Kurs 631 via Simplon-Pass nach Gondo
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Kurs 631 via Simplon-Pass nach Gondo? - Nun, Gondo hat der Bergheld natürlich nicht erreicht. Am Simplon ist er nämlich ausgestiegen, und hat eine altbewährte Route neu gemacht. Jedes Mal sind die Bilder neu, ist das Licht am Morgen anders. Gleich ist die Route – ausser man verhaut sich etwas! – und gleich ist der unmöglich lange und steile Hatscher hinab ins Tal nach Glis. Kurs 631 via Simplon, danach durchs Fegefeuer für Zehennägel nach Glis, so müsste hier der Titel lauten.
Ab dem Hospiz NW zur Hopsche – durch den kleinen Tunnel und vorbei an dem schönen Einzelbau gleich an der Strasse. Beim See die Heidelbeeren kosten. Ab der Hopsche nach Westen, das Tochuhorn runden. Zu den beiden Ross-Seen hinauf. Aus unerfindlichem Grund zur Inneren Nanzlücke, danach immer nach Norden haltend Punkt 2647 übersteigend, via die Äussere Nanzlücke hinauf zum Gipfel des Spitzhorli. Es gibt eifrig Wege und später Wegspuren, nur im obersten Stück fehlen die. Einig alte blaue Markierungen sind noch erhalten, die sagen einem dann und wann, dass man noch nicht fehlgeht. An der letzten neuralgischen Stelle auf den schräg stehenden und langsam auseinanderfallenden Plattentürmen am Fülhorn nämlich,- Creme-Schnitten am Auseinanderpurzeln - treibt es rojosuiza vom Weg weg. Plötzlich findet er sich statt oben auf den Plattentürmen… unten… an ihrer Basis. Die Türme werden neben ihm immer höher und höher, zum Hinaufsteigen fehlt dem Berghelden jetzt jede Lust. Also quert er eben unten, das geht anfangs ganz gut. Am Schlussgrat muss er unter dem Hängenden Autobus hindurch, den wird er wohl auch aus halber Höhe und von der falschen Seite aus erkennen. Er erkennt ihn richtig, und halbwegs auf dem Abstiegsgrat zum Glishorn findet er so erfolgreich auf den Normalweg zurück. – War die abweichende Route denn nun ungeheuer schwer? – Eher nicht, da der Fotograf nur einmal kurz vor Schluss die Kamera aus der Hand legen musste, weil er die Hände für ein, zwei Griffe nötig hatte…
Auf der schrägen Ebene des Daches vom Glishorn legt rojosuiza sich ins Gras und schaut den Bergdohlen zu. Nur knapp über dem Erdboden sausen sie massenhaft die Ebene herab, und düsen darauf wieder hinauf. Wie ein tolles Spiel sieht es aus.
Für rojosuiza ist das Spiel zu Ende, jetzt folgen nämlich die 1700 Höhenmeter, die ihn vom flachen Deckel hinab zum Feriendomizil führen. Mattustafel, Schratt: die Zehen rauchen. Danach noch über die halbe Flanke des Berges – die halbe Flanke nur, und doch fühlt es sich an wie die ganze Flanke…
Was er gesehen hat, kann man auf den Bildern aus dem Kasten sehen. Es bleibt das mit dem Wandern, was es schon immer gewesen ist: Ambrüf, ambri ga lotze, oder einfacher nur: Ambrüf ga lotze! oder am allereinfachsten: Ga lotze!
Ab dem Hospiz NW zur Hopsche – durch den kleinen Tunnel und vorbei an dem schönen Einzelbau gleich an der Strasse. Beim See die Heidelbeeren kosten. Ab der Hopsche nach Westen, das Tochuhorn runden. Zu den beiden Ross-Seen hinauf. Aus unerfindlichem Grund zur Inneren Nanzlücke, danach immer nach Norden haltend Punkt 2647 übersteigend, via die Äussere Nanzlücke hinauf zum Gipfel des Spitzhorli. Es gibt eifrig Wege und später Wegspuren, nur im obersten Stück fehlen die. Einig alte blaue Markierungen sind noch erhalten, die sagen einem dann und wann, dass man noch nicht fehlgeht. An der letzten neuralgischen Stelle auf den schräg stehenden und langsam auseinanderfallenden Plattentürmen am Fülhorn nämlich,- Creme-Schnitten am Auseinanderpurzeln - treibt es rojosuiza vom Weg weg. Plötzlich findet er sich statt oben auf den Plattentürmen… unten… an ihrer Basis. Die Türme werden neben ihm immer höher und höher, zum Hinaufsteigen fehlt dem Berghelden jetzt jede Lust. Also quert er eben unten, das geht anfangs ganz gut. Am Schlussgrat muss er unter dem Hängenden Autobus hindurch, den wird er wohl auch aus halber Höhe und von der falschen Seite aus erkennen. Er erkennt ihn richtig, und halbwegs auf dem Abstiegsgrat zum Glishorn findet er so erfolgreich auf den Normalweg zurück. – War die abweichende Route denn nun ungeheuer schwer? – Eher nicht, da der Fotograf nur einmal kurz vor Schluss die Kamera aus der Hand legen musste, weil er die Hände für ein, zwei Griffe nötig hatte…
Auf der schrägen Ebene des Daches vom Glishorn legt rojosuiza sich ins Gras und schaut den Bergdohlen zu. Nur knapp über dem Erdboden sausen sie massenhaft die Ebene herab, und düsen darauf wieder hinauf. Wie ein tolles Spiel sieht es aus.
Für rojosuiza ist das Spiel zu Ende, jetzt folgen nämlich die 1700 Höhenmeter, die ihn vom flachen Deckel hinab zum Feriendomizil führen. Mattustafel, Schratt: die Zehen rauchen. Danach noch über die halbe Flanke des Berges – die halbe Flanke nur, und doch fühlt es sich an wie die ganze Flanke…
Was er gesehen hat, kann man auf den Bildern aus dem Kasten sehen. Es bleibt das mit dem Wandern, was es schon immer gewesen ist: Ambrüf, ambri ga lotze, oder einfacher nur: Ambrüf ga lotze! oder am allereinfachsten: Ga lotze!
Tourengänger:
rojosuiza

Communities: Alleingänge/Solo
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