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Feuerstätterkopf (1645m)


Published by quacamozza , 17 June 2011, 10h55.

Region: World » Austria » Nördliche Ostalpen » Allgäuer Alpen
Date of the hike:12 June 2011
Hiking grading: T3 - Difficult Mountain hike
Waypoints:
Geo-Tags: A   D 
Time: 6:00
Height gain: 650 m 2132 ft.
Route:Gschwend-Burstalpe-Burglhütte-Feuerstätterkopf-Güntlealpe-Gschwend
Access to start point:Mit dem Auto: Von Sonthofen über die B 19 nach Fischen, dann nach Balderschwang; mit öV:Bahn nach Oberstdorf und weiter mit Bus Richtung Hittisau bis Balderschwang
Maps:Topographische Karte Allgäuer Alpen 1:50 000

Am Pfingstsonntag ließen wir es etwas ruhiger angehen. In gemütlicher Wanderung genossen wir den einzigen schönen Tag der Woche für einen kleinen Voralpenausflug. Die T 3-Bewertung gilt nur für den Gipfelaufstieg von der Burglhütte, ansonsten sind hier Wege und Promenaden anzutreffen, die selbst Nicht-Schwindelfreie und Ungeübte problemlos bewältigen können. Dementsprechend trifft man an Feiertagen viel Volk, das man in den Bergen als echter Bergsteiger nicht so gerne um sich hat.

Von Gschwend (1065m) zunächst auf und über der Straße Richtung Hittisau entlang bis zur Alten Schmiede. Nach Überqueren der Straße führt der Weg am Hof vorbei und fällt steil 60 Höhenmeter bis zur Bolgenachbrücke (1003m) ab.

Am Wegweiser geht es sofort rechts über die Lappachbrücke (Grenze) und an der Lappachalpe (Ziegenbergkäseverkauf) vorbei auf zuweilen steiler Asphaltstraße zur Stadelmannburstalpe (1230m).
Diesen Weg scheinen am Pfingstsonntag nur wenige eingeschlagen zu haben.
Nun über den Tiefgrabentobel und steiles feuchtes Wiesengelände zur Burglhütte (1428m).

Die Burglhütte ist ein beliebtes Ausflugsziel für Tagestouristen. Trotzdem war ich überrascht, wie viele Leute sich hier oben auf den aufgestellten Sitzbänken vor der Hütte niederließen. Eine Geräuschkulisse wie im Oktoberfestzelt. Die waren also alle über den Güterweg heraufgekommen. Dieser ist sogar als Bikeweg unten beschildert. Ich meine, es waren 5,8 Kilometer ausgeschildert. Hochlandrinder und Pferde grasen auf den saftigen Wiesen. Eigentlich ist das hier ganz idyllisch.

Zur Feier des Tages genehmigten wir uns einen Kaiserschmarren und ein Stück hausgebackenen Tiroler Nusskuchen. Beides ist sehr lecker. Es gab lediglich das Problem, dass ich bis hierhin nicht wirklich Sport getrieben hatte, denn bei dem bisherigen gemütlichen Tempo kam bei mir nicht mal die Fettverbrennung in Gang. Aber man muss sich ja nach der Gruppe richten...also ging ich allein weiter, und wir verabredeten einen Treffpunkt an der Güntlealpe.

Ja, jetzt ging's endlich flotter zur Sache. In gut 17 Minuten die 215 Höhenmeter zum Feuerstätterkopf (1643m) hoch, dann war mein Ehrgeiz aber schon wieder verflogen, denn von hier hat man einen phänomenalen Blick auf die grünen Vorgipfel ringsum und auf den Bodensee samt Friedrichshafen und Konstanz. Wahnsinn! Konstanz, das waren noch Tage...

Der eine oder andere Möchtegernbergsteiger quälte sich den steilen Nordhang hinauf oder hinunter, viele mit Turnschuhen oder Gesundheitstretern, der nächste ohne Trittsicherheit, dafür mit 40 Kilo Rucksack vorne, breitem Schwäbisch und unfreundlichem Auftreten...also, was man auf diesen Hügeln zu Pfingsten erlebt, glaubt man nicht, wenn man's nicht gesehen hat.

Der Abstieg vollzog sich zunächst über den östlichen Grat, dann hinunter zur Bereuters Neualpe (1520m), an dieser rechts vorbei, hinunter zur Fischers Neualpe (1465m) und Jacks Neualpe (1380m). Auf dem breiten Weg weiter zur Vögels Neualpe (1400m). Der ganze Weg ist gut markiert.

Bald darauf ist das Sättele (1434m) erreicht. Hier kamen mir Bergläufer älteren Semesters entgegen, alle freundlich und fit, aber dann wieder diese Touristenschwemme...Gemeinsam nahmen wir den Talabstieg in Angriff, zuerst steil hinunter zur Güntlealpe (1330m), dann wieder locker flockig auf dem Güterweg über die deutsch-österreichische Grenze in leichtem Gefälle Richtung Balderschwang.


Hike partners: quacamozza


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