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Gratwanderung vom Portail de Fully über Tête du Portail zum Le Diabley


Published by Felix , 13 July 2014, 10h59. Text and phots by the participants

Region: World » Switzerland » Valais » Unterwallis
Date of the hike:30 June 2014
Hiking grading: T3 - Difficult Mountain hike
Waypoints:
Geo-Tags: CH-VS 
Height gain: 1180 m 3870 ft.
Height loss: 1180 m 3870 ft.
Route:La Giette - P. 1544 - Plan d'Avau - P. 1790 - L'Au d'Alesse - Plan de la Mèna - Portail de Fully - P. 2277 - Tête du Portail - P. 2339 - P. 2434 - Le Diabley - P. 2441 - La Tourtse - Cabanne du Scex Carro - L'Au d'Alesse - P. 1790 - P. 1618 - Anciennes Mines La Méreune - P. 1544 - La Giette
Access to start point:PW via Lueg, Burgdorf, Autobahn Kirchberg - St-Maurice und Dorénaz nach La Giette
Access to end point:PW ab La Giette und Dorénaz nach Fully
Accommodation:Villa Alps, Fully - www.alpsholiday.ch
Maps:1305

Hatten wir doch im April 2014 mit viel Schnee unterhalb des Portail de Fully nach dem Steilanstieg auf den  Sex Carro noch „abgedreht“, so fahren wir heute noch etwas höher - bis nach La Giette, um heute die begonnene Gratwanderung, am eindrücklichen Felsentor (aus dem Bericht von Baldy und Conny) vorbei, „anzuhängen“.

Wir folgen ab dem dortigen Parkplatz der Fahrstrasse, den Ruisseau de Dorénaz überschreitend, weiter in nördlicher Richtung bis zur (fünffachen) Weg-Gabelung, und nehmen nun im Wald den Wanderweg unter die Füsse; jener leitet uns zu P. 1544 hoch. Ab hier begehen wir den damaligen Abstiegsweg über Plan d’Avau bis zu P. 1790; weiterhin bei angenehmen Temperaturen und bei durch die Bäume durchscheinendem blauem Himmel.

 

Rasch erreichen wir, nun auf offenem Weidegelände die Alp L’Au d’Alesse, wo wir kurz innehalten und eine kleine Stärkung zu uns nehmen. Auf dem zeitweise kaum erkennbaren Bergwanderweg schreiten wir weiter über die Wiesenhänge, auf Plan de la Mèna erreichen wir den Grat - und den damaligen Wendepunkt nahe P. 2124.

 

Wieder sind wir überwältigt vom Tiefblick aufs Rhônetal; überrascht auch von der stattlichen Anzahl von Türkenbunden, welche wohl in einigen Tagen ihre Blüten zeigen werden. Heute nun folgen wir dem ausgeprägten Weg westlich der schroffen Felsabbruchkante, welcher in angenehmer Steigung hochführt zum Übergang (zur Cabane de Sorniot) und Gipfel Portail de Fully.

Hier verweilen wir etwas länger - des doch kühlen Windes wegen auf der SE-Seite des Grates, nahe der Ruine einer ehemaligen Hütte, die reiche Alpenflora, und vor allen Dingen den imposant aufragenden, leicht verschneiten Grand Chavalard bewundernd.

 

Knapp Hundert Höhenmeter später stehen wir auf dem Tête de Portail; hier ist nun auch der Lac Inférieur de Fully und die Cabane de Sorniot vor dem majestätischen Grand Chavalard zu erblicken.

