Moor Südgipfel und "fast" Altmann Ostgrat


Publiziert von tricky Pro , 30. August 2013 um 13:19.

Region: Welt » Schweiz » Appenzell
Tour Datum:29 August 2013
Wandern Schwierigkeit: T6 - schwieriges Alpinwandern
Klettern Schwierigkeit: III (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: Alpstein   CH-AI   CH-SG   CH-AR 
Zeitbedarf: 10:00
Aufstieg: 2560 m
Strecke:Wildhaus - Flürentobel - Wildhauser Schafboden - Moor Südgipfel - Nädligergrat - Altmann Ostseite - Rotsteinpass - Lisengrat - Säntis

Ziel war es mit Greschi von Wildhaus auf das Moor und am Altmann den Ostgrat zu Klettern. Danach weiter via Lisengrat auf den Säntis. Nicht alles konnten wir machen. Greschi hatte Magenprobleme, so das wir die Kletterroute auf den Altmann ausliessen.

Wildhaus - Moor
Wir nahmen den ersten Bus von Nesslau nach Wildhaus. Nach einen kurzen Abstecher in der Bäckerei die gerade öffnete konnten wir um 6.30 Uhr starten. Aufstieg via dem ewig nassen Flürentobel. Danach weiter zum Wildhauser-Schafboden wo die Sonne schon auf uns wartete. Greschi hatte noch ein bisschen zu kämpfen mit den neuen Wanderschuhe. Nach dem leichten Kraxeln bis zum Jöchlisattel (T4) nahmen wir den grasigen Vorgipfel des Moor und erklettere dabei die unschwierige (T5 ll), und nicht sehr ausgesetzte Felsstufe zum Gipfel. In mehreren Hikr-Berichten wird der grösserer Block erwähnt, den wir südwestlich (links) nahmen. Die Sicht auf den Girenspitz aus dieser ungewohnten Perspektive wird teilweise durch Nebel etwas getrübt. Nach meiner Besichtigung vom Moor-Südgipfels entschieden wir uns auch diesen noch zu nehmen. Alles sehr brüchiges Gestein. Oben hat es eine alte Absteilstelle die mit sehr alten Bänder und Seile verbunden ist. Ich sicherte Greschi im Nachstieg bei diesem sehr brüchigem Gestein (T6 lll) wo es auf beiden Seiten steil runter geht. Ein Sichern mit mobiler Sicherungen ist wegen der Brüchigkeit nicht Möglich!

Jöchlisattel - Altmann Ostfuss
Der Weiss-Blaue Nädliger-Grat (T4) ist gut zu finden und eben so schön wie der Lisengrat. Wir deponierten einen Rucksack vor dem Altmansattel uns stiegen auf die Ostseite den steilen Wanderweg runter zur Ostseite (T4). Über Schotter suchten wir den Einstieg. Was gemäss Führer einfach zu finden ist... Aber wo nun genau? Die Ostrippe haben wir gefunden, aber bei der angeblicher Höhle waren wir nicht sicher. Aber das war nun auch egal, den Greschi fühlte sich sichtlich immer mehr unwohl. Ich war die ganze Zeit im T-Shirt und er schon mit der dritten Schicht immer noch Kalt. So entschieden wir das Klettern Abzubrechen und gingen wieder zurück zum Altmannsattel.

Altmannsattel - Säntis
Runter vom Altmannsattel via Rotsteinpass zum Gasthaus, wo wir eine Pause einlegten. Der Nebel hüllte den Lisengrat vollkommen ein. Der ganze Weg durch die Felsen ist im Vergleich zu früher derart gut ausgebaut, dass er nahezu gefahrlos begangen werden kann (T4). Ein ideales Übungsgelände, falls jemand ein wenig Höhenangst wegtrainieren muss. Ein Klettersteigset kann benützt werden.

Nach kurzer Pause mit der Bahn runter und mit dem Bus nach Nesslau Alt.Sankt Johan zu unserem Auto. Alpstein ist Schöööööön :-)

Tourengänger: tricky


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Geodaten
 17662.gpx Wildhaus - Moor - Altmann

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