"Wien is Wöd"
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Die Wetterprognosen für den Beginn unserer Herbstferienwoche waren wenig erbauend. Die schon länger geplante Hikr-Tour mit
Ivo66,
Lena und
marmotta haben wir daher einvernehmlich verschoben und dafür spontan 3 Tage Wien erkundet.
Die Vorbereitung war nicht optimal. Die Kürze der Zeit zwischen Buchung und Abflug reichte nicht einmal mehr, sich einen Stadtführer zu besorgen. Aber wer sich im weglosen Gelände in den Bergen zurecht findet, sollte doch auch in einer Stadt klar kommen, die allerdings mit 1,7 Mio. Einwohner gar nicht so klein ist und deutsch reden tun sie ja schließlich auch, die Wiener.
Wiener hat es schon auch, aber auch jede Menge Leute aus allen Ländern dieser Welt wohnen dort und dann kommen noch die vielen Touristen dazu, auffallend viele Asiaten darunter. Sind diese früher durch ihre ständig gezückten Kameras aufgefallen, stehen wir Europäer ihnen nach dem Einzug der Digitalkameras bei uns in nichts mehr nach.
Auf dem Weg ins Zentrum Richtung Stephansdom roch es deutlich nach Pferd, aber das ist ja auch kein Wunder bei den vielen Fiakern, die hier ihre Dienste anbieten. Geschäftiges Treiben herrschte am Stephansplatz, die Schlechtwetterfront war noch nicht aufgezogen, und die Straßencafes bei angenehmen Temperaturen gut besetzt.
Was uns gleich in’s Auge stach, waren die vielen prunkvollen, gut erhaltenen oder nach dem Krieg neu errichteten Gebäude in der Innenstadt. Prachtvolle Parks rund um die Innenstadt prägen das Bild mit stattlichen Gebäuden, wie Hofburg, Burgtheater, Rathaus, Staatsoper um nur einige zu nennen. Bedeutende Museen, Theater und andere kulturelle Höhepunkte gibt es auch zuhauf. Den besten Überblick über das Überangebot an Sehenswürdigkeiten kann man sich verschaffen, wenn man sich auf eine Stadtrundfahrt begibt.
Durch das gute ÖV-Netz mit U-Bahn, Tram und Bussen kommt man im Nu von A nach B. Auch das etwas abseits der Innenstadt gelegene Schloss Schönbrunn ist mit der U4 in kurzer Zeit erreichbar. Nach den vielen Eindrücken in der Stadt war der Rundgang im riesigen Schlosspark das richtige Kontrastprogramm. Dabei haben wir auch den Aussichtspunkt mit der „Gloriette“ bestiegen. Für 2 € kommt man auch noch auf deren Dach und hat einen herrlichen Überblick über den Schlosspark und Wien. Nimmt man den Tierpark Schönbrunn noch hinzu, kann man auf dem weitläufigen Gelände einen ganzen Tag verweilen.
Wer’s gemütlich mag, der ist in Grinzing beim „Heurigen“ und „Schrammel-Musik“ gut aufgehoben. Dort finden sich auch noch Kavaliere der alten Schule. Jahrzehnte hat Esther darauf warten müssen, bis sie, und das gleich mehrfach am Abend mit „Küss die Hand, gnädige Frau“ begrüßt wurde. Zwischen einem stimmgewaltigen Hobby-Tenor aus Stäfa und einer Englisch-Lehrerin aus Yokohama sitzend, haben wir unterhaltsame Stunden verbracht. "Ja, ja, der Wein is` guat" kann ich nach diesem Abend bestätigen. Die richtige Wiener Gemütlichkeit findet aber wohl eher abseits der Touristenströme in anderen Heurigen außerhalb von Grinzing statt.
Fazit: Wien ist eine oder auch mehrere Reisen wert. Die Fülle von Sehenswürdigkeiten, Prachtbauten und Grünanlagen ist einzigartig. Nicht zu Unrecht stand auf einem Auto geschrieben "Wien is Wöd", was übersetzt heißt "Wien ist Welt". Auffallend auch, wie friedlich sich die Stadt präsentiert hat. Wenn es auch keine Bergwanderung war, so sind in den 3 Tagen eine stattliche Anzahl von Kilometern und Höhenmetern zusammen gekommen.



