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durch die Tüfelsschlucht hoch zu Gwidem- und Belcheflue, zurück via Wasserfall Rickenbach


Published by Felix Pro , 7 April 2021, 18h44. Text and phots by the participants

Region: World » Switzerland » Solothurn
Date of the hike: 2 April 2021
Hiking grading: T3+ - Difficult Mountain hike
Waypoints:
Geo-Tags: CH-BL   CH-SO 
Time: 4:30
Height gain: 775 m 2542 ft.
Height loss: 775 m 2542 ft.
Route:Hägendorf, Parkplatz Tüfelsschlucht - Schluchtweg - P. 589, Tüfelsschlucht - P. 660, Haltestelle Rank - Oberi Schlucht - Allerheiligenberg, P. 818 - (Bärgwirtschaft) Allerheiligenberg, P. 886 - P. 945 - Wuesthöchi, P. 967 - Gwidemflue, Fortifikation West - Gwidemflue - Gwidemhöchi - P. 1055 - Belchenflue > Gwidemhöchi - Rüteli - Fasiswald, Leiter (Wasserfall Rickenbach) - P. 696 (Fasiswald) - P. 682 - P. 645 - P. 624, Schlössli - P. 608 - Gnöd - Haltestelle Gnöd - Tüfelsschlucht - Hägendorf, Parkplatz Tüfelsschlucht
Access to start point:PW via Huttwil - Langenthal - Murgenthal - Boningen und Kappel nach Hägendorf
Maps:1088 - Hauenstein

Die nicht sehr berauschenden Schneeverhältnisse lassen uns wieder einmal unseren Klassiker bei Hägendorf durchführen; mit vier liebgewonnenen Bergfreunden starten wir beim Parkplatz Tüfelsschlucht. Sogleich überschreiten wir den Cholersbach um auf den Schluchtweg zu gelangen; auf diesem werden wir den oft sprudelnden Bach mehrmals queren.

Nachdem wir am sich eingangs befindenden malerischen Weiher (und an der Feuerstelle mit viel Abfall und leeren Flaschen) vorbeigezogen sind, dürfen wir die bekannten, heute doch dank des reichlich fliessenden Wassers besonders attraktiven, Wasserläufe und -fälle bewundern.

 

Nach der mächtigen Halbhöhle und weiteren aparten Fels- und Brückenpassagen wartet die Tüfelsschlucht mit einem längeren der Felswand entlang verlaufenden Steg (mit neueren, darüber montierten, Steinschlagnetzen) auf; später wird der Einschnitt des Baches etwas weiter, dessen Gefälle kleiner, der Schluchtweg so ein etwas ruhigerer. Über eine kurze steilere Stufe erreichen wir die Allerheiligenstrasse und die Haltestelle Rank.

 

Hier beginnt, ebenfalls mit kurzer künstlicher Installation die Oberi Schlucht; sie wirkt doch um einiges beschaulicher; wir durchmessen sie geruhsam - und schreiten schliesslich aufs offene Wiesland unterhalb des Allerheiligenberges hinaus.

 

Ein müheloser Anstieg leitet uns hoch zu P. 818, wenig später zur (geschlossenen) Bärgwirtschaft Allerheiligenberg sowie zur ehemaligen Höhenklinik Allerheiligenberg.

 

Indem wir zu P. 945 und zum Eintritt in den Wald hochmarschieren, verlassen wir für einige Zeit die sonnigen Abschnitte; wir überschreiten den Ostgrat des  Drootziejers und queren an des Gipfels Nordflanke im Wald hinüber zur Wuesthöchi.

Gemächlich marschieren wir auf dem WW über nun wieder offenes Land - und kürzen über dieses weglos zum Einstieg zum Aufstieg (östlich von P. 1002) zu unserem ersten Gipfelziel ab.

 

Auf recht gut ersichtlicher Spur steigen wir nun zunehmend steiler an zum Ausläufer des WSW-Grates der Gwidemflue; ein etwas rutschiges Couloir ist zu bewältigen, um die Fortifkation West der Gwidemflue zu gewinnen - ein stets herrlicher Aussichtspunkt, welcher es wert ist, hier kurz zu verweilen.

 

Genussvoll ist’s auch heute, dem schmalen Gratweglein zu folgen (meist auf der sonnigen Seite), die zu Ferienhäusern umgebauten ehemaligen Bunkeranlagen (inkl. die Felsegg) zu goutieren, und schliesslich den höchsten Punkt der Gwidemflue zu erklimmen - ein kurzes Verweilen (mit kleinem Imbiss und Apéro) ist hier verdient.

 

Es folgt nun der bereits ein wenig abschüssige Abstieg - und wenig danach die leicht luftige Abkraxlerei (dank der Fixkette allerdings problemlos zu meistern) in die Nähe des „Château d’If“s. Auf Wiesland schreiten wir nun ab zum Wegkreuz Gwidemhöchi - später werden wir hier nach Osten hinunter wandern.

 

Ein wieder steilerer Gegenanstieg leitet hoch zum Strässchen, auf welchem wir in Kürze den Belchenflue Pass erreichen; der gut ausgebaute WW leitet nun hoch zum zweiten unserer heutigen Gipfel - wir lassen uns jedoch die genüssliche Kraxeleinlage bis zur Rastbank unterhalb von diesem nicht entgehen. Danach ist’s nur noch ein Katzensprung hinauf zur Belchenflue - leider ist heute die Sicht nach Norden eine sehr eingeschränkte. Unsere Mittagsrast verbringen wir windgeschützt und bei angenehmen Temperaturen - wie meist - an der Südwand der Flue.

 

Später kehren wir nun gänzlich auf dem WW zurück, hinunter zur Gwidemhöchi; hier folgen wir nun dem mit einer „Warnung“ (Achtung Leiter, nicht für Kinder und Hunde) ausgestatteten WW.

Er leitet uns alsbald zur Wegverzweigung auf Rüteli; leicht steiler führt der gut eingerichtete Weg wieder meist sanft zur ersten Querung des Rickenbaches. Nach einer weit ausholenden Kehre schliessen sich einige Serpentinen an zum engen Durchlass des Wasserfalles mit der Leiter im Fasiswald; als eine ausserordentlich faszinierende Passage erleben wir sie auch heute wieder.

 

Vergleichsweise unaufgeregt setzt sich nun unsere Wanderung fort; nach einer Wiesen-Waldpassage gelangen wir zum Zufahrtssträsschen zum Fasiswald. Auf ihm stromern wir talauswärts, durchmessen die Enge zwischen den Felszügen von Hochweidli und Homberg, und streben Hägendorf, Schlössli, zu - kurz vorher findet sich der Einstieg zu dieser wunderschönen Gratwanderung auf den Homberg.

 

Weiterhin ist unaufgeregtes Wandern angesagt: über Gnöd, wo wir nach rechts (nach Westen) abbiegen, streben wir übers Feld der Haltestelle Gnöd zu; unweit davon biegt ein WW ab und weist uns zurück in die Tüfelsschlucht.

 

Auf der vormittags begangenen Strecke kehren wir auf dem nun von beinahe unangenehm vielen Spaziergängern und Picknickern frequentierten Schluchtweg zurück nach Hägendorf, Parkplatz Tüfelsschlucht.

 

2 ⅜ h (inkl. ⅛ h Pause) bis Gwidemflue

⅜ h bis Belchenflue

2 h 5 min (inkl. ¼ h Pausen

 

unterwegs mit Susanne und Andreas


Hike partners: Ursula, Felix, Pfiifoltra, Munggi13


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