Schynige Platte - Loucherhorn


Publiziert von Zaza , 17. Dezember 2016 um 18:16.

Region: Welt » Schweiz » Bern » Jungfraugebiet
Tour Datum:17 Dezember 2016
Wandern Schwierigkeit: T4 - Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BE 
Zeitbedarf: 7:30
Aufstieg: 2000 m
Abstieg: 1750 m
Kartennummer:1228, 1229

Ein kürzlicher Bericht von rhabarber erinnerte mich an eine alte Pendenz, den Direktweg von Zweilütschinen zur Schynigen Platte. Zum Reiz dieser Route gehört auch, dass sie in die Nähe der gewaltigen Felsplatte in der Südflanke führt, von der möglicherweise der Name herkommt. Also ran an den Speck, denn wie seit etwa vier Wochen üblich sind auch heute die Verhältnisse optimal. 

Der Aufstieg ist hier bestens beschrieben, vielen Dank! Als ich bei der verwaisten Bergstation der Bahn eine Pause mache, kommt erstmals die Sonne hinter dem Eiger hervor und nun wird es bald wieder sehr mild. Zunächst gehe ich über die Geiss zum Fuss des Gumihorns. Über die Besteigung dieses imposanten Zapfens ist erstaunlicherweise im Internet bisher nichts zu finden. Der Schlussanstieg sieht recht delikat aus, wenn auch nur kurz (weit oben hängt eine Abseilschlinge). 

Danach folge ich eine Zeitlang auf bestens tragendem Schnee dem (im Sommer) beliebten Weg zum Faulhorn, inkl. Abstecher zum Oberberghorn. Über die SW-Flanke erklimme ich als nächstes das Loucherhorn (zuoberst kurze Kraxelei durch ein Couloir). Für den ostseitigen Abstieg muss ich zunächst etwas suchen, bis ich die beste Route wieder finde, sie hält sich leicht links des Grates. Nun folge ich eine Zeitlang dem interessanten Grat oder etwas unterhalb, bis in die Nähe von P. 2231. Von hier geht es runter in die Karrenzone, die bei Schnee mit Vorsicht zu geniessen ist. Ein kurzer Aufstieg führt mich zur Egg und nun stapfe ich im Schnee (für diesen Abschnitt wären die Schneeschuhe angenehm gewesen) über Gotthard zur verlassenen Männdlenen-Hütte. Aus Zeitgründen reicht es diesmal nicht für den Abstecher zur Inneren Sägissa, so gehe ich direkt über Hintisberg (erstaunlicherweise keine Kletterer in den Wänden) runter ins schattige Burglauenen. 

Andere Wanderer sind mir heute keine begegnet, nur ein paar Ausflügler bei Hintisberg. Besonders bemerkenswert ist derzeit die absolute Ruhe in den Bergen - auch alle Tiere haben sich natürlich nun zurückgezogen. 

Tourengänger: Zaza


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