Vordere Goinger Halt (2242m)


Publiziert von Tef Pro , 31. Dezember 2018 um 20:23.

Region: Welt » Österreich » Nördliche Ostalpen » Kaiser-Gebirge
Tour Datum:18 Oktober 2018
Wandern Schwierigkeit: T4 - Alpinwandern
Klettern Schwierigkeit: I (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: A 
Aufstieg: 1200 m
Abstieg: 1200 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Von Ellmau Richtung Wochenbrunner Alm , dort Parkplatz für 4 €. Ein Teil davon ist Gutschein bei der Wochenbrunner Alm, deshalb gönnten wir uns danach noch ein Sturzbier
Kartennummer:Kompass Digital online

Nach langer Zeit ging es mal wieder ins kleine, aber feine Kaisergebirge, wo immer noch Gipfel auf unsere Erstbegehung warten.
Ausgesucht hatten wir und an diesem Traumtag die Vordere Goinger Halt. Im Gegensatz zur kleinen Schwester Hintere Goinger Halt geht es hier sehr einsam zu. Wir waren die Einzigen heute, während drüben mächtig was los war.
Der Hauptgrund mag wohl in den unterschiedlichen Schwierigkeiten liegen. So schwer ist es aber nicht, es gibt gute Steigspuren und unzählige Steinmandl, auch ist es für Kaiserverhältnisse kaum ausgesetzt. Unserer Meinung nach ist es T4, denn schwerer als der Kleine Lafatscher, den ich noch frisch im Kopf hatte, ist es hier auch nicht.
Los geht es von der gut besuchten Wochenbrunner Alm Richtung Gaudeamushütte, ein breiter Weg in schöner Landschaft. Noch ein Stückchen vor dem Haus kann man links auf einen Pfad abbiegen. Nun geht es auf guem Steig hinauf zum Ellmauer Tor, zunächst durch niedriges Erlengebüsch, später durch Latschen und zuletzt in Gerölllandschaft, alles bei besten Ausblicken in wunderschöner Landschaft. Da kann man auch verschmerzen, daß man nicht alleine unterwegs ist.
Führt der Pfad im Aufstieg oft auf der linken Seite, kann man im Abstieg auf der anderen Seite über Geröllreißen ganz leidlich abfahren. Dann erreichen wir das eindrucksvolle Ellmauer Tor und am höchsten Punkt zweigt nach rechts der markierte Steig zur Hinteren Goinger Halt ab. In Serpentinen geht es hinauf und in der letzten Kurve fast schon oben beim Rücken zweigt ein deutlich sichtbarer Pfad in südlicher Richtung ab.
Meistens geht es nun auf der Westseite dahin, nur ab und zu ist man direkt am Grat. Es folgen immer wieder kleine Kraxelstellen (I), die mächtig Spaß machen, aber auch viel Gehgelände. Es geht auch immer wieder ein Stückchen runter, durch Rinnen hindurch und manchmal gibt es auch mehrere Möglichkeiten, angezeigt durch Steinmandl - also nicht verwirren lassen :-).
In Summe ist die Wegfindung aber nicht schwer, da das Gelände recht übersichtlich ist. Dann folgt der Schlußanstieg und man steht auf dem kleinen Gipfel mit grandioser Gipfelaussicht.
Zurück geht es auf gleichem Weg.
Fazit: ein 5 Sterne Klassiker aus dem Kaisergebirge, der kleinen Schwester auf alle Fälle vorzuziehen!

Tourengänger: Tef


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