Kojen (1300 m)


Publiziert von monigau , 1. November 2010 um 12:07.

Region: Welt » Deutschland » Alpen » Allgäuer Alpen
Tour Datum:31 Oktober 2010
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: A   D 
Zeitbedarf: 4:00
Aufstieg: 250 m
Abstieg: 250 m
Strecke:10 km - Parkplatz Almhotel Hochhäderich - Alpstüble Moos - Steinernes Tor - Kojen - Steinernes Tor - Gipfelstation Fluh - Alpe Moosstüble - Parkplatz Almhotel Hochhäderich
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Hittisau - Parkplatz Almhotel Hochhäderich, (gebührenpflichtig)

Herbst Winter Mix Tour

Der Kojen ist der westlichste Gipfel der Nagelfluhkette und mit 1300 Metern nicht besonders hoch. Aber auf seiner kleinen felsigen Gipfelnase befindet sich eine Aussichtskanzel von der man einen großartigen Rundblick hat. Ich dachte mir, bei der Föhnstimmung in den Alpen ist das für heute das richtige Ziel für mich.

Also machte ich mich auf den Weg und fuhr bis Hittisau. Dort zweigt bei Bolgenach die Passstraße zum Hochhäderich ab. Das Gebiet rundherum bietet viele Wanderwege und im Winter ist es ein beliebtes Ziel für die Skifahrer.

Vom Parkplatz aus ging ich zum Alpstüble Moos. Der Weg dorthin führt über das Kojenmoos und der Untergrund war ziemlich aufgeweicht und knöcheltief schneematschig. Aber als moderner Wanderer trägt man ja wasserdichte Stiefel und so kam ich denn auch trockenen Fußes am anderen Ende des Moores an. Nach der Alpe beginnt der Aufstieg zum Steinernen Tor, einem Felsdurchlass, bei dem man in das dahinter liegende Tal absteigen kann.

Nun hielt ich mich links und folgte dem Wegweiser zum Kojen. Hatten wir uns gestern so sehr über das raschelnde Laub gefreut, so war es heute eher hinderlich. Es lag in jeder Kuhle und verdeckte den Weg, den ich manchmal suchen musste, denn die Markierung ist spärlich.

Obwohl ich auf dem Gratweg keiner Menschenseele begegnet bin, war die Kanzel am Gipfel besetzt. Darum gibt es auch kein Gipfelfoto. Doch auf dem Video, das ich angefügt habe, ist der Kojengipfel mit der Aussichtskanzel gleich am Anfang sehr gut zu sehen.

Die Sicht war zwar etwas dunstig und die Sonne hatte sich leider hinter den Föhnwolken versteckt, aber das Württembergische Allgäu, die Schwäbischen Alb, der Bodensee, das Alpsteingebirge, das Bregenzerwald Gebirge und natürlich die restliche Nagelfluhkette waren deutlich sichtbar. Ein wahrhaft schönes Aussichtsplätzchen ist das!

Nach einer kurzen Rast auf dem Kojengipfel ging ich wieder bis zum Steinernen Tor zurück und setzte dann die Höhenwanderung auf dem bewaldeten Grat fort bis zur Fluh, der Gipfelstation des Fluhliftes, der von Steibis heraufführt. Dort stieg ich auf der steilen nicht wandererfreundlichen Skiabfahrt, ab und wanderte auf dem Alpenlehrpfad über Häuslers Gschwend, Alpe Glutschwanden und Alpstüble Moos wieder zurück. Über das Hochmoor, das bei jedem meiner Schritte federte, gelangte ich wieder zum Ausgangspunkt zurück.

Video: Hochmoor Hochhäderich von oben

Tourengänger: monigau


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Kommentare (2)


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Felix Pro hat gesagt: sehr hübsch ...
Gesendet am 8. November 2010 um 22:31
diese Tour und deine Bilder davon!
Das will ich mir merken, liebe Monika; ich danke dir für diesen guten Hinweis, herzlich.

Hebs guet! Felix

monigau hat gesagt: RE:sehr hübsch ...
Gesendet am 9. November 2010 um 11:25
Es freut mich, wenn dir meine Bilder gefallen und dich zum Nachahmen der Tour animieren!

Herzliche Grüße aus dem schönen Allgäu
Monika


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