 

Mehrheitlich bewegen wir uns nun auf dem in nordnordwestlicher Richtung verlaufenden Grat, mal auf besserer, mal auf schlecht erkennbarer Spur. Via P. 2339, das Gipfelchen P. 2410 unterschreitend, und über P. 2434 - im steten, wenn auch wenig anstrengenden, Auf und Ab - erhebt sich alsbald der etwas felsdurchsetztere, doch einfach zu begehende Schlussanstieg zum Le Daibley vor uns. Erst begeben wir uns zum Steinmann auf dem südlicher gelegenen Gipfel (welcher swisstopo als solchen ausweist), danach zu demjenigen, nordwestlich des Überganges zur Cabane de Demècre aufragenden (swisstopo weist hier knapp die angegebenen 2469 m.ü.M. aus - ungefähr 1 m mehr als der offiziell bezeichnete …). Hier setzen wir uns an einem etwas windgeschützten Ort zur Rast nieder - mit Ausblick nach Norden zur Cabane, nach Süden zum morgigen Gipfelziel, dem Catogne.

 

Nach der Pause folgen wir dem markierten Bergwanderweg, und über La Tourtse und an der Cabane du Scex Carro vorbei streben wir wieder L’Au d’Alesse zu - wiederum lassen wir uns hier kurz nieder.

 

Anschliessend setzen wir unseren Marsch fort, über P. 1790 und P. 1618 erreichen wir die doch eindrücklichen, mehr schlecht als recht erhaltenen, Gebäude der Anciennes Mines La Méreune.

 

Auf dem Fahrsträsschen geht’s abschliessend sachte hinunter zu P. 1544, wo wir unseren Aufstiegsweg kreuzen, unmittelbar danach wählen wir jedoch die direkte Abstiegsvariante südlich des Ruisseau de Dorénaz und erreichen nach der Bachüberquerung und dem Abstieg im Wald, direkt beim Parkplatz, wieder den Startpunkt auf La Giette.

 

Nach dem ersten Teil der Fahrt ins Tal hinunter halten wir beim Parkplatz eingangs Alesse an, und schlendern ins hübsche Dörfchen hinein, auf der Suche nach dem als offen bezeichneten Beizchen; entgegen der beim Parkplatz verheissenen Möglichkeit, ein Abschlussgetränkt auf der Sonnenterrasse zu uns zu nehmen (und entgegen der auf dem Schild vor dem Restaurant angeschriebenen Öffnungstage), ist uns der Zugang leider verwehrt - hingegen bietet uns ein Einheimischer nach kurzem und freundlichem „Schwatz“ gratis Getränke an; merçi!

 

Bei der später bezogenen Unterkunft in Fully werden wir äusserst nett und sympathisch vom Gastgeberpaar empfangen; ein sehr angenehmes „Réduit“ - mit Blick auf Le Catogne etc. - können wir beziehen. 


Hike partners: Ursula, Felix


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Comments (6)


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Felix says: RE: Gratulation...
Sent 13 July 2014, 14h48
"Ohne Fleiss kein Preis" ;-)
nein, ernsthaft: wir haben das Glück, doch oft, öfters als viele andere, unterwegs sein zu können - und dann gehen wir, wenn's denn Gesundheit und Aussenbedingungen zulassen!

Danke und lieber Gruss

Felix

passiun_ch says: RE: Gratulation...
Sent 13 July 2014, 18h09
Ich gratuliere ebenfalls, auf die nächsten 8....
oder die 4-stelligen sind ja auch noch da :-))
und weiterhin viele schöne Bergerlebnisse und Gesundheit
LG Michael

Felix says: RE: Gratulation...
Sent 13 July 2014, 20h10
besten Dank, Michael!

ich versuche das Bestmögliche ;-)

lg Felix

alpstein says:
Sent 13 July 2014, 19h08
Auch von mir herzliche Gratulation!!!

Auf die nächsten 800 und mehr Berichte. Sollte ich in 52 Monaten bei passabler Gesundheit das Pensionsalter erreichen, hoffe ich auch noch öfters unterwegs sein zu können :-)

HG, Hanspeter

Felix says: RE:
Sent 13 July 2014, 23h16
Ich wünsche mir nichts sehnlicher als gute Gesundheit - um möglichst oft und lange in die Berge gehen zu können; dasselbe natürlich auch dir, lieber Hanspeter, auch vor Erreichen der "52 Monate-Durststrecke"!

lg Felix


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