Stelli (3356m)


Publiziert von Tef Pro , 2. Oktober 2009 um 19:22.

Region: Welt » Schweiz » Wallis » Oberwallis
Tour Datum:12 September 2009
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-VS 
Aufstieg: 1200 m
Abstieg: 1200 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:auf guter Straße von Saas-Grund hoch bis zum Fuß der Staumauer. Dort Parkplatz

Heute war einer dieser Tage, wo man nicht genau weiß, wie sich das Wetter entwickeln wird. Deswegen verzichteten wir auf das Horn und strichen den letzten Teil aus dem Namen. Übrig bleibt das Stelli, sozusagen der Vorgipfel des Stellihorns.
Doch auch bis hierher lohnt die Tour und bietet hervorragende Ausblicke auf den Mattmarksee, die Gipfelwelt rund um Allalinhorn, Strahlhorn und Weißgrat. Zudem ist die Wanderung recht einsam (wir trafen, außer direkt an der Staumauer, keinen Menschen). So ist der Andrang aus Bayern dieses Jahr doch ungewöhnlich ;-)
Vom Parkplatz geht es erstmal hoch auf die Staumauer und dann auf die Ostseite des Sees.
Sehr schön war die Stimmung, da wir knapp über der Wolkengrenze lagen. Ab und An schwappten die Nebelfelder über die Staumauer Richtung See, wurden dort jedoch bald wieder aufgelöst.
Am See führt ein breiter Weg nach Süden, bis uns ein Schild Richtung Ofentalpaß weist.
In Serpentinen steigt der nun schmälere Pfad den Hang empor. Circa 100 Hm höher sollte man den Pfad verlassen. Als Orientierungshilfe dient ein mit einem roten Frabfleck markierter Fels kurz nach der Überquerung eines Trockenbachbettes. Hier stiegen wir weglos ziemlich direkt den Hang hoch (das Bachbett ist links von uns), bis man auf einen quer zum Hang verlaufenden Pfad stößt.
Diesem folgen wir nach links (Nord) leicht ansteigend eine gute Weile, ehe wir ihn nach etwa 20 Min. nach rechts verlassen und wieder direkt die Grashänge hochsteigen, dabei Rücken ausnützend.
So gelangen wir ins recht weitläufige Wysstal. Man sieht nun links das Nollenhorn, in der Mitte den Stellipaß und rechts den Gipfel des Stelli mit seinem langezogenen Westgrat. Und zu diesem wollten wir nun aufsteigen.
Wo man genau aufsteigt, ist eher Geschmackssache, rein technisch scheint es fast überall möglich. Wir bleiben noch eine Geländestufe im Wysstal und steigen dann über große Blöcke rechts zum Grat hoch, und zwar ziemlich genau dort, wo der Grat einen kleinen Feslkopf hat (P. 2858). Eine Graupelschicht vom gestrigen Gewitter bedeckte die Steine, doch ist es nirgends ausgesetzt oder schwer.
Der Grat enpuppt sich als sehr gutmütiger Rücken. Auf diesem steigen wir nun über Geröll empor zum Gipfel, der weiter weg ist, als es zunächst ausschaut.
Von Süden zieht es etwas zu und ein frischer Wind pfeift uns einige Schnee- und Graupelkörner um die Ohren. So nehmen wir mit einer kleinen Rast am Stelli vorlieb und steigen dann wieder ab, diesmal etwas früher den Grat verlassend, um dann am Fuße es Grates eine Schneerinne auszunutzen, auf der wir recht schnell wieder ins Wysstal kommen.
Der Schauer hat sich wieder verzogen und die Sonne gewinnt vorübergehend die Oberhand zurück. Wir nutzen dies zu einer weiteren Pause auf einem Grashügel mit großem Steimann im Wysstal, ehe wir zum Stausee absteigen

Tourengänger: Tef

Galerie


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Kommentare (1)


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trainman hat gesagt:
Gesendet am 25. Juli 2010 um 01:30
Außerordentlich schöne Wolkenbilder.Gratuliere!
Grüsse trainman


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