Brienzergrat slightly extended


Publiziert von t2star , 13. Oktober 2014 um 22:31.

Region: Welt » Schweiz » Bern » Berner Voralpen
Tour Datum:26 September 2014
Wandern Schwierigkeit: T5+ - anspruchsvolles Alpinwandern
Klettern Schwierigkeit: II (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: Brienzergrat   CH-BE   CH-LU   CH-OW   Westliche Melchtaler Alpen 
Zeitbedarf: 2 Tage
Aufstieg: 3950 m
Abstieg: 4050 m

Der Brienzergrat stand schon seit einer Weile auf dem Programm. Mein Plan war eigentlich die Gratüberschreitung von Planplatten über die Glogghüs-Kette bis zum Brünigpass und weiter zum Brienzer Rothorn, dort übernachten und dann weiter zum Harderkulm. Leider hatte ich mir die SLK Innertkirchen erst morgens in Meirigen besorgt, und musste dann feststellen dass sich der Weg vom Hochstollen zum Brünigpass wohl mehr zieht als ich dachte - vor allem auch viel auf Strassen und Forstwegen. Zunächst liess ich es noch offen entschied dann aber im Abstieg vom Hochstollen abzukürzen und nahm daher die Gondel nach Meirigen, und dort den nächsten Zug um 10 min später am Brünigpass zu sein, wo ich die Tour fortsetzte. Nachdem ich pünktlich zum Sonnenuntergang am Brienzer Rothorn ankam, war ich froh um diese Entscheidung, wäre ich vom Hochstollen durchmaschiert hätte ich das wohl kaum geschafft (trotz der rund 3,5 h für Planplatten-Glogghüs-Hochstollen-Mägisalp). Der Weg vom Hochstollen zur Mägisalp macht weiter unten einen enormen Umweg finde ich (siehe SLK), ich bin dann direkt die Grashänge zur Mägisalp abgestiegen.

So ging es gemütlich die Abendstimmung geniessend über das Wilerhorn zum Brienzer Rothorn. Den Höch Gumme habe ich in Anbetracht der Zeit und einer einsetzenden Müdigkeit dann doch ausgelassen, dafür den Direktanstieg zum Arnihaaggen mitgenommen (ist kein Umweg, mind. T5+  würde ich sagen). 4 h waren es vom Brünigpass zum Brienzer Rothorn.

Die Übernachtung auf dem Brienzer Rothorn kann ich nur empfehlen - ruhig am Abend, super Essen, nettes Ambiente, und ein reichhaltiges Frühstückstablett am nächsten Morgen vor der Zimmertür (Frühstück gibts erst ab 7:30, ich wollte gegen 7 los).

Am nächsten Morgen ging es bei Prachtwetter los beginnend mit der Schöngütschüberschreitung (T5), dann aber stets brav auf dem Trampelpfad bis zum Augstmatthorn. Hier ist die Ruhe leider schlagartig zu Ende aufgrund der vielen Leute die vom Harderkulm oder der Lombachalp her kommen - davor ist der Wandergenuss aber kaum mehr zu toppen!

Trotz flottem Schrittes habe ich 8,5 h gebraucht vom Brienzer Rothorn zum Harderkulm mit rund 6,5 bis 7 h Nettogehzeit. Inbesondere der letzte Teil vom Suggitum zum Harderkulm zieht dann nochmal ordentlich.

Fazit: Grooooossartige Grattour. Lässt man Seitenabstecher wie Schöngütsch etc. weg, finde ich dass der Brienzergrat von der Schwierigkeit her nicht mehr als T4+ ist - aber halt laaaang.

Tourengänger: t2star


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Kommentare (1)


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alexelzach hat gesagt:
Gesendet am 14. Oktober 2014 um 18:35
Glückwunsch zu dieser gigantischen Tour !!! :-)


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