Dom via Festigrat und Berge bestaunen aus der Luft..ein tolles Wallis-Wochenende!


Published by MaeNi Pro , 1 September 2009, 20h40.

Region: World » Switzerland » Valais » Oberwallis
Date of the hike:30 August 2009
Hiking grading: T4 - High-level Alpine hike
Mountaineering grading: PD+
Climbing grading: II (UIAA Grading System)
Waypoints:
Geo-Tags: CH-VS 
Time: 3 days
Height gain: 3100 m 10168 ft.
Height loss: 3100 m 10168 ft.
Access to start point:PW bis Bahnhof Randa
Accommodation:Domhütte SAC
Maps:1328 Randa, 1:25'000

Wie schön öfters vorgekommen, hatten sich die lustigen HIKRs MaeNi und Alpinist dieses Wochenende wieder einmal aufgemacht, einen schönen Berg zu besteigen. Ziel dieses Mal: der Dom, der mit seinen 4'545m der höchste 100 %-ige Schweizer ist und von dessen Gipfel man auf viele viele andere Gipfel runterschauen kann.

Das ist vielleicht ein Gefühl...höher zu stehen, als die bekannten Nachbarn wie Weisshorn oder auch das Matterhorn! Einfach gigantisch! Doch es sollte noch besser kommen...denn ganz spontan entschieden wir uns, am Montag nach dem Abstieg von der Domhütte noch einen Helikopter-Rundflug mit der Air Zermatt anzuhängen, um all die fantastischen Berggestalten mal aus der Luft zu betrachten, was dann unserem verlängerten Wochenende im schönen Wallis noch ein Krönchen aufgesetzt hat.

Aber nun zu unserer Domtour:

Dieses Mal mit dabei:
Die erwähnten HIKRs und Lori aus dem schönen Urnerland

Aufstieg(e):
Tag 1: Randa - Domhütte
Tag 2: Domhütte - Festijoch - Festigrat - Gipfel

Abstieg(e):
Tag 2: Gipfel - Nordflanke (Normalweg) - Festijoch - Domhütte
Tag 3: Domhütte - Randa

Verhältnisse:
Nachdem wir am Samstagmorgen den Aufstieg zur Hütte noch im Nebel hinter uns gebracht hatten, klarte das Wetter am Samstagnachmittag auf und wir konnten das Wochenende bei absolutem Traumwetter in vollen Zügen geniessen. Durch die klare Nacht war der Schnee frühmorgens hart gefroren, was ein gutes Vorankommen auf dem Gletscher ermöglicht hat. Auch paar die Klettereien rauf aufs Festijoch waren ohne grosse Schwierigkeiten zu meistern. Die Gefahr hier waren vorallem runterkommende Steine, die vorausgehende Seilschaften losgetreten hatten.

Die Begehung des Festigrats war unserer Ansicht nach nur machbar, weil es in der vergangenen Woche nochmals geschneit hatte, was wieder zu einer Schneeauflage auf den blanken Stellen geführt hatte. Ohne diesen Schnee wäre es doch an einigen Stellen recht heikel geworden. Wir haben uns jedenfalls so weit wie möglich immer in den Felsen bewegt, denn die waren trocken und eisfrei und somit gut zu erkraxeln. An einer Traverse haben wir kurz mit Eisschrauben abgesichert, weil uns dies doch sicherer schien, da ein Ausrutscher an dieser Stelle wohl der letzte gewesen wäre. Im oberen Teil bis zum Gipfel dann nur noch Schnee und keine blanken Stellen mehr angetroffen. Das Panorama am Gipfel konnten wir dann ohne grossen Wind und bei angenehmen Temperaturen geniessen.

Der Abstieg über die Nordflanke bis zum Festijoch ist soweit problemlos machbar, wenn man den vorhandenen Spalten, Schründen und Eisabrüchen die nötige Aufmerksamkeit schenkt. Die Gletscherbrüche auf dem Festigletscher haben wir so nahe wie möglich an den Felsen umgangen. Dies war zwar teilweise eine etwas schmutzige Angelegenheit, doch sie schien uns die sicherere Variante als der Weg durch die Brüche.

Hütte:
Sehr freundliche Bewartung und gutes Essen. Professionell geführte Hütte, auch wenn sehr viel Betrieb ist. Mehr Infos dazu unter www.domhuette.ch

Fazit:
Wunderbare und abwechslungsreiche Tour mit prima Kollegen auf einen tollen Gipfel. Der Helirundflug hat dieses Wochenende wirklich passend abgerundet. Diese drei Tage bleiben unvergesslich!

Weitere Berichte zum Dom (und anderen Touren):
Natürlich demnächst auch auf www.cornelsuter.ch


Hike partners: MaeNi, Alpinist

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