Die Vorbereitung war nicht optimal. Die Kürze der Zeit zwischen Buchung und Abflug reichte nicht einmal mehr, sich einen Stadtführer zu besorgen. Aber wer sich im weglosen Gelände in den Bergen zurecht findet, sollte doch auch in einer Stadt klar kommen, die allerdings mit 1,7 Mio. Einwohner gar nicht so klein ist und deutsch reden tun sie ja schließlich auch, die Wiener.
Wiener hat es schon auch, aber auch jede Menge Leute aus allen Ländern dieser Welt wohnen dort und dann kommen noch die vielen Touristen dazu, auffallend viele Asiaten darunter. Sind diese früher durch ihre ständig gezückten Kameras aufgefallen, stehen wir Europäer ihnen nach dem Einzug der Digitalkameras bei uns in nichts mehr nach.
Auf dem Weg ins Zentrum Richtung Stephansdom roch es deutlich nach Pferd, aber das ist ja auch kein Wunder bei den vielen Fiakern, die hier ihre Dienste anbieten. Geschäftiges Treiben herrschte am Stephansplatz, die Schlechtwetterfront war noch nicht aufgezogen, und die Straßencafes bei angenehmen Temperaturen gut besetzt.
Was uns gleich in’s Auge stach, waren die vielen prunkvollen, gut erhaltenen oder nach dem Krieg neu errichteten Gebäude in der Innenstadt. Prachtvolle Parks rund um die Innenstadt prägen das Bild mit stattlichen Gebäuden, wie Hofburg, Burgtheater, Rathaus, Staatsoper um nur einige zu nennen. Bedeutende Museen, Theater und andere kulturelle Höhepunkte gibt es auch zuhauf. Den besten Überblick über das Überangebot an Sehenswürdigkeiten kann man sich verschaffen, wenn man sich auf eine Stadtrundfahrt begibt.
Durch das gute ÖV-Netz mit U-Bahn, Tram und Bussen kommt man im Nu von A nach B. Auch das etwas abseits der Innenstadt gelegene Schloss Schönbrunn ist mit der U4 in kurzer Zeit erreichbar. Nach den vielen Eindrücken in der Stadt war der Rundgang im riesigen Schlosspark das richtige Kontrastprogramm. Dabei haben wir auch den Aussichtspunkt mit der „Gloriette“ bestiegen. Für 2 € kommt man auch noch auf deren Dach und hat einen herrlichen Überblick über den Schlosspark und Wien. Nimmt man den Tierpark Schönbrunn noch hinzu, kann man auf dem weitläufigen Gelände einen ganzen Tag verweilen.
Wer’s gemütlich mag, der ist in Grinzing beim „Heurigen“ und „Schrammel-Musik“ gut aufgehoben. Dort finden sich auch noch Kavaliere der alten Schule. Jahrzehnte hat Esther darauf warten müssen, bis sie, und das gleich mehrfach am Abend mit „Küss die Hand, gnädige Frau“ begrüßt wurde. Zwischen einem stimmgewaltigen Hobby-Tenor aus Stäfa und einer Englisch-Lehrerin aus Yokohama sitzend, haben wir unterhaltsame Stunden verbracht. "Ja, ja, der Wein is` guat" kann ich nach diesem Abend bestätigen. Die richtige Wiener Gemütlichkeit findet aber wohl eher abseits der Touristenströme in anderen Heurigen außerhalb von Grinzing statt.
Fazit: Wien ist eine oder auch mehrere Reisen wert. Die Fülle von Sehenswürdigkeiten, Prachtbauten und Grünanlagen ist einzigartig. Nicht zu Unrecht stand auf einem Auto geschrieben "Wien is Wöd", was übersetzt heißt "Wien ist Welt". Auffallend auch, wie friedlich sich die Stadt präsentiert hat. Wenn es auch keine Bergwanderung war, so sind in den 3 Tagen eine stattliche Anzahl von Kilometern und Höhenmetern zusammen gekommen.
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