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Schöttelkarspitze (2050m) über Signalkopf


Published by Andi_91 , 3 June 2020, 13h31.

Region: World » Germany » Alpen » Karwendel
Date of the hike: 2 June 2020
Hiking grading: T3+ - Difficult Mountain hike
Climbing grading: I (UIAA Grading System)
Waypoints:
Geo-Tags: D   Soierngruppe 
Time: 6:30
Height gain: 1250 m 4100 ft.
Height loss: 1250 m 4100 ft.
Access to start point:Parkplatz an der Seinsalm direkt an der B2 oder der Bushaltestelle Isarhorn
Maps:KOMPASS Nr.5

Um 7:00 startete ich am Parkplatz an der Seinsalm und folgte der Forststraße entlang des Seinsbachs. Nach kurzer Zeit entfernt sich die Forststraße vom Bach, ein kleiner Weg durch den Wald führt aber oberhalb der Klippen der Seinsbachklamm entlang am Bach, mündet aber wieder in die Forststraße, der man nun wieder folgt, aber wieder nur kurz, weil dann ein beschilderter Weg nach links steil die Bergflanke hinaufführt. Nun geht es Serpentinie für Serpentinie nach oben. Die Blicke werden immer besser, spätestens als man auf 1700m die Baumgrenze erreicht und über die Latschen hinweg eine traumhafte Aussicht ins Karwendel genießt.
Relativ schnell ist dann auch der Lausberg (1855m) erricht, auf dem ein kleines Kreuzchen den Gipfel markiert. Kurz bergab befindet man sich auch gleich wieder im Gegenanstieg zum Signalkopf (1895m). Die letzten Meter bis zum Kreuz überwindet man in leichter Kraxelei, wobei einem relativ neue Stahltritte behilflich sind.
Weiter am Grat entlang wird es nach Norden kurzzeitig etwas abschüssig, aber die Steigspur ist breit genug, sodass man das Stück auch mit Gegenverkehr problemlos meistern kann. Es geht dann weiter am Grat entlang, wobei der linke Weg gewählt wird, der über den schmucklosen, aber aussichtsreichen Seinskopf (1961m) führt. Danach muss man nochmal etwas absteigen und gelangt zur Schafskehre. Hier zweigt nach rechts der Weg ins Tal ab, den ich später absteige. Nun biege ich aber nicht ab, sondern steige zunächst geradeaus zum Feldernkreuz auf.
Am Feldernkreuz (2048m) angekommen eröffnen sich dann auch endlich Blicke ins Soierntal. Der Abstieg zur Feldernkreuzscharte ist neben dem Gipfel des Signalkopfs die schwierigste Passage der Tour, weil sie leicht ausgesetzt ist, manchmal den Einsatz der Hände am Fels verlangt und hier gerne lange Schnee liegt. Heute ist aber zum Glück nur ein kleines Schneefeld übrig, das durch sein Schmelzwasser den Weg befeuchtet, aber den Weg nicht versperrt. Ist man an der Scharte angelangt, ist es bis zur Schöttelkarspitze (2050m) nicht mehr weit.
Am Gipfel genießt man einen super Rundumblick zur nahen Soiernspitze, dem Karwendel, in die schneebedeckten Stubaier, zur weißen Zugspitze, den Ammergauern und dem Estergebirge oder über den Walchensee ins Alpenvorland. Auch wenn es von unten nicht so aussieht, bietet der Gipfel genügend Platz um Abstand halten zu können (in Zeiten von Corona ein wichtiges Tourenkriterium).
Zum Abstieg wähle ich zunächst den selben Weg über das Feldernkreuz bis zur Schafskehre, von dort steige ich dann den Weg ins Tal in Richtung Mittenwald ab. Dieser windet sich gleich steil hinab und mündet wieder auf der Forststraße vom Anfang, die am Nachmittag von Forst-LKWs auch gut befahren ist. Deshalb nehme ich wieder den Weg am Seinsbach entlang, der sowieso etwas schöner zu gehen ist. Am Seinsbach angekommen überquere ich diesen bei einer Brücke und nehme dann die Pfadspuren auf der von oben gesehen linken Seite des Bachs. Auch dieser Weg verläuft überhalb der Klamm, aber man hat etwas bessere Einblicke. Bald ist dann auch der Parkplatz erreicht.
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Gehzeiten:
Parkplatz Seinsalm - Lausberg:   2:00
Lausberg - Signalkopf:                   0:10
Signalkopf - Seinskopf:                  0:20
Seinskopf - Feldernkreuz:              0:45
Feldernkreuz - Schöttelkarspitze: 0:15
Abstieg bis zum Parkplatz:             2:00

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*Tourenübersicht - alle meine Touren geordnet auf einen Blick.

Hike partners: Andi_91


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