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Drei Länder - Vier Gipfel


Published by Max , 27 May 2019, 18h38.

Region: World » Germany » Östliche Mittelgebirge » Bayerischer Wald
Date of the hike:18 May 2019
Hiking grading: T2 - Mountain hike
Waypoints:
Geo-Tags: D   CZ   A 
Time: 5:15
Height gain: 750 m 2460 ft.
Height loss: 750 m 2460 ft.
Route:17,5 km
Access to start point:Dreisesselparkplatz, Anfahrt über die St2130 nach Frauenberg, nach dem Ort rechts ab zum Dreisessel.
Maps:bayernatlas.de, kompass.de/wanderkarte/

Eine der beliebteren Touren im Bayerisch-Böhmisch-Österreichischen Grenzgebiet. Um die Höhenmeter hochzuschrauben, muss man allerdings etwas längere Wege gehen. Vom Parkplatz folgt man dem Sträßchen bergan Richtung Dreisesselhaus und wendet sich dann nach rechts auf den Goldsteig, auch Adalbert-Stifter-Steig genannt. Sehr aussichtsreich führt der Pfad unterhalb des Kamms Richtung Südosten. Bald erreichen wir das Steinerne Meer, eine Ansammlung von kreuz und quer liegenden Granitblöcken. Eigentlich sind es drei Ozeane, die überstiegen werden, bevor wir zum Seesteig gelangen und links zum Dreiländereck abbiegen. Hier gewinnt man den ersten surrealen Eindruck, den das Totholz produziert, der wird uns noch weiter begleiten.

Zum Gipfel des Plöckensteins folgt man nun immer der Grenzlinie zwischen Österreich und Tschechien nach Süden, passiert das Stifter Dachl (siehe Foto) und gelangt schliesslich zu dem flachen Gupf mit großem Kreuz und schöner Aussicht.

Auf dem Weg hierher trifft man schon den einen oder anderen Bergfreund, im Gegensatz zu unserem nächsten Tour-Abschnitt. An dem Felslein weist ein Schild zum Plöckensteinsee Richtung Norden. Aktuell scheinbar nicht so beliebt, es liegt Schnee und man muss sich etwas orientieren, der Pfad führt zunächst flach, dann teilweise recht stramm nach unten zum Obelisk des Adalbert-Stifter-Denkmals und weiter zum See.

Hier herrscht reger Betrieb an den Rastplätzen, wir wandern weiter Richtung Südosten. Eine gute viertel Stunde später biegen wir nach rechts auf den gelb markierten Weg ab, der uns retour zum Kamm des Plöckensteins führt und schon sind wir wieder allein. Am Schluß geht's über felsiges Terrain nach oben, man erkennt den Lipno-Stausee in Böhmen und wandert so zum zweiten Mal zum Gipfel des Plöckensteins, diesmal von Süden.

Bis zum Dreiländereck entspricht unser Rückweg dem Anstieg, dann jedoch bleiben wir am Kamm (rot-weiss markiert), klettern auf den Bayerischen Plöckenstein (II) und wandern zu dem Sträßchen zurück, das zum Dreisesselhaus führt.

Zwei Gipfel hätten wir noch anzubieten. Es geht nochmal rauf und Richtung Norden zum Hochstein und natürlich auch zum Dreisesselberg. Beide stellen wieder hübsche Felsformationen mit Wollsackverwitterung  und prima Rundumsicht dar, am Hochstein auch mit mittelmäßig brauchbarer Panoramakarte und mit einer netten Kapelle am Fuße desselben.

Fazit: Schöne Runde mit prima Aussicht. Vielleicht ist es besser, zuerst den Plöckenstein zu überschreiten und dann den gelb markierten Pfad Richtung Nordosten bergab zu nehmen, um den Plöckensteiner See in entgegengesetzter Richtung zu umrunden. Somit hätte man das steilste Gelände im Aufstieg.

Hike partners: Max


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