Naafkopf, der Hitze entronnen
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Unser Motto heute: ab in die Berge, möglichst auf einen windigen Grat, um der Hitze zu entfliehen.
Für einmal kommt für die Anfahrt das Auto zum Einsatz, so sparen wir gegenüber den ÖV etwa die Hälfte der Reisezeit ein. Zu dritt fahren wir nach Malbun und gleich mit der ersten Sesselbahn hinauf zum Berggasthaus Sareis. Und, kaum zu glauben, wir haben schon an der Talstation die Jacken angezogen und entschliessen uns zu einem Kaffee, bis sich der kalte Nebel etwas gelichtet hat.
Endlich ist es so weit. Bei angenehm kühler Temperatur wandern wir auf dem Fürstin-Gina-Weg inmitten Legföhren, Alpenrosen, Narzissenblütigen Anemonen und Silberwurz über Sareiserjoch und Spitz zum Augstenberg. Nur wenig Leute geniessen den jetzt wieder sonnigen Tag hier in der Höhe. Ein Grossvater zeigt seiner Enkelin, wie man sich im Schrofengelände bewegt. Sonst sind nur die Pfiffe der Munggen zu hören und ab und zu sieht man so einen mageren Kerl auf einem Stein beim Wache schieben. Die scheinen einen strengen Winter hinter sich zu haben.
Gemütlich wandern wir durch ein Meer von Blumen. Der Weg ist interessant, aussichtsreich und gut unterhalten. Zwei kleinere Schneerunsen sind zur Zeit noch zu begehen. Der Abstieg ab dem Augstenberg zur Pfälzerhütte ist etwas steil und rutschig, im untersten Teil aber seilgesichert auf guten Felsstufen.
Die Pfälzerhütte ist bewartet. Wir wollen aber erst dem Naafkopf einen Besuch abstatten. Auch wenn jetzt die Sonne schon recht einheizt, wandern wir erst auf dem Liechtensteiner Höhenweg bis auf 2180 m und steigen dann in der Ostflanke auf dem markierten Weglein in angenehmer Steigung hinauf zum Nordostgrat, folgen diesem ein kurzes Stück und kommen dann, zusammen mit der Route vom Barthümeljoch, über den Südostgrat auf den Gipfel. Wir staunen, dass auf der Südseite des Gipfels noch so viel Schnee liegt, auch auf der Nordseite oberhalb von 2100m. Der Gipfelanstieg führt aber nur noch über zwei ganz unproblematische Schneeflecken.
Alpstein und Rheintal sind verborgen in dichten Nebelschwaden, Bündner-, St.Galler- und Glarneralpen liegen im Dunst. Dafür haben wir, was wir suchten: angenehm kühle Temperaturen. Auf dem gleichen Weg steigen wir wieder hinunter zur Pfälzerhütte. Welch ein Unterschied. Hier brennt die Sonne gnadenlos auf die Terrasse und wir verziehen uns mit dem Bier auf die Baubretter im Hüttenschatten.
Weiter geht es auf der sonst vielleicht etwas langweiligen Alpstrasse zur Alp Gritsch. Heute geniessen wir es, nicht auf den Weg zu achten und unsere Aufmerksamkeit den Murmeli zu schenken. Die Tälihöhi wird, jetzt wieder auf schönem Bergweglein, durch eine Gegensteigung erreicht, so richtig schweisstreibend. Doch der Wind, der uns hier auf der Höhe empfängt, ist ein wahres Geschenk. Er begleitet uns auch weiter auf bestem Wanderweg durchs steile Vaduzertäli hinab nach Malbun.
Wanderzeiten mit vielen Fotopausen:
Für einmal kommt für die Anfahrt das Auto zum Einsatz, so sparen wir gegenüber den ÖV etwa die Hälfte der Reisezeit ein. Zu dritt fahren wir nach Malbun und gleich mit der ersten Sesselbahn hinauf zum Berggasthaus Sareis. Und, kaum zu glauben, wir haben schon an der Talstation die Jacken angezogen und entschliessen uns zu einem Kaffee, bis sich der kalte Nebel etwas gelichtet hat.
Endlich ist es so weit. Bei angenehm kühler Temperatur wandern wir auf dem Fürstin-Gina-Weg inmitten Legföhren, Alpenrosen, Narzissenblütigen Anemonen und Silberwurz über Sareiserjoch und Spitz zum Augstenberg. Nur wenig Leute geniessen den jetzt wieder sonnigen Tag hier in der Höhe. Ein Grossvater zeigt seiner Enkelin, wie man sich im Schrofengelände bewegt. Sonst sind nur die Pfiffe der Munggen zu hören und ab und zu sieht man so einen mageren Kerl auf einem Stein beim Wache schieben. Die scheinen einen strengen Winter hinter sich zu haben.
Gemütlich wandern wir durch ein Meer von Blumen. Der Weg ist interessant, aussichtsreich und gut unterhalten. Zwei kleinere Schneerunsen sind zur Zeit noch zu begehen. Der Abstieg ab dem Augstenberg zur Pfälzerhütte ist etwas steil und rutschig, im untersten Teil aber seilgesichert auf guten Felsstufen.
Die Pfälzerhütte ist bewartet. Wir wollen aber erst dem Naafkopf einen Besuch abstatten. Auch wenn jetzt die Sonne schon recht einheizt, wandern wir erst auf dem Liechtensteiner Höhenweg bis auf 2180 m und steigen dann in der Ostflanke auf dem markierten Weglein in angenehmer Steigung hinauf zum Nordostgrat, folgen diesem ein kurzes Stück und kommen dann, zusammen mit der Route vom Barthümeljoch, über den Südostgrat auf den Gipfel. Wir staunen, dass auf der Südseite des Gipfels noch so viel Schnee liegt, auch auf der Nordseite oberhalb von 2100m. Der Gipfelanstieg führt aber nur noch über zwei ganz unproblematische Schneeflecken.
Alpstein und Rheintal sind verborgen in dichten Nebelschwaden, Bündner-, St.Galler- und Glarneralpen liegen im Dunst. Dafür haben wir, was wir suchten: angenehm kühle Temperaturen. Auf dem gleichen Weg steigen wir wieder hinunter zur Pfälzerhütte. Welch ein Unterschied. Hier brennt die Sonne gnadenlos auf die Terrasse und wir verziehen uns mit dem Bier auf die Baubretter im Hüttenschatten.
Weiter geht es auf der sonst vielleicht etwas langweiligen Alpstrasse zur Alp Gritsch. Heute geniessen wir es, nicht auf den Weg zu achten und unsere Aufmerksamkeit den Murmeli zu schenken. Die Tälihöhi wird, jetzt wieder auf schönem Bergweglein, durch eine Gegensteigung erreicht, so richtig schweisstreibend. Doch der Wind, der uns hier auf der Höhe empfängt, ist ein wahres Geschenk. Er begleitet uns auch weiter auf bestem Wanderweg durchs steile Vaduzertäli hinab nach Malbun.
Wanderzeiten mit vielen Fotopausen:
Sareis - Augstenb | erg - Pfälzerhütt e:2 Std 40 Min |
Pfälzerhütte - Naafkopf: | 1 Std 20 Min |
Naafkopf - Pfälzerhütte: | 55 Min |
Pfälzerhütte - Tälihöhe - Malbun: | 1 Std 35 Min |
Tourengänger:
CampoTencia,
Krokus


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