Nesselbodenröti unten grau und oben blau


Publiziert von Mo6451 Pro , 9. Dezember 2016 um 19:27.

Region: Welt » Schweiz » Solothurn
Tour Datum: 9 Dezember 2016
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-SO 
Zeitbedarf: 2:45
Aufstieg: 714 m
Abstieg: 360 m
Strecke:5,62 km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:cff logo Basel - Olten - Solothurn, Bus 12 Solothurn - Balm b. Günsberg Dorf
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Bus Nr 12 Balmberg-Mittler Balmberg - Solothurn, cff logo Solothurn - Olten - Basel
Kartennummer:map.wanderland.ch, alpenvereinactiv.com

Dem Nebel entfliehen, dass war heute mein Motto. Dazu brauchte ich nicht weit fahren und auch nicht in sehr große Höhe. Bereits ab 600m schien die Sonne. Im Kanton Solothurn wurde ich schnell fündig, denn auf meinem Schreibtisch lag noch eine ausgearbeitete Tour über einen nicht markierten Weg.

Ausgangspunkt meiner Tour ist Balm b. Günsberg, Endhaltestelle der Postbuslinie 12. Ich war noch die Einzige die im Bus saß. Von der Haltestelle folge ich dem Wanderwegweiser Richtung Burgruine Balmfluh. Nur erkennen kann ich so richtig Nichts. Na ja, das war ja auch nicht mein Ziel.

Ich folge weiter dem Wanderweg Richtung Unter Balmberg. Da, wo sich die Felsen aneinander nähern ist gerade noch Platz für den Weg und rechterhand stürzt die Siggern steil in die Tiefe. Das Gelände weitet sich wieder und nach Überquerung eines namenlosen Baches ist links ein Brücke und ein undeutlicher Fahrweg mit viel Laub bedeckt.

In der Swisstopo Karte ist eine gestrichelte Linie eingezeichnet, die erst in einer Höhe von ca. 1.300m wieder auf den Wanderweg tifft. Diesen Pfad will ich heute ausprobieren. Laut Karte führt er rechts und links entlang des Tobels durch das der namenlose Bach führt. Dieser führt zur zeit kein Wasser, andernfalls wäre der Weg noch um einiges schwieriger.

Bis P912m ist der Weg nicht zu verlieren, die Spur ist eindeutig auch wenn der Untergrund steinig und zusätzlich noch mit Laub bedeckt ist. So gibt es ab und an eine Rutschpartie. Rechts und links sind Weiden. die jetzt verlassen sind. Durch den Frost ist der Untergrund hart. Der Aufstieg ist teilweise recht steil. Da die Spur nicht immer sichtbar ist, kann ich mich gut an den Weidezäunen orientieren.

Nachdem ich das Weideland verlassen habe, wird der Aufstieg um einiges schwieriger. Spuren sind keine mehr da, dür die Orientierung nutze ich mein GPS. Die Richtung ist klar, so dass ich mir einen günstigen Aufstiegsweg suche. Zur Orientierung gibt es auch keine Weidezäune mehr. Auch das Gelände wird zunehmend steiler.

Bei Gritt, einem weiten Kessel hoffe ich, dass die Schwierigkeiten vorbei sind, denn jetzt gibt es wieder eine eindeutige Wegspur. Leider ein Irrtum, denn jetzt ist die Spur teilweise total vereist. Anfangs kann ich diese umgehen, zum Schluss allerdings geht es nur noch im Allradantrieb über steiles und gefrorenes Gras. Dann habe ich den Wanderweg erreicht.

Diesem folge ich nun ein Stück nach Norden. Dort, wo der Grat anfängt, der zur Röti führt überlege ich, ob ich über den Grat zum Kurhaus Balmberg gehe. Letztendlich entscheide ich mich für den steilen Abstieg auf dem Wanderweg zum Kurhaus. Dieser soll allerdings im Winter nicht begangen werden. Aber wir haben ja noch keinen Winter.

Tour solo

Tourengänger: Mo6451


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