Suonenwanderung im Baltschiedertal - von Eggerberg über Ze Steinu nach Ausserberg
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Eine grosse Schweizer Genossenschaft hatte Duo-Tageskarten im Angebot. Wir hatten das Angebot genutzt und uns mit einigen Tageskarten (à 54,- CHF) eingedeckt. Herbszeit bedeutet für uns Wanderzeit. Die Auswahl an Wanderregionen ist gross und fällt oft schwer. Heute musste die Lötschberg-Südrampe wieder mal dran glauben. Aber diesmal eine bzw. zwei Suonen-Wanderung(en).
Die historischen Suonen sind im Wallis einzigartig. Das Gehgelände ist nicht steil, aber teilweise sehr ausgesetzt. Für unsere Wanderungen haben wir zwei Suonen (Gorperi und Undra) aus dem Einzugsgebiet des Baltschiederbaches ausgewählt.
Unsere Route:
Die BLS entlässt uns auf Verlangen aus dem Zug in Eggerberg. Ich habe noch rechtzeitig den Hinweis im Zug gelesen. Da wenige Wanderschilder aufgestellt sind, wandern wir erst einmal der Fahrstrasse im weiten Bogen über die Fahrstrasse hinauf nach Eggen. Hinter einer scharfen Rechtskurve zeigt uns ein gelbes Schild den Weg zu unserem Tagesziel: Ze Steinu. Diesem folgen wir in direkter Linie bis P.1131. Hier beginnt die Gorperi Suon. Heute fliesst in ihr kein Wasser. Der Weg verläuft immer flach und am Anfang im Schatten. Später erwärmen uns die Sonnenstrahlen. Aber trittsicher sollte man trotzdem sein: links fällt der Weg sehr steil ab. Ich habe vor den vielen Mountainbiker, die uns entgegen kommen, respekt. Ein falsches Manöver würde tödlich enden.
Einige Male müssen kurze Tunnels durchwandert werden. Eine schöne und willkommene Abwechselung. Dann die Schlüsselstelle. Wir nehmen den Weg durch den Tunnel. Uns kommen relativ wenige Wanderer entgegen, so dass wir ungehindert an der kleinen Brücke bei P.1216 ankommen. Jetzt sind wir fast bei Ze Steinu angekommen. Dort geniessen wir die Mittagsrast im Sonnenschein.
Für den Rückweg hatten wir uns schon vorher die Undra Suon ausgewählt. Der Weg verläuft häufig im Schatten. Aber etwa ab Geissbalma erwärmt uns wieder die Sonne. Sehr angenehm ist das Geräsuch der gefüllten Suon. Der Weg führt weiter über Mili und an der Theresienkapelle vorbei nach Ausserberg. Gemütlich geht es durch den kleinen Ort zur Station Ausserberg. Wir haben sogar noch ein wenig Glück, da in fünf Minuten der Zug über Goppenstein nach Bern fährt. Eine sehr abwechselungsreiche Herbstwanderung im Oberwallis, die ich nur jedem Wanderer empfehlen kann.
Hinweis:
Wer mehr über Suonenwanderungen erfahren will, dem kann ich folgendes Buch empfehlen: Peter Jossen, 88 Suonenwanderungen. Nachteilig an dem Buch finde ich jedoch, dass den Ansprüchen eines Wanderers nicht komplett entsprochen wird. So fehlen Kartenangaben, genaue Wegbeschreibungen oder vermehrt informative Fotos. Zu dem Zeitpunkt, als ich das Buch 2003 gekauft hatte, gab es jedoch nichts vergleichbares auf dem Markt.
Die historischen Suonen sind im Wallis einzigartig. Das Gehgelände ist nicht steil, aber teilweise sehr ausgesetzt. Für unsere Wanderungen haben wir zwei Suonen (Gorperi und Undra) aus dem Einzugsgebiet des Baltschiederbaches ausgewählt.
Unsere Route:
Die BLS entlässt uns auf Verlangen aus dem Zug in Eggerberg. Ich habe noch rechtzeitig den Hinweis im Zug gelesen. Da wenige Wanderschilder aufgestellt sind, wandern wir erst einmal der Fahrstrasse im weiten Bogen über die Fahrstrasse hinauf nach Eggen. Hinter einer scharfen Rechtskurve zeigt uns ein gelbes Schild den Weg zu unserem Tagesziel: Ze Steinu. Diesem folgen wir in direkter Linie bis P.1131. Hier beginnt die Gorperi Suon. Heute fliesst in ihr kein Wasser. Der Weg verläuft immer flach und am Anfang im Schatten. Später erwärmen uns die Sonnenstrahlen. Aber trittsicher sollte man trotzdem sein: links fällt der Weg sehr steil ab. Ich habe vor den vielen Mountainbiker, die uns entgegen kommen, respekt. Ein falsches Manöver würde tödlich enden.
Einige Male müssen kurze Tunnels durchwandert werden. Eine schöne und willkommene Abwechselung. Dann die Schlüsselstelle. Wir nehmen den Weg durch den Tunnel. Uns kommen relativ wenige Wanderer entgegen, so dass wir ungehindert an der kleinen Brücke bei P.1216 ankommen. Jetzt sind wir fast bei Ze Steinu angekommen. Dort geniessen wir die Mittagsrast im Sonnenschein.
Für den Rückweg hatten wir uns schon vorher die Undra Suon ausgewählt. Der Weg verläuft häufig im Schatten. Aber etwa ab Geissbalma erwärmt uns wieder die Sonne. Sehr angenehm ist das Geräsuch der gefüllten Suon. Der Weg führt weiter über Mili und an der Theresienkapelle vorbei nach Ausserberg. Gemütlich geht es durch den kleinen Ort zur Station Ausserberg. Wir haben sogar noch ein wenig Glück, da in fünf Minuten der Zug über Goppenstein nach Bern fährt. Eine sehr abwechselungsreiche Herbstwanderung im Oberwallis, die ich nur jedem Wanderer empfehlen kann.
Hinweis:
Wer mehr über Suonenwanderungen erfahren will, dem kann ich folgendes Buch empfehlen: Peter Jossen, 88 Suonenwanderungen. Nachteilig an dem Buch finde ich jedoch, dass den Ansprüchen eines Wanderers nicht komplett entsprochen wird. So fehlen Kartenangaben, genaue Wegbeschreibungen oder vermehrt informative Fotos. Zu dem Zeitpunkt, als ich das Buch 2003 gekauft hatte, gab es jedoch nichts vergleichbares auf dem Markt.
Tourengänger:
joe

Communities: Suonen / Bisses
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