Musfallen-Route auf den Säntis
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Nach den ausgiebigen Regenfällen der letzten Tage ist für Donnerstag Prachtswetter angesagt, bevor dann schon die nächste Front Einzug hält. Leider ist eine Solotour angesagt, da
Krokus unfallbedingt für einige Wochen ausfällt. Und so entscheide ich mich, den Säntis mal auf dem Normalweg anzugehen. Da werde ich sicher nicht allein sein!
Um halb 9 starte ich auf der Schwägalp und entrinne langsam dem Lärm auf der Grossbaustelle. Gemächlich steige ich südwärts schräg den Hang hoch, wo es dann ab 1500m in kurzen Kehren steiler wird. Mit einer Traverse nach links gelange ich in der Musfallen zu einem Aufschwung mit kluftähnlichem Einschnitt. Dieser ist trocken und schneefrei und stellenweise mit Drahtseilen entschärft. Etwas später „in den Schnüren“ geht es auf einem Band unter der Felsbarriere durch. Stellenweise sind noch schmale Schneebänder vorhanden, diese sind aber problemlos zu bewältigen. Beim Ellenbogen verlässt man die horizontale Querung und biegt rechts ab in das steile Schlussstück, das in einer halben Stunde zur Tierwis hinaufführt, wo sich schon einige Gäste gütlich tun.
In den Karrenfeldern südlich der Tierwis und auch auf dem weiteren Anstieg sind noch etliche Schneefelder anzutreffen. Dazwischen geht es aber abwechslungsreich durch Karren und Blöcke und Felsspalten weiter und lässt mich die interessanten Einschlüsse im Fels bestaunen. Irgendwann wird es mir im steiler werdenden Schneefeld zu mühsam und ich quere nach links auf den gut markierten Weg in der Südostflanke des Grauchopf. Aus einem kleinen Riss im Fels spriesst ein schönes Grüppchen Täschelkraut, ein eher selten anzutreffendes Alpenblümchen.
Krokus ist mir neidisch, hat sie doch jahrelang vergebens nach ihnen Ausschau gehalten. Gegen den Girensattel wird es nun nochmal steiler, aber nachdem ich auch diese Kehren überwunden habe, stehe ich im Sattel und habe den Blick frei auf den Blau Schnee, die Fälalp und Ageteplatte. Wie herrlich, einen so prächtigen Tag auf diese Weise geniessen zu dürfen. Über einen Buckel hoch und dann drahtseilgesichert hinunter in die Blauschneelücke, wo die Himmelsleiter zum Säntis hinauf führt. Die wenigen anderen Berggänger und ich kommen uns nicht in die Quere, staufrei erreichen wir den Quergang unter dem Säntisgebäude und kurze Zeit später trete ich auf der Südseite wieder ins Freie.
Eine Rast im Berggasthaus Alter Säntis gehört wie immer dazu, ebenso ein kühles Appenzeller Bier und damit die Musse, den Blick über die Gipfel des Alpsteins schweifen zu lassen.

Um halb 9 starte ich auf der Schwägalp und entrinne langsam dem Lärm auf der Grossbaustelle. Gemächlich steige ich südwärts schräg den Hang hoch, wo es dann ab 1500m in kurzen Kehren steiler wird. Mit einer Traverse nach links gelange ich in der Musfallen zu einem Aufschwung mit kluftähnlichem Einschnitt. Dieser ist trocken und schneefrei und stellenweise mit Drahtseilen entschärft. Etwas später „in den Schnüren“ geht es auf einem Band unter der Felsbarriere durch. Stellenweise sind noch schmale Schneebänder vorhanden, diese sind aber problemlos zu bewältigen. Beim Ellenbogen verlässt man die horizontale Querung und biegt rechts ab in das steile Schlussstück, das in einer halben Stunde zur Tierwis hinaufführt, wo sich schon einige Gäste gütlich tun.
In den Karrenfeldern südlich der Tierwis und auch auf dem weiteren Anstieg sind noch etliche Schneefelder anzutreffen. Dazwischen geht es aber abwechslungsreich durch Karren und Blöcke und Felsspalten weiter und lässt mich die interessanten Einschlüsse im Fels bestaunen. Irgendwann wird es mir im steiler werdenden Schneefeld zu mühsam und ich quere nach links auf den gut markierten Weg in der Südostflanke des Grauchopf. Aus einem kleinen Riss im Fels spriesst ein schönes Grüppchen Täschelkraut, ein eher selten anzutreffendes Alpenblümchen.

Eine Rast im Berggasthaus Alter Säntis gehört wie immer dazu, ebenso ein kühles Appenzeller Bier und damit die Musse, den Blick über die Gipfel des Alpsteins schweifen zu lassen.
Tourengänger:
CampoTencia

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