VAVM 5 – Von der Capanna Tomè zur Capanna Soveltra
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Die Etappe Nr. 5 der Via Alta ValleMaggia ist ein Puzzle von Schafpfaden, Alten Alpwegen, vorhandenen Wanderwegen und einer rechten Portion Neuerschliessungen in typischem T4-Gelände. Sie besucht den höchsten Punkt auf etwa 2550m, einem Sattel des Westgrates der Corona di Redorta, ist genial angelegt und bestens blau/weiss markiert.
Übernachtung in der Capanna Tomé 1739m nach einem ansprechenden Aufstieg von Broglio her. Wir haben übersehen, dass im Neubau im I. Stock ein noch komfortableres Schlaflager ist. Wechselbewölkt. Effizient den Zeichen nach in die Höhe. Der See verschwindet langsam in der Tiefe und wir erreichen die verfallene Alp Casciano Piatto 2058m. Richtungswechsel nach links. Den Hang des Ausläufers des Zucchero (respektive Triangolino) traversierend zum Crestone 2156m hinauf.
Nun öffnet sich der nächste Talkessel von Valle di Pertüs mit der dominanten Corona di Redorta und zu Füssen der Passo di Redorta (Hochzeitspass mit Hochzeits-Spass), der Verbindung vom Valle di Verzasca mit dem Valle Lavizzara (Valle Maggia). Wir steigen ab und traversieren nicht enden wollende Geröllhalden zum Pt. 1991 Gonta. Drei jungen Gemsen scheinen diese Steinwüste bestens zu gefallen.
Nun gut markiert in gleicher Richtung weiter, den ersten Graben halbhoch überschreitend, um sich dann dem zweiten, viel grösseren und tieferen Graben „anzunehmen“. Das heisst, im Sonnenhang quasi parallel zu diesem so weit aufzusteigen, dass er gequert werden kann. Nun in typischem Mischgelände aus Gras, Steinen und Felsstufen auf den höchsten Punkt der VAVM, Sella 2550m (von mir so genannt) auf dem Westgrat der Corona di Redorta, welcher von hier nicht allzu schwierig zu Ersteigen erscheint. Aber dies kann ja trügen im Tessin. Mittagessen Menü 1 mit Schoggiwaffeln mit Luxusaussicht in „meine“ Tessiner Täler und Berge.
Nun öffnet sich ein nächstes Tal, das Valle di Larecc. Von der Bocchetta di Larecc zwängt sich der Ri di Larecc durch einen von hier gut sichtbaren Graben, welcher vor Predee sich mit dem Ri di Pertüs vereinigt. Wilde Sache. Jenseits dieses Grabens wird der Hauptteil des Weges führen. Dazu müssen wir über Gesteinsbrocken hinunter auf die Gegend von I Rocc. Absolute Spitzenleistung der Wegführung über den von Gletschern polierten Gneis und Granit. Eindrücklicher Abschnitt. Schafe scheint es trotz magerem Angebot zu gefallen oder erst recht. Uns auch.
Im Hin und Her hinunter zum oben beschriebenen Larecc-Graben. Auf der andern Seite alles der Ganne di Larecc entlang über angenehme Wiesenweglein hinunter. Eigentlich erwartet man den Abstieg auf die Alp Larecc 1741m über Piatello 2072m. Dem ist aber nicht so!
Ganz angeschmiegt an die Felswände windet sich der alte Alpweg rund 150hm über Alp Larecc mit möglichst wenig Höhenverlust auf eine obligate, mit Steintritten versehene Passage zwischen zwei Felsen, welche steil auf das obere Plateau von Pianconi 1877m führt. Saftiges Gras. Schöne Weiden.
Der Weg von Pianconi nach Alpe Campala ist legendär geworden: Er hat EPHREM FORESTI den Anstoss gegeben, die Via Alta zu kreieren. Vorerst in engem Freundeskreis und später mit der Vereinigung VAVM sind in der Folge in rund 10 Jahren alle sechs Etappen, inklusive Unterkünfte, entstanden: Capanna Soveltra – Capanna Alpe Spluga – Capanna Masnée. Zuletzt die Capanna Tomé, welche jetzt im Bau ist.(Trotzdem offen!). Einweihung der ganzen Via Alta auf Cardada am 30. Juli 2010.
Steil ist immer relativ. Doch dieser Weg hinunter zur Alpe Campala „isch chaibä steil“. Die Erbauer haben einen neuen Tritt erfunden: Er steht in Laufrichtung. Mit einem Seitenschritt wird er überwunden. Genial. Und dies ein paar Mal. Herrlich, dieses Détail!
Die Feuchtwiesen vom Campala sind eben. Dort wird das Wasser für die Soveltra gefasst. Dem ziemlich gut vergrabenen schwarzen Plastikschlauch nach geht’s nun runter zur Capanna Soveltra SAV 1534m. Herzlicher Empfang von zwei Schwestern, die gleich noch ihre Söhne zum Mithelfen mitgenommen haben. Was man nicht Alles macht für ein Taschengeld…
Grazie per il fantastico arrosto con polenta e per il dolce con tanto di panna montata!!!!
