Zum TuTen nach Monstein I


Publiziert von lainari , 6. Juli 2012 um 21:16.

Region: Welt » Schweiz » Graubünden » Davos
Tour Datum:30 Juli 2001
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-GR 
Zeitbedarf: 5:15
Aufstieg: 710 m
Abstieg: 345 m
Strecke:18,5 km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Auto oder Zug der RhB nach Filisur
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Zug der RhB von Davos-Glaris nach Filisur
Unterkunftmöglichkeiten:Hotel Grischuna Filisur
Kartennummer:1:50.000, Blatt 258T Bergün

Filisur-Monstein-Glaris
 
Unser traditionelles Treffen führte meinen Kumpel und mich im Sommer 2001 nach Graubünden. Kurzfristig hatte sich seine Anreise durch einen Geschäftstermin verschoben, so dass mir zunächst die Aufgabe oblag, dem Hotel das nicht vollzählige Erscheinen beizubringen. Dies wurde jedoch sehr entgegenkommend gehandhabt. Nächstentags traf er dann zum Mittag ein, wir fuhren mit dem Rail-Raider nach Preda hinauf und spazierten zum Lai da Palpuogna. Dann schmiedeten wir Pläne für die nächsten Tage.
 
Nun war es soweit und wir starteten in Filisur zur Auftakttour. Am Rande des Landwassertales liefen wir über Schönboden zur Station Wiesen. Kurz vor dem Bahnhof mussten wir dazu den großen Wiesener Eisenbahnviadukt überschreiten. Nach dem Bahnhof stiegen wir in unzähligen Schleifen den Fahrweg nach Jenisberg hinauf. Am Örtchen vorbei gingen wir in den Chüetobel hinein. Später passierten wir Löser und nach dem Brombenz-Tobel querten wir den Hang des Silberberges. Dann wendete sich der Weg in das Tal des Monsteiner Baches, den wir nach der Säge überquerten. Der Schlussanstieg brachte uns nach Davos-Monstein.
 
Wir steuerten unsere Schritte zum eher unscheinbaren Veltlinerstübli (Urchuchi, Bd. Deutschschweiz und Graubünden, S. 46 „Born to be Beizer“) und nahmen auf der Terrasse Platz. Freundlich und zuvorkommend wurden wir bedient. Ich nahm einen Tomaten-Mozzarella-Salat und einen Trockenfleischteller (Bündnerfleisch, Coppa, Salsiz und Bergkäse). Dazu genehmigten wir uns ein, zwei köstliche naturtrübe Biere aus der ortsansässigen Brauerei. Dann wurden wir auf das Sonderangebot aufmerksam, dass mit Kreide auf einer Tafel angeschrieben stand: Heidelbeerkuchen. Der bestand aus einem dünnen am Rand hochgezogenen Boden, mit einer Sahnefüllung, in die frische Heidelbeeren aus der Umgebung eingebettet waren. Dazu noch einen Kaffee, wer wollte da noch weiterwandern?
 
Wir taten es widerwillig. Ein Stück den Ort hinuntergelaufen, bogen wir nach rechts zur neuen Kirche ab. Dann wanderten wir relativ eben durch den Wald. Wir querten im Verlauf den Rotschtobel und den Tafernazug. Später gelangten wir nach Spina und stiegen unter der Rinerhorn-Seilbahntrasse zur Bahnstation Davos-Glaris ab. Von hier fuhren wir mit dem Zug zurück nach Filisur.
 
Die Querungen der Tobel zwischen Jenisberg und Monstein sind mit T2 zu bewerten, die übrige Strecke hat die Kategorie T1.
 
Das Veltlinerstübli in Monstein gefiel uns so gut, dass wir es im Verlaufe unseres Aufenthaltes gleich noch einmal besuchten. Ich hatte noch eine Rechnung mit der warmen Küche offen, die schließlich auch getestet werden musste…

Tourengänger: lainari


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Kommentare (2)


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Henrik Pro hat gesagt: und so sieht die
Gesendet am 7. Juli 2012 um 12:29
Homepage heute aus!

Danke für den Tipp.

Gruess

Henrik

lainari hat gesagt: RE: Nach einer HP
Gesendet am 14. Juli 2012 um 20:51
hatte ich gar nicht gesucht...

Danke für den Link!

Schön, wenn man DEN Gourmet zu einem neuen Ziel führen kann.

LG Holger


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