Vorbei an heiteren Tannen auf den Pilatus


Publiziert von Mo6451 Pro , 17. Juli 2012 um 20:41.

Region: Welt » Schweiz » Obwalden
Tour Datum:17 Juli 2012
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Klettern Schwierigkeit: I (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: Pilatusgebiet   CH-LU   CH-NW   CH-OW 
Zeitbedarf: 4:30
Aufstieg: 1229 m
Abstieg: 169 m
Strecke:7,8 km - Eigenthal Eigenthalerhof - Chräigütsch - Höchberg - Oberlauelen - Klimsenhorn - Pilatus Oberhaupt
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Postbus Luzern - Eigenthal
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Bus Kriens - Luzern
Kartennummer:map.wanderland.ch

Oh Wunder, für heute und morgen sind zwei Sonnentage angesagt. Das muss genutzt werden. Und so führte uns der Weg heute mal wieder auf den Pilatus, über den Heitertannliweg. Ausgangspunkt der Tour: Eigenthal. Da der Weg mit etwas mehr als vier Stunden angegeben ist, mussten wir nicht so früh losfahren. Der Postbus brachte uns dann kurz nach Neun hinauf ins Eigenthal.

Als wir den Bus verließen wehte schon ein kühler Wind. Zuerst führt der Weg zur Chraigütsch mehrheitlich durch den Wald. Es geht stetig bergauf bis auf fast 1100 Meter. Vor uns liegt nun der Höchberg, der zu übersteigen ist. Hier war der Weg teilweise sehr sumpfig, was nicht nur am Regen der letzten Tage lag. Das ganze Gelände ist sumpfig, es blühte wunderschön das Wollgras und zur besseren Querung hat man einen breiten Weg gelegt, der nach unten mit Folie abgedeckt und oben mit geschreddertem Holz bedeckt ist.

Etwas vor P 1332 biegt man denn rechts ab Richtung Oberlauelen. Schmal, aber mäßig steil gehts hinauf. Unmittelbar dahinter beginnt dann der Heitertannliweg. Ich weiß nicht, woher der Name kommt, aber die Tannen sahen aus wie andere auch. Nun heißt es mehr als 500 Höhenmeter hinauf Richtung Klimsenkapelle. Ab und an muss man die Hände zur Hilfe nehmen, es ist nämlich etwas Klettern angesagt. Und da der Weg fast trocken war, gab es keine Probleme. Ab und an findet man auch ein Seil zur Hilfe vor.
Die Klimsenkapelle kommt schon früh in Sicht, es dauert aber noch eine ganze Weile bis man das Gebäude erreicht hat.

Es waren schon einige Andere da, die ebenfalls den schönen Platz für die Mittagspause nutzten. Allerdings wehte hier ein frischer Wind, da half nur die Jacke. Ich machte noch einen Abstecher auf das Klimsenhorn, aber dort pfiff richtig der Wind. Also schnell wieder absteigen.

Jetzt lag nur noch das letzte Stück vor uns, der Aufstieg auf den Pilatus. Über gut gehbares Geröll und über Steine führt der Weg hinauf. Eine letzte Leiter ist zu überwinden und schon steht man auf Oberhaupt und mitten drin im Tourismusgewühle. Auch hier pfiff der Wind unangenehme um die Ecken, so dass wir es vorzogen im Hotel Platz zu nehmen und unseren Aufstieg zu feiern.

Mit der Gondel sind wir dann wieder nach Kriens heruntergeschwebt. Eine wunderschöne Tour bei idealem Wetter.

Tour mit Eduard.

Tourengänger: Mo6451


Galerie


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