Link zur offiziellen Webseite:
www.vialtavallemaggia.ch
Vallemaggia: Capanna Masnee – Madom da Sgiöf – Cima da Nimi (VAVM 2) und supplement Cima di Aiarlo
VAVM 3 – von Bignasco (Valmaggia) nach Brione (Val Verzasca)
VAVM 4 – Von der Capanna Alpe Spluga zum Rifugio Tome
VAVM 5 – Von der Capanna Tomè zur Capanna Soveltra
VAVM 6. Sonogno - Pizzo Barone – Btta. della Campala – Soveltra – Pso Fornale - Mogno
Übernachtung in der Capanna Tomé 1739m nach einem ansprechenden Aufstieg von Broglio her. Wir haben übersehen, dass im Neubau im I. Stock ein noch komfortableres Schlaflager ist. Wechselbewölkt. Effizient den Zeichen nach in die Höhe. Der See verschwindet langsam in der Tiefe und wir erreichen die verfallene Alp Casciano Piatto 2058m. Richtungswechsel nach links. Den Hang des Ausläufers des Zucchero (respektive Triangolino) traversierend zum Crestone 2156m hinauf.
Nun öffnet sich der nächste Talkessel von Valle di Pertüs mit der dominanten Corona di Redorta und zu Füssen der Passo di Redorta (Hochzeitspass mit Hochzeits-Spass), der Verbindung vom Valle di Verzasca mit dem Valle Lavizzara (Valle Maggia). Wir steigen ab und traversieren nicht enden wollende Geröllhalden zum Pt. 1991 Gonta. Drei jungen Gemsen scheinen diese Steinwüste bestens zu gefallen.
Nun gut markiert in gleicher Richtung weiter, den ersten Graben halbhoch überschreitend, um sich dann dem zweiten, viel grösseren und tieferen Graben „anzunehmen“. Das heisst, im Sonnenhang quasi parallel zu diesem so weit aufzusteigen, dass er gequert werden kann. Nun in typischem Mischgelände aus Gras, Steinen und Felsstufen auf den höchsten Punkt der VAVM, Sella 2550m (von mir so genannt) auf dem Westgrat der Corona di Redorta, welcher von hier nicht allzu schwierig zu Ersteigen erscheint. Aber dies kann ja trügen im Tessin. Mittagessen Menü 1 mit Schoggiwaffeln mit Luxusaussicht in „meine“ Tessiner Täler und Berge.
Nun öffnet sich ein nächstes Tal, das Valle di Larecc. Von der Bocchetta di Larecc zwängt sich der Ri di Larecc durch einen von hier gut sichtbaren Graben, welcher vor Predee sich mit dem Ri di Pertüs vereinigt. Wilde Sache. Jenseits dieses Grabens wird der Hauptteil des Weges führen. Dazu müssen wir über Gesteinsbrocken hinunter auf die Gegend von I Rocc. Absolute Spitzenleistung der Wegführung über den von Gletschern polierten Gneis und Granit. Eindrücklicher Abschnitt. Schafe scheint es trotz magerem Angebot zu gefallen oder erst recht. Uns auch.
Im Hin und Her hinunter zum oben beschriebenen Larecc-Graben. Auf der andern Seite alles der Ganne di Larecc entlang über angenehme Wiesenweglein hinunter. Eigentlich erwartet man den Abstieg auf die Alp Larecc 1741m über Piatello 2072m. Dem ist aber nicht so!
Ganz angeschmiegt an die Felswände windet sich der alte Alpweg rund 150hm über Alp Larecc mit möglichst wenig Höhenverlust auf eine obligate, mit Steintritten versehene Passage zwischen zwei Felsen, welche steil auf das obere Plateau von Pianconi 1877m führt. Saftiges Gras. Schöne Weiden.
Der Weg von Pianconi nach Alpe Campala ist legendär geworden: Er hat EPHREM FORESTI den Anstoss gegeben, die Via Alta zu kreieren. Vorerst in engem Freundeskreis und später mit der Vereinigung VAVM sind in der Folge in rund 10 Jahren alle sechs Etappen, inklusive Unterkünfte, entstanden: Capanna Soveltra – Capanna Alpe Spluga – Capanna Masnée. Zuletzt die Capanna Tomé, welche jetzt im Bau ist.(Trotzdem offen!). Einweihung der ganzen Via Alta auf Cardada am 30. Juli 2010.
Steil ist immer relativ. Doch dieser Weg hinunter zur Alpe Campala „isch chaibä steil“. Die Erbauer haben einen neuen Tritt erfunden: Er steht in Laufrichtung. Mit einem Seitenschritt wird er überwunden. Genial. Und dies ein paar Mal. Herrlich, dieses Détail!
Die Feuchtwiesen vom Campala sind eben. Dort wird das Wasser für die Soveltra gefasst. Dem ziemlich gut vergrabenen schwarzen Plastikschlauch nach geht’s nun runter zur Capanna Soveltra SAV 1534m. Herzlicher Empfang von zwei Schwestern, die gleich noch ihre Söhne zum Mithelfen mitgenommen haben. Was man nicht Alles macht für ein Taschengeld…
Grazie per il fantastico arrosto con polenta e per il dolce con tanto di panna montata!!!!
Link zur offiziellen Webseite:
www.vialtavallemaggia.ch
Vallemaggia: Capanna Masnee – Madom da Sgiöf – Cima da Nimi (VAVM 2) und supplement Cima di Aiarlo
VAVM 3 – von Bignasco (Valmaggia) nach Brione (Val Verzasca)
VAVM 4 – Von der Capanna Alpe Spluga zum Rifugio Tome
VAVM 5 – Von der Capanna Tomè zur Capanna Soveltra
VAVM 6. Sonogno - Pizzo Barone – Btta. della Campala – Soveltra – Pso Fornale - Mogno
Tourengänger:
Seeger

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