Le Catogne


Publiziert von BaumannEdu , 23. August 2010 um 12:21.

Region: Welt » Schweiz » Wallis » Unterwallis
Tour Datum:22 August 2010
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-VS 
Zeitbedarf: 7:15
Aufstieg: 1620 m
Abstieg: 1620 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Martigny - Champex

Auf dem Wege von Fribourg nach Champex mit dem Ziel den Le Catogne zu besteigen, fragten wir uns im Auto bei Aigle wie wohl der prominente Berg heisst, der das Unterwallis Richtung Martigny „abschliesst“. Und dann das grossartige Aha-Erlebnis. Das ist ja genau der, den wir besteigen wollen.
In Champex sind wir am See gestartet. Der Weg führt sehr steil zum Punkt 2228 wo man ein erstes mal nach Orsière runtersehen kann. Auf dem Weg zum Le Catogne durch die Westflanke muss man dann erstaulich weit absteigen (gute 100 hm) um den Felssporn, der von der Pointe des Chevrettes herunterkommt, zu umgehen. Es hat deutliche Markierungen und sogar Beschriftungen, die einem einladen weiter abzusteigen, obwohl man aufwärts steigen möchte. Schlussendlich darf man das.
Nach dem Vorgipfel des Le Catogne haben wir eine eindrucksvolle Begegnung mit Steinböcken. Das grösste dieser majestätischen Tiere hatte sich auf einer Felskanzel eingerichtet. Vorsichtig wollten wir am Tier vorbeikraxeln. Dann zwangen uns die Markierungen im Abstand von 5m vom Tier noch etwas auf das Tier zuzugehen. Dann kam der schrille Warnpfiff. Wir waren froh, dass wir den Markierungen folgend, die Distanz zum König der Berge veringern konnten und er sich beruhigte.
Auf dem Gipel trafen wir 9 weitere Bergänger an, die mehrheitlich von Norden her aufgestiegen waren. Wir waren ausnahmsweise als Pensionierte an einem Sonntag unterwegs, weil für Montag schlechtes Wetter angesagt war.
Für den Abstieg hatten wir die Wahl, auf unseren Fusstapfen zurückzukehren oder den längeren Weg durch die Ostflanke zu wählen. Wir wählten letzteres. Es geht zuerst weglos ostwärts nach unten bis zum Punkt 2078. Es ist eine deutliche Alphüttenruine (Grundmauern). Man ist stark versucht, schon lange vorher nach Süden zu queren. Es folgt der Wiederaufstieg von 380 hm zum Bonhomme, den wir jetzt etwas weniger lustvoll absolvierten. Die Tiefsicht auf dieser Ostflanke ist wunderschön und das Wetter war prächtig.
Vor dem Bonhomme führt der Weg rechts an auffallenden steilen Platten vorbei, die auf der 25:000 Karte absolut nicht eingetragen sind. Die anschliessenden 1000 hm steiler Abstieg nach Champex am See waren dann das happige Dessert.

Tourengänger: BaumannEdu

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