Zugspitze (2962m) durchs Höllental


Publiziert von gero Pro , 18. Juli 2009 um 17:13.

Region: Welt » Deutschland » Alpen » Wetterstein-Gebirge
Tour Datum:16 Juli 2009
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Hochtouren Schwierigkeit: L
Klettersteig Schwierigkeit: WS
Wegpunkte:
Geo-Tags: D 
Zeitbedarf: 6:30
Aufstieg: 2170 m
Abstieg: 2170 m
Strecke:Talstation Osterfelderbahn - Hammersbach - Höllental - Zugspitze - Abfahrt mit Zahnradbahn
Kartennummer:AV-Karte 4/2 Wetterstein und Mieminger Gebirge (Mitte)

Nur 5 Tage, nachdem Sputnik, Jürgen und Margit die Zugspitze durch das Höllental erklommen haben, sind mein Bergkamerad Werner und ich den gleichen Weg hinaufgegangen. Wir starteten um 4:40 von der Talstation der Alpspitzbahn (keine Parkplatzgebühr, nur 15 Minuten mehr als vom gebührenpflichtigen Großparkplatz Hammersbach) und waren um 11 Uhr auf dem Gipfel.
Der hervorragenden Beschreibung von Sputnik einschließend aller Zusatzinformationen ist nichts Wesentliches hinzuzufügen - ich verzichte deshalb auf eine Detailbeschreibung. Vielleicht sollte am Rande bemerkt werden, daß einige Fixseile der Klettersteigabschnitte derart dick sind, daß ein normaler Karabiner nicht benutzt werden kann - wohl aber die etwas breiteren Klettersteig-Karabiner.
Werner und ich hatten allerdings das Glück, den einzigen SCHÖNwettertag dieser Woche genießen zu können; ich will mich deshalb hier auf die Veröffentlich einiger Schönwetterbilder beschränken und versuche, die entsprechenden Aufnahmen denjenigen unserer Vorgänger gegenüberzustellen.

Die einzige Kleinigkeit, die ich anders eintragen möchte, ist die Einstufung der WANDER-Schwierigkeit: unter dem Eindruck hervorragender Verhältnisse würde ich hier höchstens eine T3 vergeben.
Halt, nicht gleich heftigst widersprechen:
Denn die Wegabschnitte, die als Wanderung im Sinne dieses Begriffes zu verstehen sind (also von Hammerbach bis hinter die Angerhütte zum Beginn des unteren Klettersteiges und das kurze Stück vom Grünen Buckel bis zum Beginn des Höllentalgletscherchens) stellen nahezu keine Ansprüche, mal von der Kondition abgesehen.
Würde man z.B. Tefs beschriebenen Anstieg von der Angerhütte hinauf zum Großen Waxenstein - diesen supersteilen, ausgesetzten Schrofenhang, den er mit T6 angibt - als Vergleich heranziehen, dann müßte man erkennen, daß diese beiden Touren in keinerlei Hinsicht irgendwie vergleichbar sind und weit mehr als einen Skalenabschnitt auseinader liegen.

Tourengänger: gero

Galerie


Slideshow In einem neuen Fenster öffnen · Im gleichen Fenster öffnen


Kommentare (3)


Kommentar hinzufügen

Sputnik Pro hat gesagt:
Gesendet am 18. Juli 2009 um 17:29
Hi Gero, Gratulier dir zur Tour, hätte auch gerne solches Wetter gehabt.

Zum T5: Natürlich sind die Wanderwege für sich Alleine höchstens ein T3. Mein T5 bedeutet, wenn man den Klettersteig ohne Sicherung begeht - so wie ich ihn meist gegangen bin, manchmal eher links oder rechts vom Seil, immer dem bestem Fels nach ;-)

Viele Grüsse aus der Schweiz,

Andrej

gero Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 18. Juli 2009 um 18:09
Hallo Andi,

na wunderbar, dann sind wir uns ja einig! Danke für Deine prompte Erläuterung !

Viele Grüße aus Nürnberg, Georg

Tef Pro hat gesagt: schönes Wetter..
Gesendet am 18. Juli 2009 um 22:19
da habt ihr ja Glück gehabt, bei so einem Wetter hochzukommen!
Gratuliere euch
das mit den Klettersteigbewertungen kapiere ich auch nicht so richtig (wir bestizen ja auch kein Klettersteigset und mit dem Französisch steht es auch nicht zum besten). Worauf kommts an? - Ausgesetztheit? Kraftaufwand? Menge des Eisens pro m² ?
Deswegen bewerten wir meist so wie Sputnik
beste berggrüße und noch viele, hoffentlich sonnige Touren
Tef


Kommentar hinzufügen»