Gross Aubrig mit Anlauf


Publiziert von Frangge , 5. Mai 2013 um 17:58.

Region: Welt » Schweiz » Schwyz
Tour Datum: 1 Mai 2013
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-SZ   Etzel-Aubrig-Kette   Zürcher Hausberge 
Zeitbedarf: 6:30
Aufstieg: 1100 m
Abstieg: 1100 m
Strecke:16km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Postauto Innerthal Staumauer
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Postauto Innerthal Staumauer
Kartennummer:236T Lachen

Nach zwei Wochenenden ohne draussen zu sein, war es allerhöchste Zeit, wieder in die Berge zu gehen. Da hält dann auch die Wettervorhersage nicht ab, die für den Nachmittag Schauer erwarten lässt. Die gesetzten Rahmenbedingungen für die Tour: Nicht zu hoch, zu viel Schnee war nicht gewollt und nicht zu weit weg von Zürich. Gross Aubrig passt auf beides.

Wir kommen um neun Uhr an der Staumauer des Wägitaler Sees an und wollen die Tour etwas künstlich verlängern: Statt direkt den Südhang des Aubrig hinauf zu gehen, ist ein Umweg über die Fläschlihöchi und die folgenden Hügel angedacht. Also erstmal ein paar Kilometer gemütlich den Wägitaler See entlang. Entgegen aller Erwartungen zeigt sich schon jetzt die Sonne und wir fragen uns, ob es klug war, Sonnencreme und Sonnenbrille zu Hause zu lassen.

Am Gasthaus Au geht es dann bergauf Richtung Fläschlihöchi. Wie für eine Frühlingswanderung nicht anders zu erwarten, geht es ordentlich durch den Schlamm (Modder). Das aber nur bis etwa zur Alp Stofel. Ab dort ging es nämlich über Schnee, zunächst sporadisch, dann immer mehr. Zwar hatte ich mit Schneeresten gerechnet, das waren dann aber doch deutlich mehr als nur Reste. Nicht weiter wild, aber anstrengender als über Waldboden.

Unterhalb des Chli Mutzensteins gönnen wir uns ein feines z'Mittag. Der eigentliche Wanderweg ist ab hier oft nicht erkennbar - wegen des Schnees. Das stört aber nicht weiter, da es ja ohnehin immer auf dem Rücken der kleinen Hügelkette auf die Aubrigs zu geht. Vor dem Nüssen dann noch einmal eine kleine Pause. Der Aufstieg zum Gross Aubrig ist komplett aper - Südhang sei Dank.

Gegen drei Uhr kommen wir am Gipfel an und geniessen ein frühes z'Vieri. Obwohl für den Nachmittag Schauer und Gewitter vorhergesagt waren, bleibt es immer noch teils sonnig.

Für den Abstieg zum P.1563 ignorieren wir den Wanderweg, dessen Markierungen ohnehin noch teils im Schnee versteckt liegen und steigen weglos dort ab, wo kein Schnee und kaum Matsch ist. Der weitere Abstieg ist zunächst angenehm zu begehen. Nach dem Schrähbach queren wir dann noch eine Schlammlawine. Hier im Wald ist der Wanderweg nach dem Winter noch nicht wieder hergerichtet. Ein paar umgeknickte und umgestürzte Bäume veranlassen uns, noch etwas Gymnastik zu treiben.

Als wir schliesslich bei Schräh den Wald verlassen, sehen wir von oben das Postauto nach Innerthal fahren. Ich bin der Meinung, dass wir den Rest des Rückwegs schaffen, wenn wir uns beeilen. Also los! Tatsächlich erreichen wir nur wenige Sekunden vor dem Postauto die Haltestelle. Am Timing lässt sich also nicht mehr viel optimieren.

Insgesamt war die Wanderung etwas anstrengender als gedacht. Ich hatte schlicht unterschätzt, wieviel Schnee noch auf ca. 1400 Meter Höhe liegt. Trotzdem ein wunderschöner Tag draussen, das Wetter deutlich besser als prognostiziert. Da sich diese Runde ja noch beliebig verkürzen lässt, ist die Wanderung besonders für weniger ambitionierte zu empfehlen, wenn dann der Schnee bald weg ist. Der angegebene Zeitbedarf ist auch für die Wanderung MIT Schnee zu verstehen.

Tourengänger: Frangge

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