Haute-Nendaz - Bisse de Saxon - La Tsoumaz -Isérables


Publiziert von Baeremanni Pro , 31. Oktober 2014 um 10:24.

Region: Welt » Schweiz » Wallis » Unterwallis
Tour Datum:28 Oktober 2014
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-VS 
Zeitbedarf: 6:00
Aufstieg: 823 m
Abstieg: 1022 m
Strecke:Haute-Nendaz - Pra da Dzeu - Anc. Bisse de Saxon - La Tsoumaz - LesMayens de Ridde - Auddes - Isérables
Zufahrt zum Ausgangspunkt:öV
Zufahrt zum Ankunftspunkt:öV
Kartennummer:Ausdruck aus SchweizMobil

Nachdem ich die Bisse de Vex und Bisse de Milieu zwischen Veysonnaz und Haute-Nendaz im Laufe dieses Sommers gut drei mal abgelaufen habe (1 1/2  Mal Reko, 2 mal mit dem Bärehöck als Wanderleiter), juckte es mich, weiter Etappen der Route 58 von Mobil abzugehen. Die schönen Herbsttage waren ja auch geradezu einladend.
Also noch einmal mit Bahn und Bus nach Haute-Nendaz. Noch schnell einen Kaffee,  es war inzwischen schon 10:15 h, vorher war keine Verbindung möglich.Dummerweise bin ich fast aus Gewohnheit schon bei der Post ausgestiegen, wären noch rund 300 m zu fahren gewesen. Hätte nun die Seilbahn nach Tracouet nehmen können und von dort auf die Bisse absteigen. Doch ich verzichte und gehe auch den Anstieg zu Fuss. Stetig ansteigend und immer steiler werdend in südwestlicher Richtung, alles natürlich auf Asphalt hinauf zum Ortsteil "Les Gietes" auf fast 1600 MüM. Nun einen scharfen Rechtsknick.Weiter auf dem Naturweg in der Falllinie hinauf zur Waldecke. Nun wieder SW, immmer noch bergwärts zum kleinen Waldsee "l'Ouche" auf 1700 MüM. Die Sonne zauberte eine schöne Stimmung in die Lichtung, so war fötelen angesagt. Nochmals etwas steigen, bis ich bei P.1769 auf die Bisse de Saxon stosse.Damit habe einen Aufstieg von 470 m geschafft.
Nun wird es wesentlich flacher. Ein kuzes Stück noch  durch Weide, dann durch lichten Wald und natürlich nur ganz wenig Gefälle, wie es sich für eine Bisse gehört. (Ich habe auf der Karte nachgemessen, von P.1769 Pra da Dzeu bis zu P.1714 oberhalb La Tsoumaz, wo ich die Bisse heute verlasse, sind es 10.2 km und nur 55 m Gefälle) Leider fliesst kein Wasser mehr und es wird wohl kaum mehr in Frage kommen. Zu viele Hindernisse wie Felsstürze und Hangrutsche müssten saniert werden. Doch der Wanderweg ist einwandfrei gepflegt und es macht richtig Spass zu wandern. Nur wenige Partien sind ausgesetzt, aber nicht unbedingt schwindelerregend. Ein paar Fotos sagen dazu mehr aus als viel Text.
So ab "Le Rosey" komme ich in den Schattenund es wird recht frisch. So sind denn auch einige Pfützen mit einer Eisschicht bedeckt und im Gras hat es Rauhreif. Ich bin froh, habe ich die "langärmligen unaussprechbaren" angezogen.
Es ging um einige Ecken herum, jedes Tälchen musste "ausgelaufen" werden. Ungefähr ab P.1748 "Les Pontest" wurde die Bisse wieder sehr schön instand gestellt. Vielleicht sogar etwas zu schön, denn so breite Stege hattte es wahrscheinlich hier nie gegeben. Diese hölzerenen Wege sind zusammen mit Rauhreif zudem noch recht rutschig und ich war ein paarmal froh um das massive Geländer.
Bei P.1714, hoch über dem Dorf La Tsoumaz verlasse ich die Bisse und gehe hinunter ins Dorf. Bei der Talsation der Seilbahn gibt es noch eine "Rollenbatterie" aus ungewohnter Nähe zu bestaunen. Rädli-Rädli-Rädli-Rädli-Rädli......
Eigentlich wollte ich hier auf den Autobus, aber da hätte man 2 Stunden vorher reservieren sollen. Einfach zu warten, ob ich vielleicht auch ohne ins Tal herunter gekommen wäre war mir zu riskant. So machte ich mich auf den Abstieg zu Fuss nach Isérable. Praktisch in der Falllinie, zwischen Chalets und über Weiden führt eine schmale Wegspur, allerdings einwandfrei markiert, hinunter nach "Auddes". Bis zur Brücke bei P.1059 waren es 3.5 km und 650 m Abstieg. Nun auf Land- und Dorfstrasse hinauf ins Dorf und zur Seilbahnstation.
Erwische noch die Seilbahn um 16:15 hinunter nach Riddes und dort auch den Zug heimzu.
Der Schlusstrunk musste bis Visp warten, wo ich mir endlich im Coop ein Bierchen posten konnte.
Ein strahlender Tag fand seinen Abschluss und es ist schön beim Schreiben dieses Berichts an die genussvolle zurück zu denken.

Tourengänger: Baeremanni

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