zur Gitschenhörelihütte - als Ausgangspunkt für den Sonnenaufgang auf URS


Publiziert von Felix Pro , 13. Oktober 2016 um 18:42. Text und Fotos von den Tourengängern

Region: Welt » Schweiz » Uri
Tour Datum:24 September 2016
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-UR 
Aufstieg: 1080 m
Abstieg: 240 m
Strecke:Musenalp - Äbnet - P. 1829 - Sassigrat - P. 1748 - Biwaldalp - Wilderbutzen - Schaffirenboden - Im Lauberz - Gitschenhörelihütte - Gitschenhöreli-Stöckli - Gitschenhörelihütte
Zufahrt zum Ausgangspunkt:PW Wyssachen cff logo Huttwil - Luzern - Flüelen - cff logo Isenthal, Post, PW bis Chlital, P. 1189, LSB Musenalp
Unterkunftmöglichkeiten:Gitschenhörelihütte
Kartennummer:1191

Bei besten Wetterprognosen kann ich die nächste Tour auf den Uri Rotstock angehen - mit dabei erfreulicherweise meine Tochter A-D mit Freund sowie Susanne, welcher bei unserem letzten Aufstieg ab der Gitschenhörelihütte zusammen mit Nicole null Aussicht beschert war - das soll sich morgen ändern J

 

Heute können wir, nach ÖV-Anreise, ab Isenthal, Post, mit dem Defender ins Chlital, zur Tal“station“ der „Fliegenden Kiste“ auf P. 1189 fahren - dies erleichtert die heutige Hüttenanstiegsrunde doch wesentlich …

Beinahe pausenlos fährt das sehr einfache „Kistchen“ hoch zur Musenalp, dem sympathischen Bergrestaurant, hier begrüsse ich erst Karin und tausche mich länger mit ihr aus bzgl. des Endes ihrer fünfjährigen Hüttenwartszeit mit Cédric - ich wünsche euch ein gutes Finden einer nächsten derartigen Aufgabe!

 

Danach geht’s doch rasch steil hinauf - schönstes Spätsommerwetter ist unser Begleiter - über Äbnet zum Sassigrat, wo wir nach gut 400 Höhenmetern kurz pausieren.

Die ersten Abstiegsmeter sind leicht rutschig und nass, eine gewisse Trittsicherheit ist angebracht - doch dann wird der Weg ein angenehmer; und wir kommen in den Genuss, zwei Birkhühner (die Jungen?) davonfliegen zu sehen, während ein grösseres im Unterholz in der Nähe umherwandert.

 

Mit Blick auf Nidwaldner Berge (Brisen,  Risetenstock und  Schwalmis) sowie auf die Bergkette  Wissigstock und  Engelberger Rotstock, welche Susanne und ich vor vier Wochen bestiegen haben, steigen wir nun gemächlicher ab zur Biwaldalp. Hier heisst uns Hedy herzlich willkommen, und überreicht mir den Schlüssel zu ihrer Privathütte; eine weitere kurze Trink- und Snackpause ist angesagt, bevor wir uns aufmachen - nicht nachdem sie uns über den letztjährigen Felssturz detailliert informiert hat. Gleichzeitig mit uns treffen fünf junge Deutsche auf der Alp ein, welche auch auf der Gitschenhörelihütte kochen und übernachten werden - wir vereinbaren, uns unterwegs den Hüttenschlüssel jeweils zu übergeben, je nachdem, wer zuerst oben ankommen wird ….

 

Länger, doch angenehm und aussichtsreich, zieht sich nun der den Hang unter dem Chli Schlieren traversierende BWW hin - und in die Höhe; an Wilderbutzen vorbei passieren wir einfache Grashänge wie auch einige wenige, geröllige und kurze Felspassagen. Noch vor dem steilen Aufstieg zum Schaffirenboden lassen wir uns ein weiteres Mal zur Stärkung nieder (den Schlüssel überreiche ich hier den an uns vorbeiziehenden „deutschen Zürcher|innen“.)

 

Es steht nun der schuttige, steile, Anstieg zu Im Lauberz bevor; erstaunlich gut meistern wir diese letzte anstrengende Passage (den Schlüssel erhalte ich hier wieder zurück) ;-) - sieht sie doch aus der Distanz doch wenig animierend aus …

 

Ein bequemes Schlusslaufen über Gras und Felsplatten bleibt uns schliesslich nur noch, um nach einer knappen Viertelstunde die Gitschenhörelihütte unter uns zu erblicken - ich freue mich ausserordentlich, endlich wieder mal hier „anzukommen; der dahinter sichtbare Blüemlisalpfirn (mit Blacken- und Brunnistock), sowie der sogar knapp erkennbare Gipfel des  Uri Rotstockes (mit einem vorbeisegelnden Adler), tragen zusätzlich zur vorzüglichen Gemütslage bei. Nach einem ersten kurzen Hüttenbezug - und Apéro - machen sich Susanne und ich auf, um wie damals den nahen Hütten“berg“ zu besuchen: das Gitschenhöreli-Stöckli darf auch heute, bei besten Wetterbedingungen nicht fehlen …

 

Zurück auf der Gitschenhörelihütte kümmere ich mich ums leibliche Wohl; dazu darf erst einmal angefeuert werden - ich kenne den Ofen; Heizmaterial ist in vorzüglicher Qualität vorhanden; Genugtuung und Spass bereitet auch dies …

Nachdem auch die deutschen Bergkameraden aus Zürich eingetroffen sind, sitzen wir erst alle auf der kleinen, doch feinen, Hüttenterrasse, bevor erst wir, danach sie, zum Nachtessen schreiten - einen längeren Abend verbringe ich mit ihnen zusammen; besonders angetan bin ich von Pawlina, welche aus Bulgarien (Sophia) stammt, und mit welcher ich selbstverständlich sofort bzgl. des Musala ins Gespräch komme - viele weitere Tourenvorschläge unterbreitet sie mir …

zwischen Zvieri-Apéro und Nachtessen steigen vier der fünf Bergkameraden noch schnell auf den Uri Rotstock - dulac schliesst sich ihnen an ;-)
und in der dunklen Morgenfrühe wird er sich mit uns gerade nochmals aufmachen - châpeau!

 

unterwegs mit A-D und Pascal 


Tourengänger: Felix, dulac, Munggi13


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