Von Gramai über Lunstkopf und Rappenspitze


Publiziert von poudrieres , 31. August 2017 um 20:13.

Region: Welt » Österreich » Nördliche Ostalpen » Karwendel
Tour Datum:26 August 2017
Wandern Schwierigkeit: T4 - Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: A 
Zeitbedarf: 5:30
Aufstieg: 1350 m
Abstieg: 1350 m
Strecke:12.94km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Mit PW oder Bus.
Kartennummer:austrianmap.at/amap

Lunstkopf (2143m) - Rappenspitze (2223m).
Der Samstag des Karwendelmarsches ist nicht gerade der richtige Tag, um Einsamkeit im Falzthurntal zu finden, etwas weiter oben abseits der Normalwege ist dies aber durchaus möglich. Während alle Anderen vom Gramainer Grund entweder zur Lamsenjochhütte und zur Gramaialm Hochleger weiter ziehen, kann man in den stillen Weg zum Lunstsattel einbiegen.
Blick über den Sunntiger zur Rappenspitze.
Zwischen Lunstsattel und Rappenspitze ist heute niemand unterwegs, lediglich auf dem Normalweg von der Dristlalm zur Rappenspitze tummeln sich ein paar Wanderer. Eine interessante Alternative wäre sicherlich ein Abstieg über das Brunntal. Aber inwieweit der Weg zur verfallenen Alm noch passierbar ist, ist mir nicht bekannt.

Von Gramai Alm führt ein Fahrweg in den Gramaier Grund von dem bald der Bergweg zum Lunstsattel abzweigt. Zunächst durch Latschen, später durch das geröllige Kar, steigt der Weg schließlich über den bewaldeten Südausläufer des Lunstkopfs zum gleichnamigen Sattel auf.
Der weitläufige Lunstkopf wird weglos nach einer kurzen Passage durch die Latschen über einen steilen, schorfigen aber gut gestuften Hang erreicht. Steinmandl'n markieren den Gipfel. Der Abstieg zum Sunntiger führt über Wiesen gegen einen Latschenriegel vor einer felsigen Steilstufe, die sich bequem rechts umgehen lässt.
Ein markierter Weg führt aus dem Sattel über den SW-Grat zur Rappenspitze. Der felsige Grat ist stark verwittert: plattig felsige Passagen wechseln mit gerölligen ab. Ansteigende geröllbedeckte Felsbänder umgehen kleinere Felsköpfe westseitig. Zuletzt helfen Trittbügel über einen Felskopf unter dem Gipfel. Wieder lohnt eine schöne Rundumsicht für den Aufstieg.
Der Abstieg um das Nauderer Kar ist dagegen einfach. Zunächst entlang der Abbruchkante geht es weiter über einen grünen Bergrücken hinab zum Joch. Der Weg quert noch ein Geöllfeld unter dem Kaiserjoch, verlässt das Brunntal über einen Sattel und erreicht schließlich die Dristlalm.
Durch das waldreiche Tal zwischen Dristenkopf und Hirschenkopf geht es schließlich hinab zur Falzthurn Alm. Ein bequemer Fahrweg führt von dort durch das Falzthurner Tal zurück zur Gramai Alm.

Route: Graimai Alm - Lunstsattel - Lunstkopf - Sunntiger - Rappenspitze - Dristlalm - Falzthurnalm - Gramai Alm.
Variante: Umgehung von Lunstkopf und Rappenspitze über Naudersalm.
Orientierung: Markierte Wanderwege, Überschreitung des Lunstkopf weglos.
Schwierigkeit: T3-T4 für Passage von Lunstsattel über Lunstkopf zur Rappenspitze, sonst T2.
Bedingungen: Trocken.
Ausrüstung: Bergwanderausrüstung.
Einkehrmöglichkeit: Falzthurnalm, Gramai Alm.
Parkmöglichkeit: Gramai Alm.
Links: Gramai Alm.
Literatur: Achensee und Brandenberger Tal; Rudolf Wutscher; Rother Verlag.


Tourengänger: poudrieres

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Geodaten
 37026.gpx Rappenspitze

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Kommentare (1)


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beppe hat gesagt:
Gesendet am 1. September 2017 um 05:14
Bella valle e belle vette
Ciao
Beppe


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