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winterlich - durch die Tüfelsschlucht auf die Höchi Flue


Published by Felix Pro , 5 February 2015, 19h41. Text and phots by the participants

Region: World » Switzerland » Solothurn
Date of the hike: 4 February 2015
Hiking grading: T2 - Mountain hike
Snowshoe grading: WT2 - Snowshoe hike
Waypoints:
Geo-Tags: CH-SO 
Height gain: 590 m 1935 ft.
Height loss: 590 m 1935 ft.
Route:Hägendorf, Parkplatz Tüfelsschlucht - Talmatt - Büntli - Tüfelsschlucht - P. 686 - P. 742 - P. 804 - Santelhöchi - P. 839 - Höchi Flue - P. 906 - P. 887 - Schlosshöchi - Weidli - Blüemlismatt - P. 743 - P. 701 - Loser - P. 606 - Jakobsleiter - P. 450 - Husmatten - Egerkingen - P. 434 - Egerkingen, Bahnhof; Hägendorf, Bahnhof - Hägendorf, Parkplatz Tüfelsschlucht
Access to start point:PW via Huttwil, Langenthal, Murgenthal und Kappel nach Hägendorf
Access to end point:cff logo Egerkingen - cff logo Hägendorf
Maps:1108, 1188

Unerwartet viele blaue, sonnige, Abschnitte durften wir erleben; wenn auch der Gang durch den ersten Teil der Tüfelsschlucht doch mehrheitlich unter einer Wolkendecke stattfand - die Wolken wechselten sich später jeweils mit den erwähnten sonnigen Abschnitten ab. Und: die Schluchtbegehung ist immer wieder empfehlenswert - zu allen Jahreszeiten bietet sie unterschiedliche Wahrnehmungsmöglichkeiten.

 

Die einzelnen Abschnitte sind bereits vielfach dokumentiert; ich möchte einige Besonderheiten, neue Aspekte, aus unserer Warte hervorheben.

Dabei weise ich darauf hin, dass wir in dieser Gegend erstmals mit Schneeschuhen unterwegs waren; sie jedoch erst vor der Santelhöchi angeschnallt haben - heute wäre die gesamte Runde durchwegs mit diesen Geräten zu bewältigen gewesen; auch ohne wäre man wohl (mit etwas mehr Aufwand) durchgekommen …

 

Von Hägendorf, Parkplatz Tüfelsschlucht starten wir heute zu dritt, tauchen bald in die relativ naheliegende, ein jedes Mal besondere Schönheiten aufweisende, Tüfelsschlucht ein. Heute haben es mir die Schneehäubchen auf den Steinen im Cholersbach besonders angetan; ausserdem beobachten wir, dass doch relativ viele, auch mächtige Buchen, „queerbeet“ in die Schlucht gefallen sind.

 

Wir wählen heute erstmals den Auf- und Ausstieg aus der Schlucht bereits auf 561 m, wo, kurz nach der Abzweigung nach Gnöd, es steil zum Fahrweg und Richtung Hänsenbrünnlirain hochleitet - der Wanderweg zeichnet bereits unser Zwischenziel Santelhöchi aus. Erfreut uns bereits der attraktive, neu zu spurende Abschnitt zum erwähnten Fahrweg, so dürfen wir zusätzlich eine weitere persönliche Entdeckung machen: wenig oberhalb des Fahrtrassées erblicken - und inspizieren - wir das Sandlochhier  ist viel Wissenswertes über diese Höhle zu erfahren.

 

Nach ersten Aufhellungen am Ende der Schluchtwanderung gefallen uns die nun verstärkt auftretenden blauen Abschnitte zwischen den teils hohen Buchen und Tannen; der Weiterweg wird so ein wettermässig doch recht erfreulicher. Via Banchrüz sind wir nun länger im Wald unterwegs - auf vielfältige und malerische Art präsentiert er sich uns. Kurz vor P. 804 beschliessen wir, eine Znünipause einzuschalten, und anschliessend die Schneeschuhe anzuziehen.

