Le Luisin - vom Lac Léman zum Mont Blanc 5/5


Published by zuezi , 30 September 2018, 20h02.

Region: World » Switzerland » Valais » Unterwallis
Date of the hike:27 September 2018
Hiking grading: T4 - High-level Alpine hike
Waypoints:
Geo-Tags: CH-VS 
Time: 5:00
Height gain: 850 m 2788 ft.
Height loss: 1800 m 5904 ft.
Access to end point:Mit der Bahn via Martigny nach Les Marécottes

Ein Weglein der Superlative! So viel Kraxelspass auf einem einzigen Steinhaufen ist schon wahrlich ein Goldnugget und herrlich geeignet, unseren 5-tägigen Unterwallis-Streifzug zu einem Ende zu führen.

Um die Kälte zu vertreiben sputen wir uns über die Barrage und dem Col d'Emaney entgegen. Das gelingt auch spielend, der Schweiss läuft mir nur so runter. Auf dem Col begrüsst uns die Sonne, und alles Bibbern und blaue-Fingerchen sind rasch Geschichte. Nach links weist ein blauer Pfeil zum Luisin; die Wegspuren sind eindeutig und folgen dem Grat; manchmal weichen sie leicht in die nördliche Flanke aus. Steingeissen glotzen uns mit Augen an, dass ich mir nicht mal vorstellen möchte, was sie über unser eiliges Gestolper denken. Der Weg schlängelt sich einfach dem Grat entlang hoch und wird erst kurz vor dem Gipfel etwas anspruchsvoller.

Auf dem Gipfel wird die phantastische Aussicht intensiv genossen - so rasch werden wir wohl nicht mehr in dieser Ecke der Schweiz sein!

Der Weg führt durch einen Spalt direkt in eine Rinne und steil hinunter. Nach nur wenigen Höhenmetern ist eine Leiter montiert (d.h. sie hängt an einem Drahtseil, die betonierte Verankerung ist vertrauensvollerweise aus dem Fels gerissen...), die eine steile Stufe überwindet. Der Weg schlängelt sich nun weiter steil hinunter und links und rechts und über und unter die verschiedensten Grat-Türmchen herum dass es eine wahre Freude ist. Ein echter Spielplatz für die Freunde des Kraxelns im warmen Fels, abgelenkt nur durch das Mont Blanc Massiv, das immer und immer wieder die Augen anzieht.

Bei den heutigen Verhältnissen - absolut trocken und schneefrei - ist der Weg sehr gut begehbar. Die schwierigen Stellen sind mit Ketten gesichert; diese sollen in naher Zukunft durch neue ersetzt werden, wie uns ein lokaler Tourengänger versicherte.

Ist die Kletterei einmal vorbei, schlängelt sich der Weg kurzweilig weiter den Fleuriers entlang und gelangt schliesslich in ein Gebiet voller Lawinenverbauungen. Durch diese hindurch gelangen wir hinunter zum Strässchen nach La Creusaz.

Die Seilbahn scheint dort im Sommer nicht mehr zu laufen, also folgen wir dem Wanderweg hinunter nach Les Marécottes. Die Bahn bringt uns rasch zurück nach Hause...

Das ist das Ende unserer Tour. Warum heisst es denn zum Mont Blanc? Den Weg von Les Marécottes nach Finhaut und hinüber via der Aiguillette bis zum Refuge Albert 1er kennen wir schon vom letzten Jahr. Du bist also Opfer eines einfachen Clickbaits geworden. Danke dafür, dass du alle 5 Tourenberichte gelesen hast!

Hike partners: zuezi


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