Weg runter zur Raminermatt.

Und jetzt, ja jetzt, genau jetzt: Mit dem Velo über Raminerwald - Raminer Stäfeli flott runter ins Tal. Bike: WS, teilweise recht steile Schotterstrasse, im Aufstieg mit dem Velo sicher nicht lustig. Gar nicht lustig, ehrlich.

Hike partners: ossi


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