 

So ausgerüstet streben wir letztlich flach und sogar mit wenig Abstieg zur Santelhöchi; schreiten - hier nun unter bedecktem Himmel - gleich weiter auf dem Schneeschuhtrail bis zum Gätterli, P. 839, von wo aus wir einst zum  Nack hinaufgestiegen sind.

 

Lauschig, auf einer deutlichen Spur, geht’s nun am schneebedeckten steilen Hang hoch zum Gratrücken, auf welchem wir malerisch weiterwandern. Kurz stapfen wir hoch zum damaligen Rastplatz auf einem Vorgipfelchen - heute ist die Aussicht ins Mittelland und Richtung Alpen ebenso schlecht, der Sonne noch etwas weniger …

So setzen wir unsere Tour gleich fort, und ziehen dem Grat entlang - mit einigen doch „ungastlichen“ Tiefblicken hinunter zur Südseite - weiter, und erreichen bald den (wohl neuen) tief verschneiten Picknickplatz, das unter dem Gipfel „klebende“ Häuschen sowie diesen selbst. Auf der Höchi Flue lassen wir uns auf der freigeschaufelten Rastbank nieder, geniessen Mittagsimbiss und kurz durchbrechenden Sonnenschein.

 

Schnell einmal wird’s wieder kühler; so setzen wir unseren Gratmarsch fort, und gelangen durch wiederum schönsten Winterwald hinunter zu P. 906. Ab hier zeigt sich der Weiterweg noch einfacher, wiederum sehr beschaulich; und so gelangen wir bald auf die offenen Flächen bei P. 887 - Stelli für heute linkerhand umgehend. Im sanften Auf und Ab ziehen wir weiter zur Schlosshöchi; hier - wie bereits kurz zuvor - fällt uns auf, wie am Waldrand, unter den mächtigen Buchen, viele Eiben wachsen. Danach folgen wir den Trittspuren hinunter zur Blüemlismatt - das Wetter wird von Mal zu Mal schöner, der Himmel blauer, die Temperaturen höher.

 

Und doch wärmen wir uns gern in der glücklicherweise offenen Wirtschaft (mit grossem, modernen Specksteinofen sowie dem 21-jährigen, friedlich ruhendem Kater Charly) auf, bevor wir im schönsten Sonnenschein, auf einer Spur im Tiefschnee, die Wiese hinunter schneeschuhwandern in den kurz danach beginnenden Wald hinein.

Auf der geräumten, doch eisigen, Strasse marschieren wir via P. 743 bis zum P. 701; kurz danach beginnt der Abstieg im „Rückwärtsgang“ über die steile Treppe, und folgt der Gang durch tieferen Schnee durch Losen und - im Wald - zu P. 606 und zum Beginn der Jakobsleiter.

Herrlich führt diese - zwischen dicht wachsenden Buchsbäumen und Flaumeichen (eine besonders hier zu beobachtende Gemeinschaft) hindurch - „anregend“ (der Tiefblick auf Dorf und Kirche von Egerkingen) hinunter zum Eingang ins Flüeloch. Durch bemerkenswert hübsche Dorfteile von Egerkingen beginnt der längere Fussmarsch, welcher uns, an stets neueren und weniger charaktervollen Quartieren, zum Bahnhof Egerkingen leitet.

 

Nach der kurzen Bahnfahrt nach Hägendorf, Bahnhof, wo Verena gleich weiterfährt, legen wir unser letztes Wegstück durch Hägendorf zum Parkplatz Tüfelsschlucht zurück - eine wiederum lohnenswerte Wanderung in unserer „näheren Umgebung“; sogar mit Entdeckungen, sogar mit Schneeschuhen möglich, und mit neuer, wenn auch bereits vertrauter „Begleitung“.

 

unterwegs mit Verena 


Hike partners: Ursula, Felix


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