Reichsburg Trifels über den Richard Löwenherz Weg
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Bundsandstein und Burgenarena Annweiler am Trifels.
Diese Tour entstand aus dem Gedanken, nicht wie schon so oft drei Stunden nach Süden, sondern in die entgegengesetzte Richtung zu fahren. Die Anfahrt erfolgt dabei im ICE von Basel nach Karlsruhe, um dann im dieselbetriebenen Nahverkehr über den Rhein in die Pfalz zu gelangen.
Annweiler bietet mit den Themenwegen eine gute Gelegenheit, die geografischen und geschichtlichen Besonderheiten der Region kennenzulernen. Die heutige Wanderung besteht aus der Kombination des Richard Löwenherz Wegs und des Annweiler Burgenwegs, die jeweils zu zwei Dritteln begangen werden. Vom Rehberg zum Parklatz Windhof verbindet eine kurze Passage die beiden Themenwege, die auch geschichtlich wunderbar zusammenpassen. Am Ende der Tour erreicht man mit der Reichsburg Trifels den Höhepunkt der Wanderung.
Im historischen Zentrum von Annweiler entdeckt man einige recht malerische Ecken, die sich entlang des Flüsschens Queich befinden. Beim Rathaus entdecke ich die gelben Schilder des Richard Löwenherz Wegs, auf dem ich Annweiler in südwestlicher Richtung verlasse. Trifelsruhe, Wasgaublick und Rehbergturm sind die Etappenziele, die auf dem Wegweiser an der Straße „Am Honigsack“ beschrieben sind.
Über Wiesen und Felder öffnet sich langsam der Blick in die Talschaft von Annweiler mit den markanten Burgruinen und Felsformationen. Der Richard Löwenherz Weg durchquert die Naturbegräbnisstätte Trifelsruhe und führt weiter zum Aussichtspunkt Wasgaublick mit Sicht auf die Hügellandschaft der Südwestpfalz. Bei der Runde um den Ebersberg kann man immer wieder Blicke auf die Burgen und den Asselstein erhaschen, der als nächstes Etappenziel angesteuert wird. Bei der Kletter(rer)hütte beginnt der Anstieg zum Rehbergturm. Zwei Möglichkeiten sind signalisiert. Ich wähle den steileren Anstieg über den Wanderpfad und überlasse den zahlreichen Bikern den Forstweg. Am Turm treffen sich beide Varianten wieder. Vom Rehbergturm genieße ich die 360° Rundumsicht. Laut Beschreibung kann man die Silhouette des Straßburger Münsters erkennen. An den Panoramatafeln erkennt man Gipfel aus den Vogesen, dem Nordschwarzwald, Kraichgau und Odenwald.
Beim Abstieg vom Rehberg verlasse ich den Richard Löwenherz Weg und treffe am Wanderparkplatz Windhof auf den Annweiler Burgenweg. Jetzt geht es aufwärts zur ersten Ruine des Annweiler Burgen- Dreigestirns. Die Burg Scharfenberg trägt den Beinamen Münz, was auf eine mittelalterliche Münzprägestätte hindeutet. So steht es zumindest in der populärwissenschaftlichen Literatur. Tatsächlich aber geht der Name nicht auf eine Münzstätte zurück ( dafür wäre die Anlage nicht geeignet gewesen), sondern auf lateinisch "munitio", ein Wort, mit dem Vorwerke und ähnliche Befestigungsanlagen benannt wurden. Das Wort entwickelte sich an vielen Orten der Pfalz zu "Münz" weiter, in fast allen Fällen ist aber nachweisbar, dass dort nie Münzen geprägt wurden. Danke
Nik Brückner
Nach Umrundung der Burg führt der Weg an mehreren Kletterfelsen vorbei zur Ruine Anebos. Die mittlere der drei Ruinen weist die geringsten Spuren einstiger Besiedlung auf. Die Aussicht auf das nächste Ziel Trifels ist wirklich sehenswert. Zügig erreiche ich das Burghotel Trifels mit großem Parkplatz. Hier beginnt der Fußweg hinauf zur Burg Trifels. Gemeinsam mit vielen Besuchern gehe ich hinauf zur Burg und staune über die Lage auf einen Bundsandsteinfels. Für die Besichtigung der Burg muss man etwa eine Stunde einplanen. Der Eintritt beträgt 4.50€. Informationen über die Geschichte der Burg bietet der Trifelsverein. Neben der Burganlage und der Aussicht gehört die Dauerausstellung mit den Nachbildungen der Reichsinsignien und Kleinodien zu den Highlights. Die Schatzkammer der Burg diente zur Hochzeit des Stauferreiches als Depot dieser Reichtümer und Kennzeichen der Macht.
Die Burg in ihrer heutigen Gestalt ist das Ergebnis zahlreicher Rekonstruktionen auf salisch-staufischen Grundmauern. Dass Kaiser Barbarossa tatsächlich auf der Burg verweilte, belegen zwei Urkunden, die hier unterzeichnet wurden. beschreibt die historisierenden Rekonstruktionen und die verklärte Sicht auf das Mittelalter in seinem Bericht der
Kaisertour bei Annweiler.
Von der Burg Trifels führt der Wanderweg hinunter nach Annweiler und durch das historische Zentrum wieder zum Bahnhof.
Bummelzug und ICE bringen mich zufrieden wieder in den Süden.
Diese Tour entstand aus dem Gedanken, nicht wie schon so oft drei Stunden nach Süden, sondern in die entgegengesetzte Richtung zu fahren. Die Anfahrt erfolgt dabei im ICE von Basel nach Karlsruhe, um dann im dieselbetriebenen Nahverkehr über den Rhein in die Pfalz zu gelangen.
Annweiler bietet mit den Themenwegen eine gute Gelegenheit, die geografischen und geschichtlichen Besonderheiten der Region kennenzulernen. Die heutige Wanderung besteht aus der Kombination des Richard Löwenherz Wegs und des Annweiler Burgenwegs, die jeweils zu zwei Dritteln begangen werden. Vom Rehberg zum Parklatz Windhof verbindet eine kurze Passage die beiden Themenwege, die auch geschichtlich wunderbar zusammenpassen. Am Ende der Tour erreicht man mit der Reichsburg Trifels den Höhepunkt der Wanderung.
Im historischen Zentrum von Annweiler entdeckt man einige recht malerische Ecken, die sich entlang des Flüsschens Queich befinden. Beim Rathaus entdecke ich die gelben Schilder des Richard Löwenherz Wegs, auf dem ich Annweiler in südwestlicher Richtung verlasse. Trifelsruhe, Wasgaublick und Rehbergturm sind die Etappenziele, die auf dem Wegweiser an der Straße „Am Honigsack“ beschrieben sind.
Über Wiesen und Felder öffnet sich langsam der Blick in die Talschaft von Annweiler mit den markanten Burgruinen und Felsformationen. Der Richard Löwenherz Weg durchquert die Naturbegräbnisstätte Trifelsruhe und führt weiter zum Aussichtspunkt Wasgaublick mit Sicht auf die Hügellandschaft der Südwestpfalz. Bei der Runde um den Ebersberg kann man immer wieder Blicke auf die Burgen und den Asselstein erhaschen, der als nächstes Etappenziel angesteuert wird. Bei der Kletter(rer)hütte beginnt der Anstieg zum Rehbergturm. Zwei Möglichkeiten sind signalisiert. Ich wähle den steileren Anstieg über den Wanderpfad und überlasse den zahlreichen Bikern den Forstweg. Am Turm treffen sich beide Varianten wieder. Vom Rehbergturm genieße ich die 360° Rundumsicht. Laut Beschreibung kann man die Silhouette des Straßburger Münsters erkennen. An den Panoramatafeln erkennt man Gipfel aus den Vogesen, dem Nordschwarzwald, Kraichgau und Odenwald.
Beim Abstieg vom Rehberg verlasse ich den Richard Löwenherz Weg und treffe am Wanderparkplatz Windhof auf den Annweiler Burgenweg. Jetzt geht es aufwärts zur ersten Ruine des Annweiler Burgen- Dreigestirns. Die Burg Scharfenberg trägt den Beinamen Münz, was auf eine mittelalterliche Münzprägestätte hindeutet. So steht es zumindest in der populärwissenschaftlichen Literatur. Tatsächlich aber geht der Name nicht auf eine Münzstätte zurück ( dafür wäre die Anlage nicht geeignet gewesen), sondern auf lateinisch "munitio", ein Wort, mit dem Vorwerke und ähnliche Befestigungsanlagen benannt wurden. Das Wort entwickelte sich an vielen Orten der Pfalz zu "Münz" weiter, in fast allen Fällen ist aber nachweisbar, dass dort nie Münzen geprägt wurden. Danke

