Vrenelisgärtli 2903m


Publiziert von Robertb , 28. September 2015 um 22:03.

Region: Welt » Schweiz » Glarus
Tour Datum:26 September 2015
Wandern Schwierigkeit: T4 - Alpinwandern
Hochtouren Schwierigkeit: WS
Klettern Schwierigkeit: II (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-GL   Glärnischgruppe 
Aufstieg: 2100 m
Abstieg: 2100 m

Und wieder stand das Vrenelisgärtli zusammen mit meiner Tochter Debora im Fokus. Nach der Sustenhorntour hat sie wohl der Bergvirus gepackt. Nun aber alles der Reihe nach.
 
Freitag, 25.9.2015
Wir parkierten beim PP Plätz P853 beim Klöntalersee. Um den Abstieg zu verkürzen nahmen wir den zeitweise steilen Aufstieg zur Chäseren P1272 und Wäbern P1385 mit den Bikes in Angriff. Gewiss grosse Abschnitte konnten gefahren werden, bei den steileren Passagen war ‚Radwandern‘ angesagt. Bei angenehmen Temperaturen erreichten wir dann schon bald Wäbern. Ab hier geht’s dem Wanderweg folgend hoch zur Glärnischhütte P1990.
 
Samstag, 26.9.2015
Kalt war die Nacht! Die Schneereste waren hart gefroren. Noch im Dunkeln zogen wir los, wieder dem Wanderweg folgend hinauf zum markanten Steinmannli P2260. Zum Glück war der Weg grösstenteils schneefrei, das wird sich ja auf dem Gletscher wohl noch ändern, und tatsächlich, ab einer Höhe von ca 2250m fanden wir eine geschlossene Schneedecke vor. Am Fusse des Gletschers zogen wir unser Gstältli und vorsorglich auch die Steigeisen an (es wäre im Nachhinein betrachtet auch ganz gut ohne gegangen).
Mittlerweile haben uns auch 2 Gruppen ein- und überholt. Da hatte ich natürlich nichts dagegen, so musste ich nicht schon wieder die Spurarbeit übernehmen. Die Route verläuft nordseitig (am linken Gletscherrand von unten gesehen). Ab und zu sind offene Spalten zu umgehen. Im Vergleich zu den Vorjahren weist der Gletscher mehr Spalten auf. Ich hatte auch das Gefühl, dass sich der Gletschschwund stark bemerkbar macht. Waren in den Vorjahren kaum Felszonen auf dem Gletscher auszumachen, schien dies dieses Jahr anders zu sein.
Beim P2860 legten wir eine kurze Pause ein, deponierten die Steigeisen und nahmen anschliessend noch den Abstieg zum Schwandergrat und dann denn Schlussaufstieg zu Vrenelisgärtli P2903 in Angriff. Eine ausgedehnte Pause bei dieser traumhaften Aussicht belohnte uns für die Anstrengungen. Für den Abstieg wählten wir dieselbe Route.
 
Ab Wägern konnten wir dann mit unseren Bike ins Tal sausen, genial!
 
Fazit: Eine herrliche, 'leichte' Tour und keinerlei Schwierigkeiten mit atemberaubenden Tiefblicken. Diese ist sehr gut geeignet als Einstiegstour.
 
 

Tourengänger: Robertb


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