Von Achenkirch über die Unnützen


Publiziert von poudrieres , 1. September 2017 um 19:07.

Region: Welt » Österreich » Nördliche Ostalpen » Rofangebirge und Brandenberger Alpen
Tour Datum:25 August 2017
Wandern Schwierigkeit: T4+ - Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: A 
Zeitbedarf: 6:15
Aufstieg: 1350 m
Abstieg: 1350 m
Strecke:13.74km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Mit Bus oder PW.
Kartennummer:austrianmap.at/amap

Hinterunnütz (2007m) - Hochunnütz (2075m) - Vorderunnütz (2078m).
Wenn Alexander Huber recht hat mit «Das Bergsteigen ist völlig nutzlos, aber nicht sinnlos», dann ist wohl nichts vielversprechender als die Sinnsuche auf einem Berg, der den Unnütz im Namen trägt. Der lange und stille Bergrücken über Achenkirch mit seinen drei Gipfel bietet schöne Aussichten ins Karwendel, ins Rofan und in die Brandenberger Alpen - ein schöner Umweg für einen erfüllten Tag.
Hochunnütz.
Überall immer nach dem Nutzen zu fragen ziemt sich am Wenigsten für hochsinnige und wahrhaft freie Männer.

Aristoteles (384 - 322 v. Chr.)

Der bliebteste und nicht zufällig auch der am einfachsten zugängliche Gipfel der drei Unnütze ist der Vorderunnütz.

Von Achenkirch führt ein Steig durch lichten Wald zur Zöhrer Alm. Dort knickt der Weg ab und steigt unter dem Gipfel des Hinteren Unnütz zum Kreuz auf seiner westlichen Schulter auf. Der Weg wird im Bereich der Latschen deutlich anspruchsvoller, zahlreiche felsige Passagen sind zu überwinden.
Zum P.2007 finde ich keinen aufrecht passierbaren Durchgang und so mache ich mich auf zum Hochunnütz. Die kleinen  Felsrippen unter dem Kreuz verschwinden zunehmend unter Gras, der Weg zum Hochunnütz steigt über eine sanft ansteigende grüne Rampe zum Gipfel an.
Von dort hat man eine schöne Aussicht über die Täler von Seeache und Steinberger Ache. Eine aussichtsreiche Kammwanderung zum Vorderen Unnütz schließt sich an. Der Gipfel lässt sich direkt auf der Gratlinie, teils auf ostseitigen Bändern besteigen. Alternativ führt ein Umweg durch durch Ostflanke von hinten auf den Gipfel. Von dort bietet sich noch einmal eine schöne Aussicht auf die Rofanberge. 
Der Weg zieht erst sanft abfallende Wiesenmatten hinunter, wird im Latschengürtel gewohnt ruppiger und erreicht die Köglalm. Ein Steig führt von dort durch lichten Wald hinab zum See, der Sonnberg Panoramaweg am Wandfuss des Unnütz zurück zum Ausgangspunkt.

Route: Achenkirch - Zöhreralm - Hinterunnütz - Hochunnütz - Vorderunnütz - Köglalm - Achenkirch.
Variante: Für den Rückweg im Tal den Bus nehmen.
Orientierung: Markierte Wanderwege.
Schwierigkeit: Aufstieg Hinterunnütz ab Zöhrer Alm T3, Vorderunnütz Nordgrat T4+ (optional), sonst T2+
Bedingungen: Trocken.
Ausrüstung: Bergwanderausrüstung.
Einkehrmöglichkeit: Zöhreralm, Köglalm.
Parkmöglichkeit: Achenkirch.
Literatur: Achensee und Brandenberger Tal; Rudolf Wutscher; Rother Verlag..


Tourengänger: poudrieres

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Geodaten
 37023.gpx Unnütz

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