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Wolfschlucht / Bärenloch


Published by _unterwegs , 30 April 2021, 20h10.

Region: World » Switzerland » Solothurn
Date of the hike:25 March 2021
Hiking grading: T3 - Difficult Mountain hike
Waypoints:
Geo-Tags: CH-BE   CH-SO 
Time: 4:30
Height gain: 760 m 2493 ft.
Height loss: 760 m 2493 ft.
Route:14,3 km

Vorab ein Hinweis zur Schwierigkeit:
Die Wanderung ohne Bärenloch ist mit einer Schwierigkeitsskala von T2 einzustufen.
Der Abschnitt grosses Bärenloch via kleines Bärenloch hoch auf den Rinderberg ist mit einer Schwierigkeitsstufe von T3 - T4 einzustufen (da teils weglos und benötigt Hände zum Weiterkommen).

Zur Wanderung:
Mir hat die Rundwanderung von Welschenrohr via Wolfschlucht - Bärenloch - Probstenberg - Malsenberg - Welschenrohr gut gefallen, da sie sehr abwechslungsreich ist (u.a. Schlucht, Höhlen, Trockenmauer, Bäche, etc.). Mit rund 4:30 h Marschzeit und 760 Höhenmeter ist die Tour gut machbar und, abgesehen vom Bärenloch, auch für nicht so geübte Wanderer geeignet. Die Wanderung durch die Schlucht ist sehr schön und die rund 100 Meter emporragenden Felswände ziemlich imposant. Der Weg in der Schlucht ist teils ziemlich steil, aber dadurch dass die Umgebung mit den Felsformationen so abwechslungsreich ist, ist man stets abgelenkt und hat gar keine Zeit gross darüber nachzudenken :)
 

Der technisch schwierigste Teil ist über den Trampelpfad vom grossen Bärenloch via dem kleinen Bärenloch auf den Grat des Rinderbergs. Auf dieser Passage befindet man sich nicht mehr auf dem offiziellen Wanderweg und daher ist dieser auch nicht ausgeschildert. Der Trampelpfad geht vom Abstieg des grossen Bärenlochs in der Kurve  mit dem blauen Halteseil ab und hoch zum kleinen Bärenloch. Dort steigt man dann mittels im Fels befestigten Seilen durchs Loch hindurch (benötigt keine Kletterausrüstung). Dann geht es relativ steil einen ziemlich unwegsamen Pfad hoch, welcher teilweise durch blaue Markierungen an Bäumen gekennzeichnet ist (T4). Achtung, der Weg ist nur für trittsichere Wanderer geeignet, da es teilweise sehr rutschig ist (nicht empfehlenswert bei nasser Witterung!). Zudem herrscht hier Steinschlaggefahr, da man sich nahe an Felswänden mit sehr losem Gestein bewegt.

Wer lieber auf offiziellen und einfacheren Wanderwegen unterwegs ist, geht vom grossen Bärenloch wieder den Wanderweg zurück bis zur Weggabelung bei Lochbodenweg und dort links durch den Wald via Rinderberg zum Bergrestaurant Hinter Brandberg.
 

Die Highlights der Tour sind für mich die Wanderung durch die Schlucht (vor allem der vordere Teil), die historische Trockenmauer Probstenberg und natürlich das Bärenloch - einer rund 20 Meter hohen Höhle mit diversen offen Felsspalten und Löchern, durch welche sogar Bäume wachsen, inklusive Blick auf Welschenrohr.


Ein detaillierter Wegbeschrieb zur Tour inkl. Angaben zur Anfahrt, GPS-Track, Ausrüstung, Empfehlungen sowie Alternativen und weitere Fotos findest du hier.

 


Hike partners: _unterwegs


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