Teufelstättkopf - 1758 m


Publiziert von Woife Pro , 1. September 2016 um 13:24.

Region: Welt » Deutschland » Alpen » Ammergauer Alpen
Tour Datum:31 August 2016
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: D 
Aufstieg: 880 m
Abstieg: 880 m

Bei schönstem Wetter fuhr ich in München los. Aber im Forstenrieder Park verdeckte eine kompakte Nebeldecke die Sonne. Gott sei Dank  endete bei Ohlstadt die Nebeldecke und die Berge waren ohne jede Wolke zu sehen. In Unterammergau parkte ich auf dem Parkplatz Pürschling (3 €). Zuerst stieg  ich tw. recht steil auf Metallbrücken durch die beeindruckende Schleifmühlenklamm. Hier wurden seit dem 16. Jhd.  bis 1949 Wetzsteinkalke abgebaut und zur Herstellung von Wetzsteinen verwendet, die bis in die Donauländer exportiert wurden.  Zahlreiche Schautafeln informieren über diesen Abbau, der Unterammergau einen bescheidenen Wohlstand brachte. Der Steig mündete dann in eine breite Forststraße, die zum Kurztalspeichersee führt. Dort bog ich auf eine weitere Forststraße nach rechts bis zu der kleinen Kühalm  (1380 m) ab. Ein schmaler Steig, oft feucht, zog sich über den Nordrücken des Teufelstättkopfs durch den Bergwald, der ab etwa 1500 m lockerer wurde. Hier bot sich ein schöner Blick auf die bizarren Felsformationen, zu denen auch der Punkt "Auf dem Stein" (1579 m) mit seinem beeindruckenden Gipfelkreuz mit Goldkugel gehört. Der Punkt war mir nach der Beschreibung von Winterbaer vom Oktober 2013 zu schwierig. So stieg ich weiter auf  dem immer felsigeren Steig, bis ich zu der Senke unter dem Teufelstättkopf kam, von der ein versicherter, unproblematischer Steig bis zum Gipfelkreuz führt. Dort machte ich eine kleine Pause und genoß das schöne Bergpanorama, das allerdings ein wenig durch kräftige Quellwolken beeeinträchtigt wurde. Dann Abstieg zum Pürschlinghaus. An einem kleinen Marterl dahinter (schöner Blick ins Graswangtal) machte ich Pause. Das befürchtete Gewitter blieb aus und es wurde wieder sonniger. Wie immer viele Leute zwischen Gipfel und Pürschlinghaus. Da ich mir den langen Talhatscher über die Rodelbahn nicht antun wollte, stieg ich über den Plattenberggrat mit seinen beeindruckenden alten Fichten ab. Hier war es völlig einsam, aber recht viel Milchvieh und Pferde. Der Steig ist ganz gut zu gehen, aber viel Wurzelwerk und immer wieder sumpfige Stellen durch das Weidevieh. Dann weiter auf der alten, tw. recht steilen Forststraße am Bach entlang, die an der Steckenbergbrücke auf die o.g. breite Froststraße mündet, auf der ich dann zum Parkplatz gelangte. Am Schluß noch eine kleine Einkehr in der gemütlichen Steckenbergalm.

Tourengänger: Woife


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Kommentare (2)


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Winterbaer Pro hat gesagt:
Gesendet am 1. September 2016 um 15:49
> Der Punkt war mir nach der Beschreibung von Winterbaer vom Oktober 2013 zu schwierig.

Servus Woife!

Das war ein Fehler:-) Du weißt doch, dass der Winterbaer ein großer Schisser ist! Wo der Winterbaer hoch kommt, kommt jedes Baby hoch:-)))))

Schee, dass`D am Deifi droben warst!

Mach`s guat und viele Grüße

Uschi:-))

Woife Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 1. September 2016 um 17:26
Mit meiner Fußgelenksarthrose ist mir "auf dem Stein" zu riskant. Übrigens herzlichen Dank für Deine wunderbaren Makro-Bilder in Deinen jüngsten Berichten! Servus! Woife


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