Hat der Wolf die Gans gestohlen? - Gänsbrunnen - Wolfsschlucht - Welschenrohr


Publiziert von Mo6451 Pro , 16. November 2012 um 21:09.

Region: Welt » Schweiz » Solothurn
Tour Datum:16 November 2012
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BE   CH-SO 
Zeitbedarf: 6:00
Aufstieg: 768 m
Abstieg: 807 m
Strecke:17,8 km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:cff logo Luzern - Olten - Solothurn - Gänsbrunnen
Zufahrt zum Ankunftspunkt:PKW Welschenrohr - Luzern
Kartennummer:map.wanderland.ch

Immer noch Sonne in den hohen Lagen, da hatte ich heute Glück, dass ich auf eine Tour mitgehen konnte. Wieder führte uns der Weg in den Jura, diesmal nach Gänsbrunnen, durch die Wolfsschlucht und weiter nach Welschenrohr.

Früh am Morgen trafen wir uns zu Dritt in Gänsbrunnen am Bahnhof. Es war noch kalt, aber die Sonne schien bereits. Also schnell die Höhe erreichen, die uns in die Sonne bringt. Abseits des offiziellen Wanderweges gibt es einen knackigen Aufstieg zur Walenmattweid, gerade das Richtige um warm zu werden. Das erste stück erfolgte noch im Wald, auf einem Weg, der in der Karte nicht verzeichnet ist, dann weiter oben auf einen klassischen Juragrat. Auf der Walenmattweid standen wir dann endgültig in der Sonne und konnten erstmals die unglaublich schöne Fernsicht genießen. Auf der einen Seite bis zu den Vogesen, auf der anderen Seite grüßten die drei großen Berner EMJ. Dagegenerschien die Pilatuskette richtig klein. Über die Walenmattweid erreichten wir Malsenberg. Hier trafen wir wieder auf den normalem Wanderweg.

Immer weiter in der Sonne, die tolle Aussicht genießend führte uns der Weg über Harzer nach Hinter Brandberg. Auf der ganzen Strecke konnten wir die typischen Jura-Trockenmauern bestaunen, zum Teil werden sie zur Zeit neu aufgebaut. Bevor wir nach Mieschegg kamen, führte uns der Wanderweg in den Wald. Die Blätter, die die Bäume - vor allem die Buchen - mittlerweile alle verloren haben, türmten sich hier auf dem Weg und deckten alle Unebenheiten zu. Da musste man schon den schlürfenden Schritt einsetzen, um unangenehme Stolperer zu vermeiden.

Kurz vor Mieschegg trifft man auf die Pestkapelle. Einen Text dazu habe ich als pdf beigefügt. Nach einer kurzen Kaffeepause gingen wir weiter Richtung Tannmatt. Auf die Abkürzung verzichteten wir, um noch weiter die wunderbare Aussicht zu genießen, denn  nun ging es bergab über die Chüematt zur Wolfsschlucht.

So feucht und nebelig war es hier, dass selbst die Wölfe reissaus genommen hatten. Wir haben wenigstens keinen gesehen. Vielleicht waren sie auch gerade auf dem Weg nach Gänsbrunnen, um sich dort eine leckere Gans zu holen.

Auf der Hälfte der Strecke verließen wir die Wolfsschlucht um über Cholholz  Welschenrohr zu erreichen.
Zwischenzeitlich ging auch die Sonne unter und wir standen wieder im Nebel.

Eine wunderschöne Tour durch den Jura. Unter den gegebenen Umständen ist die Tour mit T3 zu bewerten.

Tour mit Kurt und Margrit.

Route: Gänsbrunnen - P 942 - Walenmattweid - Malsenberg - Harzer - Hinterer Brandberg - Mieschegg - Obere Tannmatt - P 975 - Wolfsschlucht - Welschenrohr

Tourengänger: Mo6451

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