Reitstein (1516m) von Süden


Publiziert von Tef Pro , 11. Januar 2019 um 21:13.

Region: Welt » Österreich » Nördliche Ostalpen » Rofangebirge und Brandenberger Alpen
Tour Datum: 1 November 2018
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: A   D 
Aufstieg: 700 m
Abstieg: 700 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Achenwald; von der Hauptstraße über die Brücke und dahinter am Straßenrand parken
Kartennummer:Kompass Digital online

Vom Achenpaß zieht ein langer Bergrücken nach Osten bis zur Halserspitze, dazwischen ragen einige meist recht unbedeutende Gipfel auf.
Der Reitstein ist quasi mitten drin, er läßt sich von Süden von Achenwald ersteigen. Geht man unten noch auf Forststaßen ist man oben weglos oder auf dürftigen Steigspuren unterwegs, Einsamkeit ist garantiert und auch die Ausblicke (for allem in südlicher Richtung) können sich sehen lassen.
Es ist auch so ein Gipfelziel, das man sich heraus sucht, wenn das Wetter so-la-la ist. Föhn mit Wolken war heut angesagt, oben am Gipfel hat es mich wieder mal fast umgeblasen.L
Los geht es im wie ausgestorben wirkenden Achenwald, wo man zu einer Verzweigung kommt. Von links werde ich später die Straße herunter kommen, nun aber folge ich erstmal der Straße, die parallel zum Klammbach talein führt. Man quert gleich zu Beginn auf die südliche Bachseite, dann geht es erstmal hinein, vom Wind ist hier nichts zu spüren und es ist auch recht zapfig, so daß der Schritt flott ausfällt. Das Tal ist teils tiefer eingeschnitten und recht hübsch.
Dann geht es wieder auf die andere Bachseite und dahinter zweigt nach links eine weitere Forststraße ab. Auf dieser geht es in einer Schleife nach oben, später erriecht man eine größere Wiese. Hier werde ich später wieder absteigen, nun aber folge ich der Straße ein einer weiteren Schleife nach oben, dann geht es westwärts unter schönen Felswänden ums Eck, der Wind rüttelt nun an Baum und Mensch. Ums Eck rum wirds wieder ruhiger.
Man bleibt nun auf der Straße, bis sie im Eck einen Linksknick macht. Hier zweigt nach rechts (Süden) ein breiter Waldweg ab, der auf einen Rücken führt. Hier zweigt nach links ein verwachsener und mit Markierung (vermutlich für Waldarbeiter) versehener Weg ab, der nun auf den Hang zuführt. Am Hang angekommen, erkennt man auch links vom Bachgraben einen Steig, der nun in Serpentinen den Hang hinauf führt. Der Pfad verliert sich und man steigt weglos hinauf und erreicht oben den Rücken, der vom Reitstein nach Süden zum zugewachsenen Sattelkopf führt.
Ich erreiche den Rücken etwas links vom Sattelkopf. Der Rücken ist etwas unübersichtlich, da es mehrmals auf unnd ab geht, doch schließlich geht es hinauf zum Reitstein mit Gipfelkreuz. Nach Norden ist die Sicht durch Bäume verdeckt, doch ansonsten ist der Ausblick recht hübsch.
Nur der Föhn treibt mich wieder zurück. Unten an der vorher beschriebenen Wiese angekommen gehe ich schräg nach links weglos hinab, bis ich auf einen alten Waldweg treffe, der hinab zu einer fetten, neuen Forststraße führt. Hier nun links und hinab ins Dorf.
Fazit: einsame Wanderung für wenig Zeit, Orientierung ist trotz weglosem Charakter oben leicht (lediglich bei Nebel könnte man oben aus Versehen den falschen Rücken absteigen). Das Wetter muß nicht AKW sein.

Tourengänger: Tef


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