Über die Schijenflue 2625 müM zur Sulzfluh 2817 müM


Publiziert von Flylu , 1. November 2015 um 20:14.

Region: Welt » Österreich » Zentrale Ostalpen » Rätikon
Tour Datum:25 Juli 2014
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-GR   A 
Zeitbedarf: 9:00
Aufstieg: 1880 m
Abstieg: 1880 m
Strecke:24 km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Mit dem Auto von Küblis nach St. Antönien weiter nach Partnun. Beim Parkplatz Nr.6 habe ich parkiert ( Gebührenpflichtig)

Im Oktober 2013 habe ich den grossen Drusenturm bestiegen und immer wenn ich in Partnun unterwegs war, liebäugelte ich mit einer Tour auf die Sulzfluh. Auf dieser Tour möchte ich nun endlich auf die Sulzfluh, da ich aber eine längere Tageswanderung machen wollte, gingen Fly und ich zuerst auf die Schijenflue.

Mit dem Auto parkierte ich auf dem Parkplatz Nummer sechs. Bei kühlen sechs Grad marschierten Fly und ich über Äbi nach Partnunstafel und auf dem Fahrweg  weiter der nach ca. sechshundert Metern als Wanderweg weiterführte zur Plasseggenhütte und zum Plasseggenpass, dort überschreitet man die Grenze nach Österreich.

Hinab zum alten Zollhaus weglos in westlicher Richtung zuerst über Geröll dann auf der Wiese den Wegsspuren nach weiter, die in Richtung Pk.2345 führen. Der Einstieg ist etwas schwierig zu finden und so bin ich nach meinen Gutdünken aber etwas zu weit nördlich hinauf, kam aber dann später auf den Weg der zur Schijenflue führt.

Auf dem Gipfel Genoss ich dann das Panorama leider hatte es Quellwolken und die Fernsicht war etwas eingeschränkt, aber der Blick zu meinem nächsten Gipfelziel die Sulzfluh war wolkenlos. Dabei habe ich gesehen, dass man schon vom Plasseggenpass aus auf die Schijenflue steigen könnte. Nach einer kurzen Rast gingen Fly und ich den Weg hinunter bis zum Einstieg den ich verfehlt hatte.

Zurück beim Zollhaus ging ich dann auf dem Wanderweg weiter zum Gruobenpass. Dort hat man zwei Möglichkeiten, links der direkte Weg nach Partnun oder denjenigen den ich eingeschlagen habe nach rechts zur Tilisuna Hütte. Bei der Hütte konnte ich nicht einfach vorbei, so kehrte ich ein und wurde mit feinen Marillenknödeln verwöhnt.

Gestärkt ging’s dann weiter zum Pk. 2446. Weglos aber durch die vielen Steinmännern gut geführt, über das Karrenfeld hinauf zum Pk. 2683. Das letzte Stück zum Gipfel ging es dann noch über ein Schneefeld. Nach zwanzig Minuten waren wir zwei dann auf der Sulzfluh.

Nachdem ich die Aussicht und mit einem Blick hinüber zur Schijenflue genossen habe, der Durst gelöscht war, ging’s wieder zurück zum Schneefeld, hinab bis ich auf den Wanderweg kam der zum Gemstobel führte. Das Tobel ist steil und im oberen Teil steinig, weiter unten ging’s über Schutt aber trotzdem gut zu gehen. Zum Schluss geht es dann mit leichter kraxlerei über ein Felsband das dann wieder zu einem gut begehbaren Weg wurde.

Beim Wanderwegweiser teilt sich der Weg, da der eine Weg zur Carschinahütte führt nahm ich den Weg der hinab ging und über das Schuttfeld führte weiter hinüber zur Wiese nach Gruoben und zurück nach Partnunstafel.

Im Restaurant Sulzfluh habe ich dann noch etwas gegessen. Für den Rückweg zum Auto ging ich dann den gleichen wie am Morgen.

Der Abstecher zur Schijenflue hat sich gelohnt, es war eine tolle Tour.


Tourengänger: Flylu

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