Besler-Trilogie


Publiziert von Ole Pro , 5. Juni 2018 um 19:49.

Region: Welt » Deutschland » Alpen » Allgäuer Alpen
Tour Datum:29 Mai 2018
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: D 
Zeitbedarf: 4:30
Aufstieg: 600 m
Abstieg: 600 m
Strecke:siehe Wegpunkte
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Parkplatz "Wannenkopfhütte" an der Riedbergstraße (1210 m) ca. 5 km von Obermaiselstein in Richtung Riedbergpass
Kartennummer:Kompass Wanderkarte WK 3 Oberstdorf, Kleinwalsertal

Tag 3 siehe: *Riedberger Horn (1787 m, Großer Ochsenkopf (1662 m), Wannenkopf (1712 m)

Aussichtskanzel am Riedbergpass

Der Besler befindet sich auf der südlichen Seite des Riedbergpasses zwischen Obermaiselstein und Balderschwang. Der auffallende Gipfelaufbau besteht aus einem mächtigen Kalkblock mit stark gegliederten und teilweise senkrechten Abbrüchen nach allen Seiten. Er unterscheidet sich stark von den sanft gerundeten Grasbergen in seiner Nachbarschaft.

Der Besler war uns bereits bei der Wanderung am Vortag aufgefallen. Er unterscheidet sich deutlich von den bereits bestiegenen Allgäuer Voralpenbergen,
Als Parkplatz "Wannenkopfhütte" (1210 m) starteten wir unsere Rundwanderung zum Besler. Zunächst steigt man kurz in den Talgrund der Schönberger Ach hinab, bevor der Anstieg zum Besler über die Herzbergalpe (1200 m) beginnt. Der Pfad führt über Wiesen und Wald bis zu den freien Weideflächen der Oberen Gundalpe (1490 m). Von dort steigt man auf einem deutlich steileren und zum Teil mit Drahtseilen gesicherten Pfad bis zum Fuß des Beslergipfels.
Hier steht man dann auch gleich am Einstieg zum Klettersteig, der einen in wenigen Minuten auf den Beslergipfel führt.
Wir nehmen den deutlich längeren Normalweg (+ ca. 20 Minuten): Dieser führt zunächst entlang der senkrechten Nordwände nach Westen, dort führt der Pfad links über den Kamm, danach steigt man wenige Meter ab um dann erneut links haltend über die bewaldete Südflanke auf den Gipfel zu steigen (max. T3).
Am Kamm folgten wir jedoch irrtümlich dem zum Teil ausgesetzten Pfad direkt unterhalb der Südwände in östliche Richtung. (Dieser Pfad führt zu den Kletterrouten in der Südwand). Im letzten Abschnitt stiegen wir dann weglos zum Gipfel des Besler (1679 m)
Am stark verkarsteten Gipfelplateau  gab es erst einmal die verdiente Mittagspause bevor wir auf dem südseitigen Normalweg zurück zum Kamm wanderten. 
Vom Kamm machten wir dann noch einen Abstecher über den Beslergrat (1668 m) auf den Beslerkopf (1655 m). Von beiden Gipfeln hat man eine sehr schöne Aussicht, vor allem auf den Beslerhauptgipfel.
Danach ging es zurück zum Kamm von dem wir wieder auf die Nordseite wechselten. Hier hielten wir uns links und wanderten zunächst über Geröllfelder, später über teils matschige Pfade hinunter zur Schönbergalpe (1330 m). Von dort ging es dann nach rechts über die Wiesen und Weiden zurück zum Parkplatz (1210 m).

Tag 5 siehe: *Grünten (1738 m) - Der Wächter des Allgäus


Tourengänger: Ole


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