Nach Umrundung der Burg führt der Weg an mehreren Kletterfelsen vorbei zur Ruine Anebos. Die mittlere der drei Ruinen weist die geringsten Spuren einstiger Besiedlung auf. Die Aussicht auf das nächste Ziel Trifels ist wirklich sehenswert. Zügig erreiche ich das Burghotel Trifels mit großem Parkplatz. Hier beginnt der Fußweg hinauf zur Burg Trifels. Gemeinsam mit vielen Besuchern gehe ich hinauf zur Burg und staune über die Lage auf einen Bundsandsteinfels. Für die Besichtigung der Burg muss man etwa eine Stunde einplanen. Der Eintritt beträgt 4.50€. Informationen über die Geschichte der Burg bietet der Trifelsverein. Neben der Burganlage und der Aussicht gehört die Dauerausstellung mit den Nachbildungen der Reichsinsignien und Kleinodien zu den Highlights. Die Schatzkammer der Burg diente zur Hochzeit des Stauferreiches als Depot dieser Reichtümer und Kennzeichen der Macht.
Die Burg in ihrer heutigen Gestalt ist das Ergebnis zahlreicher Rekonstruktionen auf salisch-staufischen Grundmauern. Dass Kaiser Barbarossa tatsächlich auf der Burg verweilte, belegen zwei Urkunden, die hier unterzeichnet wurden. beschreibt die historisierenden Rekonstruktionen und die verklärte Sicht auf das Mittelalter in seinem Bericht der

Von der Burg Trifels führt der Wanderweg hinunter nach Annweiler und durch das historische Zentrum wieder zum Bahnhof.
Bummelzug und ICE bringen mich zufrieden wieder in den Süden.
Tourengänger:
Frankman

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Kommentare (2)