Bockmattlistock (1931m) und Tierberg (1989m) - von Innerthal nach Näfels


Publiziert von dulac Pro , 4. November 2018 um 13:45.

Region: Welt » Schweiz » Glarus
Tour Datum:17 Oktober 2018
Wandern Schwierigkeit: T4 - Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-SZ   Oberseegruppe   CH-GL 
Zeitbedarf: 6:30
Aufstieg: 1150 m
Abstieg: 1620 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Bus Nr. 523 von cff logo Siebnen-Wangen bis Innerthal-Post
Zufahrt zum Ankunftspunkt:cff logo Näfels-Mollis
Kartennummer:map.geo.admin.ch

Fast auf den Tag genau ein Jahr zuvor war ich zum ersten Mal auf dem Bockmattlistock und hatte damals den Tierberg und seinen formvollendeten Grat bewundert. Den musste ich unbedingt auch einmal begehen, hatte ich mir damals geschworen.

 

Heute wollte ich diesen Schwur einlösen. Start in Innerthal-Post und zunächst über die Schwarzenegghöchi zum Bockmattlipass und danach zum Bockmattlistock, als erstem Gipfel des Tages. Gut 2,5 Stunden hat's gebraucht bis hier herauf. Für die Mittagsrast war's noch zu früh, so wurde es hier nur ein etwas ausgedehnter Fotostopp.

 

Vom Gipfel dann nahe der Abbruchkante entlang bis zum Einstieg in den Grat, der mit etwas Auf und Ab über den Wildchamm schliesslich auf den Tierberg führt. Hier zu Beginn erst einmal ein Hinweisschild auf den alpinen Charakter der folgenden Passage.

 

Und schmal ist's tatsächlich entlang des Grats, streckenweise auch recht steil. Die Bewertung mit T4 hat also schon ihre Berechtigung. Dabei ist die Wildchamm-Passage der anspruchsvollste Teil, und wenn die erst einmal geschafft ist, wird’s im Schlussaufstieg zum Tierberg dann deutlich weniger fordernd.

 

Nun war auch der Zeitpunkt für die Mittags- und Verpflegungspause, in diesem Fall und an diesem schönen Ort eine sehr ausgedehnte, gekommen.

 

Der Abstieg, zunächst entlang des Ostgrats war dann eher T2 als unteres T3, ab Ahornen und noch ein gutes Stück über den Obersee hinaus dann auf Fahrwegen. Das letzte Stück bis Näfels dann in Sicht kam auf einem breiten Waldweg und danach auch auf einem recht breiten Weg, der aber wie die Stationen deutlich machten, auch ein Kreuzweg ist.

 

Vom Ortseingang musste ich dann nur noch zum Bahnhof finden, ein Wegweiser gab hierfür 10 Minuten vor. Genau so viel Zeit hatte ich auch noch bis zur planmässigen Abfahrt. Aber anders als sonst war diese Angabe äusserst knapp bemessen: Ich musste mich wirklich sputen. Doch es klappte – der Zug und ich liefen tatsächlich gleichzeitig ein – gut dass der Einsteig auf meiner Seite war, sonst hätte ich nicht nur im übertragenen Sinn das Nachsehen gehabt.


Tourengänger: dulac


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