Überschreitung Kreuzspitze (2185m) - Kreuzspitzl (2089m)
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Der goldene Oktober ermöglicht es, eine weitere Pendenz von der Liste zu streichen, die bereits 3 mal wegen schlechten Wetters verschoben wurde: die aussichtsreiche und nicht besonders anspruchsvolle Überschreitung von der Ammergauer Kreuzspitze zum benachbarten Kreuzspitzl.
Der Aufstiegsweg zur Kreuzspitze ist nicht zu verfehlen: Man muss nur das Parkplatzchaos vervollständigen und sich in die Karawane einreihen. Erst in flachen Serpentinen durch den Wald, dann steiler über Geröllhänge zum Schwarzenkopf und schließlich über leichtes Schrofengelände, wo man ein paar mal mit der Hand hinlangen muss, zum beliebten Gipfel. Die Beliebtheit hat ihren Grund, denn die Kreuzspitze ist einer der selbstständigsten Gipfel Deutschlands und dementsprechend großartig ist die Aussicht bei gutem Wetter.
Vom Gipfel geht es weiter auf guten Steigspuren recht luftig über den Grat zu einer mit Kette gesicherten Platte, auf der feines Geröll liegt - Vorsicht! Am Ende der Platte muss man etwa 1m zu einer weiteren Scharte abklettern (II, im Abstieg unübersichtlich) oder springen. Auf der anderen Seite der Scharte ohne Probleme zum Südgipfel der Kreuzspitze und auf guten Steigspuren ohne Schwierigkeit über Geröll und Schrofen zur tiefsten Einschartung des Verbindungsgrates Kreuzspitze - Kreuzspitzl (ca. 1970m). Nur auf den letzten Metern muss man wegen des feinen Gerölls etwas aufpassen.
Von der Scharte auf der obersten Spur über Geröll zu einer kurzen plattigen Rinne und durch diese auf ein Geröllband, auf dem man bei genauem Hinsehen schon von unten einen Steinmann erkennt. Auf dem überraschend gut zu begehenden Band bis zu einem kleinen Wandl, über dem sich ein weiterer Steinmann befindet. Ca. 2m über das Wandl empor (II, nicht ausgesetzt, fester Fels) zum Steinmann und wieder völlig unschwierig über Geröll und mäßig steile Schrofen zum Gipfel des Kreuzspitzl (Steinmann).
Abstieg zuerst nach S, dann nach W auf Pfadspuren über Gras- und Latschengelände zum Neualmsattel. Wie schon am
Ostgrat der Suwaldspitze gilt auch hier: Ein Bier für denjenigen, der hier mit einer Kettensäge aufkreuzt.
Anschließend über den schönen, aber nicht ganz einfachen Steig Nr. 243 hinab ins Neualmgrieß. Dabei sind einige Runsen zu queren (T3+), bevor es in steilen Waldhängen nach unten geht. Bei Nässe heikel!
Eine wegen der schönen Aussicht sehr lohnende, bis auf den Anstiegsweg zur Kreuzspitze recht einsame 4* Tour in den Ammergauern. Nur bei AKW!
Schwierigkeiten:
Normalweg Kreuzspitze: T3.
Übergang zum Kreuzspitzl: T4, II (2 Stellen), sonst i.W. Gehgelände.
Abstieg zum Neualmsattel: T3.
Rückweg zum Neualmgrieß: T3+.
Der Aufstiegsweg zur Kreuzspitze ist nicht zu verfehlen: Man muss nur das Parkplatzchaos vervollständigen und sich in die Karawane einreihen. Erst in flachen Serpentinen durch den Wald, dann steiler über Geröllhänge zum Schwarzenkopf und schließlich über leichtes Schrofengelände, wo man ein paar mal mit der Hand hinlangen muss, zum beliebten Gipfel. Die Beliebtheit hat ihren Grund, denn die Kreuzspitze ist einer der selbstständigsten Gipfel Deutschlands und dementsprechend großartig ist die Aussicht bei gutem Wetter.
Vom Gipfel geht es weiter auf guten Steigspuren recht luftig über den Grat zu einer mit Kette gesicherten Platte, auf der feines Geröll liegt - Vorsicht! Am Ende der Platte muss man etwa 1m zu einer weiteren Scharte abklettern (II, im Abstieg unübersichtlich) oder springen. Auf der anderen Seite der Scharte ohne Probleme zum Südgipfel der Kreuzspitze und auf guten Steigspuren ohne Schwierigkeit über Geröll und Schrofen zur tiefsten Einschartung des Verbindungsgrates Kreuzspitze - Kreuzspitzl (ca. 1970m). Nur auf den letzten Metern muss man wegen des feinen Gerölls etwas aufpassen.
Von der Scharte auf der obersten Spur über Geröll zu einer kurzen plattigen Rinne und durch diese auf ein Geröllband, auf dem man bei genauem Hinsehen schon von unten einen Steinmann erkennt. Auf dem überraschend gut zu begehenden Band bis zu einem kleinen Wandl, über dem sich ein weiterer Steinmann befindet. Ca. 2m über das Wandl empor (II, nicht ausgesetzt, fester Fels) zum Steinmann und wieder völlig unschwierig über Geröll und mäßig steile Schrofen zum Gipfel des Kreuzspitzl (Steinmann).
Abstieg zuerst nach S, dann nach W auf Pfadspuren über Gras- und Latschengelände zum Neualmsattel. Wie schon am

Anschließend über den schönen, aber nicht ganz einfachen Steig Nr. 243 hinab ins Neualmgrieß. Dabei sind einige Runsen zu queren (T3+), bevor es in steilen Waldhängen nach unten geht. Bei Nässe heikel!
Eine wegen der schönen Aussicht sehr lohnende, bis auf den Anstiegsweg zur Kreuzspitze recht einsame 4* Tour in den Ammergauern. Nur bei AKW!
Schwierigkeiten:
Normalweg Kreuzspitze: T3.
Übergang zum Kreuzspitzl: T4, II (2 Stellen), sonst i.W. Gehgelände.
Abstieg zum Neualmsattel: T3.
Rückweg zum Neualmgrieß: T3+.
Tourengänger:
felixbavaria

Communities: Ein bayerisches Projekt: Die sieben höchsten Berge
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Kommentare (3)